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Samstag, 11. Juli 2026

Nochmal ein Container

Seit über einem Jahr renovieren wir unser Haus und hatten in dieser Zeit bereits zweimal einen Container. Mehr als 11 Tonnen Bauschutt wurden damit bislang abtransportiert, und trotzdem hatten wir im Garten nach wie vor einen ordentlichen Schuttberg. Zusätzlich standen auf der Terrasse sechs große Stapel mit Bodenfliesen, und durch das Betonfundament im Garten kam nun ein weiterer Schuttberg dazu.

Höchste Zeit also, den dritten Container zu bestellen. Damit wir diesmal auch wirklich alles los werden, hatte ich wie die letzten Male auch die große Variante mit 7 m³ bestellt. Am Donnerstag (9. Juli) wurde der Container in meiner Mittagspause geliefert.


Gestern (Freitag, 10. Juli) begann Sabine nachmittags damit, die Fliesenstapel von der Terrasse in den Container zu werfen. Nach meinem Feierabend um 16:30 Uhr half ich tatkräftig mit. Dabei stellte ich fest, dass uns ein kleinerer Container mit lediglich 5 m³ Fassungsvermögen geliefert wurde. Ob wir hier tatsächlich unseren kompletten Bauschutt rein kriegen?

Nachdem sämtliche Fliesen im Container waren, sah die Ecke auf der Terrasse wieder ordentlich aus, und wir machten uns an den Schuttberg vom Gartenfundament. Gegen 19:30 Uhr waren wir auch damit fertig und hatten Feierabend. Der Container war bereits gut zur Hälfte gefüllt.




Heute morgen starteten wir direkt nach dem Frühstück, um den Schatten auf der Westseite des Hauses zu nutzen. Zunächst aber musste ich erst noch das Fundamentloch zuschaufeln, damit ich mit der Schubkarre um die Terrasse fahren konnte.


Sabine befüllte die Eimer, ich lud sie auf die Schubkarre und fuhr damit zum Container.



So verbrachten wir Stunde um Stunde, bis wir an den Punkt kamen, an dem wir nicht mehr wollten und auch nicht mehr konnten. Es war inzwischen 14 Uhr, die Sonne brannte vom Himmel, und wir waren fertig... mit den Nerven, mit unseren Kräften, aber auch mit dem kompletten Bauschutt, der letztendlich gerade so in den Container gepasst hatte.




Die anschließende Dusche hatten wir uns redlich verdient. Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten, fuhren wir nach Karlsruhe. Unser erstes Ziel war die Kippe, wo wir im Biergarten einen leckeren Wurstsalat essen wollten. Leider standen wir hier vor verschlossenen Türen. Das war uns in letzter Zeit schon zweimal passiert, was untypisch für diese Lokalität ist. Kurzerhand fuhren wir weiter zu Subway, wo wir uns ein Sandwich teilten.


Dann ging unsere Fahrt weiter zu IKEA. Sabine hatte eine Info bekommen, dass heute jeder Kunde, der mit Sonnenbrille an der Kasse steht, bei einem Einkauf von mindestens 100 € einen Sofortrabatt von 20 € bekommt. Diese Aktion nutzten wir und kauften jeweils einen Schrank für unser zukünftiges Schlafzimmer.


Den restlichen Abend verbrachten wir dann gemütlich auf dem Sofa und gingen auch bald schlafen.