Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Mittwoch, 17. Juni 2026

Dirty Dancing

Hin und wieder kommen ältere Filme nochmal für eine Einzelvorstellung ins Kino. Bei CineStar in Bremen wurde unter dem Titel CineLady immer mal wieder ein romantischer Film gezeigt. Vorab bekam man bei dieser Veranstaltung ein Glas Sekt spendiert. Sabine und ich haben uns so im letzten Jahr noch einmal Pretty Woman zum 35-jährigen Jubiläum des Films auf der großen Leinwand angeschaut.

Vor einigen Wochen wurde im Newsletter für heute der Film Dirty Dancing angekündigt. Ich hatte gesehen, dass der Filmpalast am ZKM in Karlsruhe den Film ebenfalls zeigt. Sabine kennt den Film natürlich in- und auswendig, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn mir nie angeschaut hatte. Für mich war das irgendwie immer ein reiner Tanzfilm, den ich stets ignoriert habe. Zeit, diese Bildungslücke zu schließen, und so hatten wir uns vorab Tickets für die heutige Aufführung gekauft.


Als ich vom Office Day nach Hause kam, stand Sabine schon bereit. Wir wollten vor unserem Kinobesuch noch Essen gehen. Ich hatte aus der Zeit meines Nebenjobs bei Bellarinas noch Gutscheine für das Badische Brauhaus in Karlsruhe, die demnächst verfallen würden. Es bot sich daher an, da hinzugehen und die Gutscheine noch einzulösen.


Das Badische Brauhaus ist für seine bürgerliche Küche und das selbst gebraute Bier bekannt. Unser Essen war auch wieder richtig lecker.


Anschließend fuhren wir zum Filmpalast am ZKM. Hier gab es zwar vorab kein Glas Sekt wie im CineStar, aber wir freuten uns sowieso mehr auf den Film als auf das gratis Getränk.


Der Filmpalast in Karlsruhe ist schon ein etwas älteres Kino. Hier gibt es im Gegensatz zum neu renovierten CineStar in Bremen keine bequemen Recliner, sondern lediglich normale Standardsitze. Da Dirty Dancing aus dem Jahr 1987 stammt, passte das in diesem Fall zum authentischen Filmerlebnis 😉



Ich muss zugeben, dass sich der Film wirklich wunderbar in die Riege der Filme aus den 80ern einreiht. Überhaupt gab es in den 80ern und 90ern nicht nur gute Musik, sondern auch richtig gute Filme, die man sich immer wieder anschauen kann. Dirty Dancing gehört da zweifelsfrei dazu.

Wir hatten einen schönen Abend und waren kurz nach 22 Uhr wieder Zuhause.

Office Day

Wir hatten den Office Day diesen Monat ausnahmsweise auf einen Mittwoch gelegt, weil der neue Kollege aus München nochmal nach Karlsruhe gereist kam, um unser Team näher kennenzulernen. Auf dem Weg ins Büro brachte ich noch einen Brief mit einem eBay-Verkauf zur Post und holte mir beim Bäcker nebenan ein Frühstück.



Um 8 Uhr kam ich in Karlsruhe an und lief an der Kantine vorbei zu dem Gebäude, in dem sich mein Arbeitsplatz befindet.


Von meinem Schreibtisch aus habe ich diesen Blick auf den Dachgarten des Campus.


Um kurz nach 12:30 Uhr machten wir Mittagspause. Ich entschied mich in der Kantine für den Caesar Salad mit Hähnchenbruststreifen. Wir fanden einen schönen Platz draußen unter den Sonnenschirmen.


Nachmittags hatten wir noch ein Meeting. Meine Kollegin hat auf dem nachfolgenden Bild eindrucksvoll dokumentiert, wie hart wir jeden Tag für unser Geld arbeiten müssen 😉


Gegen 16:30 Uhr machte ich pünktlich Feierabend, denn ich hatte abends noch einen privaten Termin. Dazu dann mehr im nächsten Blogpost.

Dienstag, 16. Juni 2026

Baggerarbeiten im Garten

In unserem Garten gibt es, wie vielerorts in der Südpfalz, sehr schweren Lehmboden. Mit Spaten und Schaufel kommt man da nicht wirklich voran. Vor allem dann nicht, wenn man alte Wurzeln aus dem Boden holen möchte, für was man entsprechend tiefer graben muss. Wir beauftragten daher über MyHammer jemanden, der uns mit einem Bagger einen Teil des Gartens umgräbt.

Gestern Nachmittag und heute morgen wurden dann etwa 40 m² Garten umgegraben. Es kam ein ordentlicher Berg Wurzeln sowie vereinzelt große Steine oder Betonstücke zusammen. Die gelockerte Erde wurde auf zwei große Haufen aufgetürmt.






