Von Oberhausen nach Berlin fährt man etwas mehr als sechs Stunden. Das bedeutete, dass wir heute früh aufstehen mussten. Um 7 Uhr waren wir am Frühstücksbuffet unseres Hotels und trafen Enrico, einen anderen mesh Fan, der ebenfalls hier übernachtet hatte.
Nach dem Frühstück checkten wir aus und fuhren auf die Autobahn. Nach etwa zwei Stunden legten wir einen kurzen Tankstopp ein. Sabine hatte eine günstige Tankstelle in der Nähe der Autobahn gefunden. Während andere Tankstellen bereits Preise jenseits der 2,25 € pro Liter hatten, bezahlten wir hier immerhin 7 Cent weniger. Bei einer kompletten Tankfüllung macht das ordentlich was aus.
Um 14:30 Uhr kamen wir an unserem Hotel in Berlin an. Hier trafen wir uns mit Anke, die bereits vormittags aus Braunschweig angereist war. Den Puma konnten wir kostenlos im Hinterhof abstellen. So sah unser Zimmer aus, das zur Straße lag.
Zum Essengehen reichte es nicht mehr, da wir heute VIP-Tickets hatten und deswegen bereits um 16:15 Uhr vor der Location, dem Huxleys Neue Welt, stehen mussten. Anke hatte aber Zuhause Nudelsalat gemacht und mitgebracht, den wir nun im Hotelzimmer aßen.
Dann machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Huxleys. Es lag nur wenige hundert Meter vom Hotel entfernt, so dass wir zu Fuß gehen konnten. Leider hatten wir mal wieder Pech, und unser VIP Erlebnis verzögerte sich um eine ganze Stunde.
Anstatt dass die Band drei spezielle Lieder für uns spielte, durften wir nun nur noch dem normalen Soundcheck beiwohnen.
Neben dem Merch-Stand waren die original Köpfe aufgebaut, die das CD Artwork zieren.
Als der Soundcheck zu Ende war, hatten wir Gelegenheit, Fotos mit der Band zu machen und uns mit den Jungs zu unterhalten.
Sabine wollte natürlich auch noch ein Foto alleine mit ihrem Lieblingssänger haben 😉
Wir bekamen neben einem Lanyard mit dem VIP-Pass jeder noch eine exklusive Tasse und einen Flaschenöffner geschenkt. Dann mussten wir die Location erstmal verlassen. Der VIP-Pass berechtigte uns aber, bereits zehn Minuten vor dem regulären Einlass Zutritt zu erhalten, so dass wir uns den besten Platz vor der Bühne sichern konnten. Da bis zum Einlass noch eine Stunde Zeit war, brachte ich unsere Tassen ins Hotelzimmer. Sabine und Anke warteten auf mich vor dem Huxleys.
Pünktlich um 20 Uhr begann der Einlass. Wir durften wie bereits erwähnt zehn Minuten vorher rein und stellten uns halblinks vor die Bühne. Heute gab es mit Blackbook nur einen Support, was vermutlich daran lag, dass Karfreitag war und daher in Berlin frühestens ab 21 Uhr eine Tanzveranstaltung stattfinden durfte. Schade, Mari Kattman hatte uns gestern super gefallen, Blackbook blieben dagegen heute genauso Nichtssagend wie gestern. Um 21:45 Uhr starteten dann mesh mit ihrem Programm. Im Gegensatz zu gestern hatten sie die Setlist komplett durcheinander gewürfelt, und jetzt harmonierte das auch richtig gut.
Schnellere und langsamere Lieder wechselten sich gekonnt ab, der Spannungsbogen blieb stets hoch. Die Single Hey Stranger wurde nach vorne gezogen, das schnelle Crash dafür etwas weiter hinten platziert.
Ich mag das neue Lied Everything As It Should Be total, denn es hat diese raue und härtere Atmosphäre der frühen mesh Songs. Für das Duett Bury Me Again betrat dann Mari Kattman die Bühne. Dieses Lied ist eines der Highlights des neuen Albums, genau wie das direkt darauf folgende Tilt, bei dem ebenfalls Mari als Duett-Partnerin glänzte.
State Of Mind von der allerersten mesh EP Fragile aus dem Jahr 1994 wurde für diese Tour ausgegraben und in ein neues Soundgewand verpackt. Diese Version wurde nun zu einem meiner Favoriten. Dann ging es mit dem cineastischen This World wieder etwas ruhiger weiter.
Ja, diese Setlist hatte was, sie war deutlich besser als gestern. Mit Kill Your Darlings wurde sogar noch ein weiteres Lied gespielt, das gestern nicht zum Einsatz kam.
Kill Us With Silence ist ebenfalls ein schneller und härterer neuer Song, der mir live richtig gut gefiel. Be Kind rutschte an das Ende des regulären Sets. Das war eine super Entscheidung, denn das Lied als letzte Zugabe zu spielen hatte überhaupt nicht funktioniert. Den Schlusspunkt des heutigen Konzerts bildeten Not Everyone Is Lonely und die Single Exile. Das war ein perfekter Schlusspunkt eines guten Konzerts.
Die Bühne im Huxleys ist schön breit, und der Fotograben lieferte den nötigen Abstand zur Bühne, so dass die Lichtanlage nicht blendete und der Einfallwinkel des Lichts somit für schöne Fotos von unserem Platz in der ersten Reihe sorgte. An der Setlist konnte man sehen, dass die Jungs auf der Bühne inzwischen auf die 60 zugehen. Die Augen sind nicht mehr die besten, weshalb die Songreihenfolge jetzt auf zwei Blätter gedruckt wird 😉
Wir liefen zurück ins Hotel, verabschiedeten uns von Anke und gingen schnell schlafen. Die Nacht war kurz, und morgen stand schon eine weitere Autofahrt und ein neues Konzert an.
Setlist
1. Cipher (Intro)
2. The Truth Doesn't Matter
3. A Storm Is Coming
4. My Protector
5. Hey Stranger
6. Trying To Save You
7. I Lost A Friend Today
8. Crash
9. Lone Wolf
10. I Bleed Through You
11. Everything As It Should Be
12. Bury Me Again
13. Tilt
14. State Of Mind
15. This World
16. Hold & Restrain
17. Kill Your Darlings
18. Kill Us With Silence
19. Taken For Granted
20. Be Kind
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21. Last One Standing
22. Born To Lie
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23. Not Everyone Is Lonely
24. Exile















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