Freitag, 10. April 2026

mesh (Konzert in Köln)


Sabines Medikamente schlugen an. Sie fühlte sich zumindest so gut, dass wir noch zu den beiden letzten Konzerten fahren wollten, zumal wir uns speziell in Hannover auch mit Freunden verabredet hatten. Und so fuhren wir gegen Mittag los.

Angeregt durch Heddas USA-Blog legten wir einen Zwischenstopp in Bonn ein. Hier befindet sich ein großer Haribo Fabrikverkauf, und da Sabine ihre Unterzuckerungen mit Gummibärchen in den Griff kriegt, hatten wir Hoffnung auf das eine oder andere Schnäppchen. Leider erfüllte sich diese nicht. Der Fabrikverkauf ist teurer als wenn die Haribo Tüten im Supermarkt in der Werbung sind. Da wir aber schon mal hier waren, nahmen wir aus der riesengroßen Auswahl dennoch eine Kleinigkeit mit und bekamen an der Kasse auch noch eine Haribo Tasse geschenkt.






Wir fuhren weiter nach Köln und checkten im Ibis Budget Hotel ein. Das war das mit Abstand schlechteste Zimmer, das wir auf dieser Tour hatten. Unbequeme Betten, das Waschbecken mitten im Zimmer, und alles insgesamt sehr eng und ungemütlich.


Die Location, das Carlswerk Victoria, war ein ganzes Stück vom Hotel entfernt, so dass wir mit dem Auto hinfahren mussten. Parken konnten wir direkt nebenan im Parkhaus. In unmittelbarer Nähe befand sich das Purino, ein italienisches Restaurant, das sehr einladend aussah. Wir entschieden, hier noch etwas zu essen, und wählten beide einen Salat, der ausgesprochen lecker war.


Nach dem Essen stellten wir uns bei der Location an. Es war bereits eine Handvoll Fans da, darunter Sabine, die wir von anderen Konzerten kennen und zuletzt in Oberhausen getroffen hatten.


Mit einem Platz in der ersten Reihe klappte es heute nur teilweise. Wir standen ziemlich weit rechts vor der Bühne, und ich stellte mich hinter Sabine in die zweite Reihe.

Um 19:30 Uhr begann Mari Kattman mit dem Vorprogramm. Da uns ihre Musik im Laufe der Konzerte immer besser gefiel und wir zu Fans wurden, habe ich heute auch mal ihre Setlist mitgeschrieben. Dafür habe ich vergessen, Fotos zu machen 🙈

Setlist
1. Typical Girl
2. Fever Shakes
3. Swallow
4. Anemia
5. Ascending
6. Take
7. The Worst
8. Little Bullet Girl
9. You Can Show Yourself Out

Während Blackbook spielten, besorgte ich am Merch-Stand eine neue mesh Jacke für Sabine und versteckte sie unter meiner Jacke, da das eine Überraschung werden sollte. Um 21 Uhr betraten mesh die Bühne. Da wir nur noch zwei Konzerte vor uns hatten, versuchte ich, es maximal zu genießen. The Truth Doesn't Matter ist ein richtig gutes Lied, an dem ich mich einfach nicht satt höre, und damit ging es wie immer los.






mesh hatten schon sehr früh in ihrer Karriere Videoprojektionen auf der Bühne, die das Konzert optisch aufwerteten. Mark hatte auch für diese Tour wieder sehr schöne, stimmungsvolle Videos erstellt, die im Hintergrund zu den einzelnen Liedern liefen.






Die Setlist ähnelte der von gestern. Lediglich die Ballade I Lost A Friend Today wurde heute durch Not Everyone Is Lonely ersetzt. Außerdem gab es nach Crash eine Überraschung, nachdem jemand ganz laut "Scares Me" rief. Das war auf den letzten Konzerten immer mal wieder vorgekommen, und diesmal meinte Mark, aller guten Dinge sind drei, und stimmte zu den Pianoklängen von Vaughn George den Refrain von It Scares Me an. Diese Single von 1999 ist aktuell nicht im Live-Repertoire vorhanden, ich vermute jedoch, dass sie bei der nächsten Tour wieder dabei ist, nachdem das Lied vom Publikum so vehement gefordert wird.






Die Stimmung war richtig gut. Vielleicht lag es auch daran, dass die Veröffentlichung des Albums inzwischen zwei Wochen zurücklag und die Besucher es sich mittlerweile öfters anhören konnten. Nach zwei Stunden war das Konzert zu Ende. Auch wenn in unseren Augen Frankfurt einen Tick besser war, erlebten wir in Köln ein fabelhaftes Konzert.






Wir machten uns auf den Weg zurück ins Hotel. Morgen Abend, beim letzten Konzert dieser Tour, wollten wir dann nochmal etwas länger bleiben und uns von allen verabschieden.

Setlist
  1. Cipher (Intro)
  2. The Truth Doesn't Matter
  3. A Storm Is Coming
  4. My Protector
  5. Lone Wolf
  6. Crash
  7. Hey Stranger
  8. I Bleed Through You
  9. Kill Your Darlings
10. Not Everyone Is Lonely
11. Everything As It Should Be
12. Bury Me Again
13. Tilt
14. State Of Mind
15. This World
16. Kill Us With Silence
17. Taken For Granted
18. Be Kind
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19. Last One Standing
20. Born To Lie
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21. Exile

Donnerstag, 9. April 2026

mesh (Konzert in Frankfurt)


Das optionale Frühstück beim B&B Hotel bestand aus einem Kaffee, einer Brezel und einem Apfel. Da direkt nebenan eine Filiale der Bäckerei Wimmer war, gingen wir nach dem Check-out um 10 Uhr dorthin frühstücken.