Der Wahnsinn war aber, dass bei den Baggerarbeiten ein Fundament zum Vorschein kam. Zwischen der Terrasse und dem Pool befindet sich ein 4 Meter langes und 80 cm tiefes Fundament. Ich vermute, dass die Terrasse ursprünglich größer geplant und das Fundament dafür vorgesehen war. Warum man aber überhaupt für eine Terrasse ein solches Fundament in den Boden rammt, kann ich nicht nachvollziehen.


Nach meinem Feierabend machte ich mich gegen 17 Uhr daran, das Fundament mit dem Meißelhammer abzubrechen. Dabei kamen jede Menge Eisen zum Vorschein. Nach zwei Stunden hatte ich etwa ein Drittel geschafft. In der Erde dahinter kann man Ziegelsteine erkennen. Ich bin gespannt, was da noch auf mich zukommt. Für die nächsten zwei Wochen sind täglich 36° C vorhergesagt, da machen solche Arbeiten dann richtig viel Spaß 🙈




Samstag, 13. Juni 2026

Es geht wieder nach Hause

Heute haben wir ausgeschlafen. Bevor wir wieder nach Hause fahren, wollten wir alle zusammen noch frühstücken gehen. Die Filiale der Bäckerei SAM war in wenigen Minuten fußläufig erreichbar, und gegen 11 Uhr saßen wir am Tisch und gaben unsere Bestellung auf.


Wir starteten mit einem leckeren Frühstück und guten Gesprächen in den Tag.




Auf dem Rückweg machten Sabine und ich einen Abstecher zu REWE, um ein bestimmtes Tsatsiki zu kaufen, das es von dieser Marke in Süddeutschland nicht gibt. Dann hieß es Abschied nehmen.

Wir fuhren zunächst nach Posthausen, wo wir den Puma auftankten. Dann ging es weiter auf die Autobahn. Schon nach wenigen Kilometern standen wir am Ende eines Staus. Glücklicherweise befand sich direkt hier eine Ausfahrt, und wir entschieden uns, diese zu nehmen. Als wir die Autobahn bei der nächsten Auffahrt wieder befuhren stellten wir fest, dass kein einziges Auto weit und breit zu sehen war. Offenbar hatten wir riesiges Glück, nicht in der Vollsperrung gelandet zu sein.

Der Rest der Fahrt verlief problemlos. Ohne weitere Pausen oder Zwischenfälle kamen wir kurz nach 19 Uhr Zuhause im Süden an.

Freitag, 12. Juni 2026

Ein Tag in Oyten und umzu

Wir sind um 8:30 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Eine Stunde später fuhren Sabine und ich nach Oyten. Wir nahmen Jonas mit, der ebenfalls einen Zahnarzttermin hatte, allerdings in einer anderen Praxis ein paar Häuser weiter. Den Puma parkten wir direkt hinter Papier Meyer, einem Buch- und Schreibwarenladen, der auch eine Postfiliale beherbergt. Hier habe ich immer meine Pakete abgegeben, als ich noch im Norden wohnte.


Während Sabine ihren Termin hatte, verbrachte ich die Zeit im Wartezimmer. Hier gab es nicht nur Zeitschriften sondern auch eine Sitzecke für kleine Kinder. An der gegenüberliegenden Wand hing ein Fernseher, auf dem interessante kleine Filmchen liefen, immer wieder unterbrochen von fachlichen Beiträgen, z.B. über die professionelle Zahnreinigung. Wenn ich da an meinen Zahnarzt im Schwarzwald denke, in dessen Wartezimmer nur ein paar Stühle und eine Zimmerpflanze stehen...


Jonas war als erstes fertig und kam in die Praxis von Sabines Zahnarzt, wo wir dann gemeinsam auf Sabine warteten. Als sie auch fertig war, fuhren wir zusammen nach Bremen. Dabei konnte es sich Sabine natürlich nicht nehmen lassen, für mich als Bayern Fan dieses Plakat am Straßenrand zu fotografieren 😉


Unser Ziel war der Bremer Gewürzhandel. Ein paar unserer Gewürze war nahezu komplett aufgebraucht, nicht zuletzt aufgrund der ehemaligen WG, in der sich zwar stets kräftig bedient aber nie nachgekauft wurde. Wir brauchten also dringend Nachschub, und hier gibt es eine große Auswahl und gute Qualität zu fairen Preisen.




Wenn man in den USA einen Salat bestellt, wird einem bei der Auswahl des Dressings u.a. Ranch angeboten. Hier gab es das entsprechende Gewürz dazu.


Das Rührei-Gewürz fand ich auch interessant. Generell war ich mal wieder erstaunt, für was es alles eigene Gewürze gibt.


