Sonntag, 31. August 2025

Was sonst noch im August war

Der August stand ganz im Zeichen des Umzugs. Wir waren ständig am Möbel aufbauen und Umzugskartons auspacken. Am Sonntag (17.08.) haben wir mal eine Pause gemacht und sind nach Karlsruhe gefahren, um im Café Extrablatt etwas zu essen.


Ich wollte mir gerne den Film Das Kanu des Manitu anschauen, und so sind Sabine und ich am Dienstag (26.08.) abends ins Kino gegangen.

Bereits Anfang Juli wurde im Dachgeschoss eine Klimaanlage eingebaut. Für das Erdgeschoss musste ich im Schlafzimmer noch Vorbereitungen treffen, wie die Decke demontieren und die Tapete von der Wand entfernen. Am Mittwoch (27.08.) kamen dann die Handwerker und haben die Innengeräte im Schlafzimmer und Wohnzimmer installiert. Im Wohnzimmer musste das Innengerät nur noch eingehängt werden. Im Schlafzimmer wurde noch ein Schlitz in die Wand gefräst, in dem die Leitung verlegt wurde.




Am Donnerstag (28.08.), nutzten wir die langen Öffnungszeiten des Rathauses und meldeten unseren Wohnsitz um.


Leider hatten wir Barney vergessen, so dass wir am Freitag nochmal zur Gemeindeverwaltung mussten.

Am Sonntag (31.08.) sind wir dann zu meinen Eltern in den Schwarzwald gefahren und haben den Geburtstag von meinem Papa nachgefeiert.

Montag, 25. August 2025

tAKiDA (Konzert)


Die schwedische Rockband tAKiDA kündigte vor ein paar Monaten eine Sommer-Tour durch Deutschland mit dem Titel The Summer In Germany an. Eine Location, die uns sehr zugesagt hätte, war die Burg in Esslingen. Leider fand das Konzert an Lynns Geburtstag und mitten in unserem Umzug statt, so dass wir erst einmal abwarteten.

Als wir unsere Termine besser planen konnten, schenkte ich Sabine zu ihrem Geburtstag ein Ticket für das Konzert in Freiburg, und so fuhren wir heute anderthalb Stunden nach Süden in Richtung Schweiz. Nachdem wir den Puma im Parkhaus abgestellt hatten, liefen wir die paar Meter zum Jazzhaus. Auf der Eingangstreppe standen bereits ein paar Fans, aber bei weitem nicht so viele wie bei unserem ersten tAKiDA Konzert in Köln, wo die Schlange gefühlt mehrere hundert Meter lang war.

Das Jazzhaus ist ein sehr kleiner Club, und wir hatten mal wieder das Glück, direkt in der ersten Reihe zu landen. Die Vorband war wie damals in Köln die englische Band Those Damn Crows. Sehr sympathische Jungs, die ordentlich einheizten. Kurz nach 21 Uhr kamen dann die Schweden auf die Bühne und legten mit The Game los.




Im Vorfeld hatten wir gelesen, dass der Sänger von tAKiDA krank und die Show leblos und langweilig sei. Das konnten wir nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil: Das Konzert war energiegeladen. Robert wirbelte über die Bühne und begab sich sogar mehrfach ins Publikum, wo er gemeinsam mit den Fans sang und tanzte.




Auch die Setlist gefiel uns ausgesprochen gut. Zwar kannten wir nach wie vor nicht alle Lieder, aber unsere Favoriten wurden allesamt gespielt, darunter The Loneliest Hour, You Learn, Third Strike und Curly Sue.




Ich entdeckte den Song What About Me? neu, der mir bislang beim Anhören der CDs nicht aufgefallen war. Und ich freute mich sehr über die Balladen Sacred Spell und Your Blood Awaits You.



Kurz vor 23 Uhr endete ein tolles Konzert mit einzigartiger Atmosphäre in diesem kleinen Club. Ich ergatterte noch die Setlist, und Sabine bekam ein Plektron geschenkt. Der Weg nach Freiburg hatte sich absolut gelohnt, und wir fuhren glücklich nach Hause.

Setlist
  1. The Game
  2. Goodbye
  3. Purgatory (Live And Let Die)
  4. Don't Wait Up
  5. Master
  6. The Loneliest Hour
  7. You Learn
  8. Better
  9. Haven Stay
10. Sacred Spell
11. What About Me?
12. Your Blood Awaits You
13. Edge
14. Flowerchild (The Beauty Of Stray)
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15. Third Strike
16. I Am The World
17. Curly Sue

Samstag, 23. August 2025

Halbblut


Mit Jonas im Gepäck fuhren wir nachmittags weiter nach Norden. Gegen 17:30 Uhr kamen wir in Bad Segeberg an. Dieses Jahr hatten wir Karten für die Abendvorstellung gebucht. Auf dem Parkplatz trafen wir Leute mit Winterjacken und warmen Decken. Ob wir da mit T-Shirt und kurzen Hosen zu locker bekleidet waren?

