Donnerstag, 30. April 2026

Sonstiges aus dem April

Ich hatte bereits vor der mesh Tour mit den Renovierungs-Arbeiten am Schlafzimmer begonnen. So wie es die Zeit zuließ, montierte ich die alte Spanndecke ab und brachte Dachlatten für die neue Unterkonstruktion der Decke an. Am Montag (20. April) war ich mit der Montage der Dachlatten fertig.


Wir haben den Staubsauger-Roboter im Wohn-Essbereich in Betrieb genommen. Am Mittwoch (22. April) fuhr er zum ersten Mal alleine durch die Küche und sammelte brav den Dreck ein. Wischen kann er auch, aber den Frischwasserbehälter haben wir noch nicht befüllt. Erst einmal soll er nur staubsaugen.


Morgens war ich mit Barney auf der üblichen Hunderunde, als die Sonne über unserem Haus aufging.


Einen Tag später, am Donnerstag (23. April) war mein monatlicher Office-Day. Zuerst machte ich mit Barney den morgendlichen Spaziergang. Dann holte ich mir auf dem Weg nach Karlsruhe beim Bäcker ein Frühstück. Um kurz nach 8 Uhr kam ich schließlich auf dem Firmen-Campus an.




Am Sonntag (26. April) fand im Karlsruher Ortsteil Bulach ein Hofflohmarkt statt. Meine Kollegin Alex lud uns ein, daran teilzunehmen. Wir haben jede Menge Kram, der Platz weg nimmt und verkauft werden muss. Immerhin ein paar Sachen wurden wir bei der Aktion tatsächlich los. Abends haben wir dann noch alle zusammen bei Alex' Tante auf der anderen Straßenseite gegrillt.



Dominic ist zur Monatsmitte ausgezogen. Er hat sein 45 m² Zimmer mit Fußbodenheizung, Klimaanlage, Glasfaseranschluss und elektrischen Fenstern / Rollläden in ein kleines Standardzimmer eines Altbaus getauscht, um weiterhin mit seiner Arbeitskollegin zusammenwohnen zu können, mit der es hier als WG einfach nicht funktioniert hat. Sein Zimmer im Dachgeschoss steht jetzt - bis auf die Couch - erst einmal leer.



Mittwoch, 29. April 2026

Ein neues Balkongeländer

Anfang des Jahres bestellte ich ein neues Balkongeländer. Im Vorfeld hatte ich mir bei einer Fahrt in den Schwarzwald zu meinen Eltern die Ausstellung bei G&Z Aluminiumsysteme in Steinach angesehen. Anschließend wurde über einen kooperierenden Fachbetrieb ein Angebot erstellt.

Der Vorteil eines Aluminiumgeländers ist, dass man es passend zum Haus in einer Holzoptik bekommt, sich das Geländer aber aufgrund des Materials weder farblich verändert noch verwittert. Es bleibt einfach dauerhaft schön. Ok, hin und wieder putzen wird man es schon müssen 😉

Heute war nun endlich der Liefer- und Montagetermin für das neue Balkongeländer. Als erstes wurde ein Gerüst im Garten aufgebaut und das alte, verfaulte Balkongeländer demontiert.




Anschließend wurde das neue Geländer Stück für Stück angebracht. Man konnte im halbstündigen Rhythmus große Fortschritte bei der Montage erkennen.



Nach gut drei Stunden war das neue Balkongeländer fertig montiert. Ich finde, es passt hervorragend zu unserem Haus. Da haben wir wirklich ein sehr schönes Modell ausgesucht 😊




Samstag, 25. April 2026

Ein letztes Essen im Gasthaus Kreuz

Schon seit ich klein war, sind meine Eltern mit meinem Bruder und mir ins Gasthaus Kreuz zum Essen gegangen. Auch Dominic kannte das Restaurant durch die Besuche bei den Großeltern, und freute sich immer, wenn es hierher zum Essen ging. Nachdem nun vor einigen Monaten der Wirt gestorben war, kündigte seine Frau das Ende des Restaurants zum 2. Mai 2026 an. Wir wollten unbedingt die Chance nutzen und ein letztes Mal zum Essen ins Gasthaus Kreuz gehen.