In einem anderen Regal gab es verschiedene Nüsse und Beeren mit Schokolade überzogen, und das Ganze war in Gläsern mit I Love Bremen Aufkleber verpackt. Ein nettes Mitbringsel.


Wir fuhren weiter zum Sonderpostenmarkt. Hier waren wir schon öfters in der Halloween-Welt und der XXL-Weihnachtswelt. Aktuell gab es Deko-Artikel zum Thema Haus & Garten.



Wir stöberten durch die riesige Ausstellung, fanden aber nicht viel, was vermutlich auch daran lag, dass wir bereits sehr viel Deko haben.





In der Halle für Outdoor-Deko gab es u.a. diesen Weißkopfseeadler, den Wappenvogel meines Lieblingslandes USA.



Unsere nächste Station war der Weserpark, eine Shopping Mall am östlichen Stadtrand von Bremen. Auf dem Weg dahin hielten wir noch beim Backhaus und kauften leckere Berliner mit Zuckerguss. Das gibt es in Süddeutschland nicht und wird von Sabine schmerzlich vermisst.

Während Sabine im Weserpark zum Friseur wollte, gingen Jonas und ich in den MediaMarkt. Krass, wie sich dieser Laden im Laufe der Jahre verändert hat. Früher habe ich gerne durch die Film- und CD-Regale gestöbert. Die gibt es inzwischen überhaupt nicht mehr. Dafür gibt es Elektroroller und Lego. Diese Artikel würde ich eher in einem Fahrrad- oder Motorradladen bzw. im Spielzeugladen suchen. Den Weg zu MediaMarkt kann ich mir zukünftig sparen.


Sabine stieß schneller zu uns als erwartet, da sie beim Friseur über eine Stunde hätte warten müssen. Es war inzwischen 15 Uhr, und wir hatten ein bisschen Hunger bekommen. Im Food Court holten wir uns eine Kleinigkeit zu essen und setzten uns an einen der zahlreichen Tische.


Der Weserpark war aufgrund der beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft entsprechend geschmückt.


Dann gingen wir zurück zum Auto und fuhren nach Achim, wo wir Jonas absetzten und die gekauften Berliner aßen.


Sabine und ich machten uns anschließend wieder auf den Weg. Wir hatten Karten fürs Kino und wollten zuvor noch etwas essen gehen. Da wir von den Berlinern aber noch satt waren, liefen wir erst nochmal hinüber zum Weserpark und stöberten ein bisschen durch Thalia.


Unser Hunger wurde nicht viel größer, aber wenn wir schon mal hier sind, dann müssen wir einfach ins Strikee's😉
Wir tranken etwas und teilten uns einen kleinen Salat und eine Portion Pommes.


Dann war es auch schon Zeit, nebenan in den Cinestar zu gehen. Ich hatte uns im Vorfeld Karten für den neuen Steven Spielberg Film Disclosure Day gekauft. Dieser wurde im V-Max Saal gezeigt, in dem wir bislang noch nie waren. Einen großen Unterschied zu den anderen Kinosälen konnte ich nicht ausmachen. Wir hatten unsere Plätze auf den sogenannten Reclinern. Das sind Kinositze, bei denen sich Rückenlehne und Fußteil elektrisch verstellen lassen. Der Film selbst war für uns leider eher enttäuschend. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass einmal sehen definitiv reicht.


Inzwischen war es 23 Uhr. Wir fuhren zurück nach Achim und quatschten noch eine Weile mit Matthias, der kurz nach uns von seinem auswärtigen Termin heimkehrte.

Donnerstag, 11. Juni 2026

Wir fahren in den Norden

Sabine hatte schon vor längerer Zeit für morgen einen Arzttermin in Oyten vereinbart. Deswegen machte ich heute bereits um 14 Uhr Feierabend. Wir packten unsere Taschen, beluden den Puma und machten uns auf den Weg in den Norden.

Schon nach zwanzig Minuten mussten wir eine längere Umleitung fahren, da die Autobahn zwischen Speyer und Hockenheim gesperrt war. Das gleiche passierte uns noch einmal nach Kassel. Hier mussten wir sogar von der Autobahn runter und einen Teil über die Landstraße fahren.

Bei Nörten-Hardenberg gibt es einen McDonald's direkt an der A7, und da legen wir immer gerne eine Pause ein. So machten wir es auch heute. Für das Abendessen bestellten wir uns einen Chicken Salad und Pommes.



Frisch gestärkt nahmen wir die restliche Strecke in Angriff. Von hier sind es noch ziemlich genau zwei Stunden bis nach Oyten. Auf dem letzten Abschnitt auf der B27 fuhren wir dem Sonnenuntergang entgegen.




Nach insgesamt sieben Stunden Fahrt kamen wir in Achim an. Matthias hatte uns angeboten, bei ihm zu schlafen. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und gingen erst nach Mitternacht ins Bett.