Wir liefen zum Karl-May-Platz, wo uns die Besucher der gerade zu Ende gegangenen Nachmittagsvorstellung entgegen kamen. Als erstes holten wir uns an einem der zahlreichen Kioske eine leckere Currywurst mit Pommes.



Um 19 Uhr war Einlass. Auf dem Weg zu unserem Platz kamen wir an diesem Poster vorbei.


Wir hatten wieder Tickets im Block C, nur diesmal näher dran. Das hatte den Vorteil, die Schauspieler besser sehen zu können, aber auch den Nachteil, dass bei den Actionszenen am Berg einer der beiden Lautsprechermasten in unserem Blickfeld stand.



Dieses Jahr gab es das Stück Halbblut. Die Aufführung hatte nichts mit dem Film Winnetou und das Halbblut Apanatschi aus den 1960ern zu tun, sondern orientierte sich am Buch von Karl May, das auch den Untertitel Der schwarze Mustang trägt.

Der hasserfüllte Comanchen-Häuptling Tokvi-Kava hat seinen Enkel, das Halbblut Ik Senanda, in das Eisenbahner Camp geschleust. Dort geschehen geheimnisvolle Unglücke, und Ik Senanda gerät in Verdacht, hinter diesen Anschlägen zu stecken. Winnetou und Old Shatterhand versuchen, Ik Senandas Unschuld zu beweisen und den wahren Schurken zur Strecke zu bringen.




Die Aufführung bot wieder jede Menge Action. Brennende Dächer und Explosionen beeindruckten uns, der Humor war wohl dosiert, und die Geschichte spannend umgesetzt.



Um 21:30 Uhr war Pause. Seit die Sonne untergegangen war, war es ziemlich frisch, und wir froren. Nächstes Mal müssen wir unbedingt an Jacken denken, wenn wir wieder die Abendvorstellung besuchen möchten. Das Ambiente ist abends auf jeden Fall sehr schön.


Nach zwanzig Minuten ging es weiter. Winnetou wurde von den Comanchen gefangen, erlangte aber durch einen dramatischen Kampf im Feuerring wieder seine Freiheit.




Am Ende wurden die Schurken, die mehrere Explosionen gelegt hatten, durch die auch der Zug entgleiste, überführt.





Ik Senandas Unschuld war bewiesen, und Winnetou und Old Shatterhand ritten davon.


Die Abendvorstellung endete mit einem Feuerwerk am Kalkberg.



Als wir das Freilichttheater verließen, sahen wir die Ankündigung für das kommende Jahr: Im Tal des Todes heißt das nächste Stück für 2026.


Kurz nach 23 Uhr waren wir zurück am Auto und traten die Rückfahrt nach Achim an, wo wir nochmal übernachteten. Morgen sollte es dann zurück in den Süden gehen.

In der Halloween-Welt

Wir sind in den Norden gefahren, weil wir Karten für die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg hatten. Dazu mehr im nächsten Blog-Eintrag.

Wir haben bei Matthias und Jonas übernachtet, und uns im Vorfeld überlegt, die Zeit zu nutzen und vormittags noch zur Halloween-Welt in Bremen zu fahren.


Es waren wieder sehr viele gruselige Artikel aufgebaut. Der laufende Hexenbesen hat mir am Besten gefallen.




Spinnen sind natürlich immer in allen Größen vorhanden. Auch Krähen, Skelette und allerhand abgetrennte Körperteile sind in rauen Mengen zu finden.



Mir gefallen die Sachen mit Licht- oder Soundeffekten meistens besonders gut.


In einem weiteren Teil der Halle gab es noch Herbst-Deko zu reduzierten Preisen. Sabine und Lynn haben hier ein paar Sachen gefunden.



Nach gut zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Achim und sammelten Jonas ein.

Samstag, 9. August 2025

Rock & Bikes Festival

Unsere Nachbarn Bernhard und Sabine hatten gefragt, ob wir zum Rock & Bikes Festival nach Kuhardt mitkommen möchten. Gegen 18 Uhr fuhren wir mit dem Fahrrad in den Nachbarort und fanden einen guten Platz, von dem man der Musik lauschen und sich trotzdem noch einigermaßen unterhalten konnte.

Nach einer ersten Getränkerunde holten wir uns etwas zu essen. Während auf der Bühne die Band Southbound Rebellion spielte, hatten wir uns viel zu erzählen.


Um 21 Uhr begann die Band Crush aus der Nähe von Mannheim mit ihrem Programm. Es wurden Coverversionen bekannter Songs aus dem Rock- und Popbereich gespielt.



Wir waren aufgrund der Umzugsstrapazen relativ früh müde. Bernhard und Sabine strichen ebenfalls die Segel, so dass wir gegen 23 Uhr wieder nach Hause radelten. Wir hatten einen geselliger Abend, und Sabine hatte einen ersten Einblick bekommen, was in den Pfälzer Dörfern so geboten wird 😉