Wow, haben wir heute mal gut geschlafen. Das Bett im Best Western Hotel war so wunderbar bequem, wir hätten glatt noch länger liegen bleiben können. Aber unser Programm war straff, und so checkten wir aus und machten uns um kurz nach 9 Uhr auf den Weg. Das Navi schickte uns über Hannover. Vertrautes Terrain, wenn man hier oben über ein Jahr gewohnt hat. In Hannover fuhren wir von der Autobahn runter zu einer günstigen Tankstelle. Der Puma hatte Durst, und wir im Anschluss Frühstückshunger. Nicht weit von der Tankstelle entfernt, fand sich diese kleine Bäckerei.
Heute war Ostersonntag, weswegen wir uns im Vorfeld nicht sicher waren, überhaupt eine offene Bäckerei zu finden. Zwei junge Männer standen hinter dem Tresen, einer bereitete wenige Minuten später unser Frühstück zu, während wir uns an einen kleinen Tisch setzten. Die Bäckerei war sehr gemütlich und die Brötchen super lecker. Wir genossen das Ambiente und machten uns kurz nach 11 Uhr auf die Weiterfahrt.
Auch heute kamen wir problemlos über die Straßen. Weit und breit war kein Stau zu sehen. Um 14:30 Uhr kamen wir an unserem Hotel in Leipzig an. Hier erfolgte alles vollautomatisch. Der Check-in wurde online durchgeführt, und sogar der Zimmerschlüssel funktionierte elektronisch über einen Button am Smartphone.
Wir stellten unser Gepäck im Zimmer ab, dann liefen wir zu Fuß zu einem Restaurant, das wir auf der Fahrt zum Hotel gesehen hatten. Dabei kamen wir auch an der Location vorbei und sahen den Tourbus im Hinterhof stehen. Das Schnizz ist ein Restaurant, das sich auf Schnitzel spezialisiert hat. Hier gibt es jede Menge Schnitzelvarianten. Man bestellt am Tresen und bekommt dann das Essen an den Tisch serviert. Obwohl die Sonne schien, war es draußen doch frisch, so dass wir uns für einen Tisch drinnen entschieden. Die Schnitzel waren super lecker.
Es war noch genug Zeit bis zum Einlass, so dass wir noch einen Verdauungsspaziergang durch den naheliegenden Palmengarten, einem kleinen Park mit einem See, machten. Dabei kamen wir an diesem altersschwachen Baum vorbei, der aufwändig gestützt wurde. So unterschiedlich wird das in Deutschland gehandhabt. An anderen Orten werden gesunde Bäume gefällt und durch Windräder ersetzt 🙈
Wir liefen nochmal zu unserem Hotel und zogen uns um. Auf dem Weg zum Hotel war dieses Schaufenster, in dem Hasen ausgestellt waren, die Deutschlands Gründe für die Ergebnisse der PISA-Studie anschaulich darstellten 🙈
Gegen 17 Uhr standen wir vor dem Felsenkeller, der heutigen Location. Es waren noch zwei Stunden bis zum Einlass, aber die ersten Fans standen bereits vor dem Gitter. Wir stellten uns dazu und sahen unsere Chance auf einen Platz in der ersten Reihe schwinden. Auch heute war es sehr windig und kalt, so dass wir erneut leicht froren. Etwa eine halbe Stunde vor dem Einlass fielen sogar erste Regentropfen vom Himmel. Als der Einlass dann begann, wurde zufällig das Gitter genau an der Stelle geöffnet, an der wir standen, so dass wir die Ersten waren, die zu den bereits wartenden VIP-Fans vor die Bühne stürmten. Wir hatten es mal wieder mit Glück geschafft 😊
Heute kamen wir auch endlich wieder in den Genuss von Mari Kattman als Support. Wir feiern die Frau von Tom Shear total, ihre Musik spricht uns voll an. Dagegen machten Blackbook anschließend wieder keinen Stich. Um 21 Uhr betraten mesh die Bühne und legten gewohnt mit The Truth Doesn't Matter los. Nach Anlaufschwierigkeiten schienen die Jungs jetzt ihre Wunsch-Setlist gefunden zu haben. Der Mix aus schnellen und langsamen sowie härteren und softeren Songs ging jetzt richtig gut auf.
Die B-Seiten in der Setlist gehören immer wieder zu den i-Tüpfelchen der Konzerte. Lone Wolf war die erste an diesem Abend. Die Single Hey Stranger schaffte es auch wieder zurück ins Programm, und Kill Your Darlings wurde deutlich nach vorne gerückt.
Mit Everything As It Should Be begann dann mein Lieblingsteil der Setlist. Mari Kattman kam für Bury Me Again und Tilt erneut auf die Bühne. Was für Hammer Songs! 😊
Es folgten mein Highlight State Of Mind und die neue Single This World. Ich bin mir immer nicht so sicher, ob das anwesende Publikum Lieder wie die B-Seite Hold & Restrain kennt. Die Atmosphäre ist da meistens eher verhalten.
Kill Us With Silence läutete den letzten Teil des regulären Programms ein. Wie schon die letzten Male verließen die Engländer mit der Botschaft Be Kind vorerst die Bühne.
Die Zugaben hauten mich bekanntermaßen nicht vom Hocker. Lediglich Exile als aller letztes Lied konnte überzeugen und setzte ein Ausrufezeichen als Schlusspunkt.
Nach dem Konzert schauten Sabine und ich noch am Merchandise-Stand vorbei. Mari war auch da, und wir nutzten die Gelegenheit, um ein Foto mit ihr zu machen. Sie freute sich, dass wir jedes Mal vor der Bühne stehen und bei ihren Lieder so abgehen.
Wir liefen zurück ins Hotel und schliefen schnell ein. Für morgen stand die Fahrt ins Ausland auf dem Programm.
Setlist
1. Cipher (Intro)
2. The Truth Doesn't Matter
3. A Storm Is Coming
4. My Protector
5. Lone Wolf
6. Crash
7. Hey Stranger
8. I Bleed Through You
9. Kill Your Darlings
10. Everything As It Should Be
11. Bury Me Again
12. Tilt
13. State Of Mind
14. This World
15. Hold & Restrain
16. Kill Us With Silence
17. Taken For Granted
18. Be Kind
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19. Last One Standing
20. Born To Lie
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21. Exile







































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