Sabine ging es nicht gut, und wir überlegten, die Tour nach dem heutigen Konzert in Frankfurt abzubrechen. Als wir am frühen Nachmittag in Frankfurt ankamen, hielten wir am Hessen-Center an. In diesem Einkaufszentrum befanden sich diverse Restaurants, und wir entschieden uns für leckeren Backfisch zum Mittagessen.


Die Batschkapp war nicht weit entfernt. Der Einlass war auch heute um eine halbe Stunde vorverlegt worden. Wir standen wie die letzten Tage bereits anderthalb Stunden vorher vor dem Eingang. Zu dieser Zeit gab es noch ausreichend Parkplätze an der Straße. Nach und nach trafen immer mehr Fans ein. Als wir um 18:30 Uhr endlich in die Location durften, fanden Sabine und ich erneut einen Platz in der ersten Reihe. Die Bühne der Batschkapp ist recht breit, so dass die 15 VIP-Gäste, die vorab rein durften, nicht die komplette Reihe in Beschlag nehmen konnten.

Wir waren zufrieden mit unseren Plätzen, und eine Stunde später begann Mari Kattman mit ihrem Auftritt. Von Tag zu Tag blieben mehr Lieder im Kopf hängen. Typical Girl und You Can Show Yourself Out waren inzwischen ebenfalls zu meinen Favoriten dazugestoßen.



Bei The Worst bot Mari mit einer Geste Sabine erneut an, mitzusingen, aber Sabine schüttelte den Kopf, was Mari mit einem augenzwinkernden Lächeln quittierte 😉





Über Blackbook schreibe ich ab jetzt nichts mehr. Bis auf das Lied My Beautiful Witch, das ok ist, holt mich diese Band einfach nicht ab. Ich musste nochmal auf die Toilette und machte bei der Gelegenheit ein paar Fotos vom Merchandise-Stand, an dem ich vorbei kam.




So sieht ein Merchandise-Stand komplett aus (das Foto hat Sabine ein paar Tage vorher gemacht).


Um 21 Uhr starteten dann mesh mit ihrem Programm. War ich gestern noch der Meinung, dass die Jungs ihre Wunsch-Setlist gefunden hatten, wurde ich heute eines besseren belehrt. Die B-Seite Hold & Restrain flog aus dem Programm, und dafür kam die Ballade I Lost A Friend Today zurück ins Repertoire. Dieses Lied wurde bislang nur in Oberhausen und Berlin gespielt.






In Frankfurt war eine ganz andere Stimmung als gestern in München. Die Fans hier gingen voll mit, man merkte richtig, wie alle Spaß hatten und das Konzert genossen. Ein himmelweiter Unterschied zu den lahmen Bayern.






Es waren auch ein paar bekannte Gesichter anwesend. Jürgen, mit dem wir schon häufig auf Konzerten waren, stand direkt hinter uns. Ebenso Thomas, den ich seit Jahren immer wieder in Frankfurt treffe, wenn mesh spielen.






Wir waren heute Feuer und Flamme. Das Konzert war eindeutig das bisher beste dieser Tour. Es passte einfach alles. Die Setlist war super, und das Publikum machte toll mit. So muss das sein.





Leider gab es auch einen ordentlichen Wermutstropfen. Irgendwann gegen Ende des Konzerts stellte ich fest, dass sich Sabines neue mesh Jacke am Rücken komisch anfühlte. Wir stellten fest, dass jemand einen Kaugummi festgeklebt und breitgedrückt hatte. Der Fleck war fast handflächengroß und richtig in den Stoff reingedrückt. Gesehen hatte natürlich niemand etwas, wir selbst hatten auch nichts bemerkt. Was für eine Scheiße. Die Jacke hatte sich Sabine beim ersten Konzert in Oberhausen für 65 € gekauft. Jetzt war sie kaputt, nach exakt einer Woche. Um es vorweg zu nehmen: Im Internet gab es Tipps, die Jacke einzufrieren und den Kaugummi dann abzuschaben. Haben wir Zuhause probiert, keine Chance 





Für heute hatten wir kein Hotel gebucht. Wir fuhren planmäßig nach Hause ins beschauliche Rülzheim und schliefen im eigenen Bett. Morgen nach dem Aufstehen wollten wir dann entscheiden, ob wir die beiden letzten Konzerte noch machen, oder ob wir Zuhause bleiben und Sabine ihre Erkältung auskuriert.

Setlist
  1. Cipher (Intro)
  2. The Truth Doesn't Matter
  3. A Storm Is Coming
  4. My Protector
  5. Lone Wolf
  6. Crash
  7. Hey Stranger
  8. I Bleed Through You
  9. Kill Your Darlings
10. I Lost A Friend Today
11. Everything As It Should Be
12. Bury Me Again
13. Tilt
14. State Of Mind
15. This World
16. Kill Us With Silence
17. Taken For Granted
18. Be Kind
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19. Last One Standing
20. Born To Lie
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21. Exile