Heute fuhr ich mit Dominic in den Schwarzwald zu meinen Eltern. Meine Mama hatte für uns einen Tisch reserviert. Der Parkplatz war ziemlich voll. Wie wir erfuhren, konnte sich das Gasthaus nach der Ankündigung der endgültigen Schließung nicht mehr vor Reservierungen retten. Offenbar wollte jeder nochmal ins Kreuz, nahezu alle Tische waren bis zum 2. Mai komplett ausgebucht.


Meine Mama und ich bestellten uns ein letztes Mal das geliebte Schweizer Sahnesteak mit Spätzle und Salat. Dominic war ein Fan des Schnitzels mit Spätzle, Rahmsoße und Salat.



Es war wieder sehr lecker. Wir schwelgten in Erinnerungen, u.a. wie wir damals, als meine Eltern noch selbständig waren, nach den langen Donnerstagen zum Abendessen hierher ins Gasthaus Kreuz gegangen sind. Schade, aber so geht eben mit zunehmendem Alter alles irgendwann zu Ende.

Dominic und ich fuhren meine Mama wieder nach Hause und blieben noch ein wenig zum Quatschen. Nachmittags machten wir uns dann auf den Heimweg.

Dienstag, 14. April 2026

Der Rollladen funktioniert endlich

Kaum waren wir von der mesh Tour zurück, erreichte mich auch schon ein Anruf, dass der bestellte Rollladenpanzer da sei und spontan montiert werden könnte. Ich sagte den Termin zu, und heute morgen kamen dann die beiden Monteure und bauten den Rollladen ein. Anschließend mussten noch die Endlagen programmiert werden.



Nach insgesamt neuneinhalb Monaten haben wir nun einen funktionierenden Rollladen am Fenster zum Garten hin.

Sonntag, 12. April 2026

Wir fahren nach Hause

Die Matratzen in unserem Bett waren total durchgelegen, entsprechend schlecht hatten wir geschlafen. Um 9 Uhr sind aufgestanden und zum Frühstücksbuffet gegangen. Auch das war eher enttäuschend, so dass auf der Habenseite für dieses Hotel letztendlich nur die Nähe zur Location stand.


Wir checkten aus, packten unsere Koffer in den Puma und fuhren los. Dabei stießen wir auf ein nicht unbeachtliches Problem. Die Straße, in der wir parkten, war am Ende gesperrt. Wir fuhren zurück, bogen in eine Seitenstraße ein, und stießen erneut auf eine Absperrung. Dieses Spiel machten wir noch ein paar Mal. Offenbar ging es anderen Autofahrern genauso. An einer Absperrung saß jemand mit Warnweste. Wir fragten, was hier los sei und wie wir aus diesem Irrgarten herausfahren könnten. Grund für die Absperrung war ein Marathon, der durch die Stadt führte und bereits begonnen hatte. Einen Ausweg konnte er uns auch nicht nennen. Also fuhren wir nochmal alle Straßen ab und folgten irgendwann einem einheimischen Van. Dieser kannte wohl den einzig möglichen Weg aus dem abgesperrten Bereich, und so konnten wir nach einer halben Stunde Irrfahrt durch das Wohngebiet nun endlich unsere Heimreise antreten.

Auf dem Weg aus Hannover heraus mussten wir noch mehrmals entgegen der Ansage des Navis fahren, weil viele Straßen abgesperrt waren. Überraschenderweise kamen wir irgendwann an der kleinen Bäckerei vorbei, bei der wir am Ostersonntag gefrühstückt hatten. Irgendwann erreichten wir die Autobahn, und ab dann waren wir auf Kurs.

Unterwegs machten wir eine kurze Pause auf einem Parkplatz.


Gegen 16 Uhr kamen wir Zuhause an, entluden den Puma und starteten gleich einmal die Waschmaschine. In der letzten Woche hatte sich doch einiges an Dreckwäsche angesammelt. Abends ließen wir auf dem Sofa die mesh Tour Revue passieren. Es war durchaus eine anstrengende Zeit, aber wir hatten auch richtig schöne Konzerterlebnisse und erlebten einen tollen Tag in Prag. Einzig unsere Erkältungen (ich hatte mich zwischenzeitlich wohl bei Sabine angesteckt) waren ein negatives Überbleibsel, aber die sollten in den nächsten Tagen hoffentlich schnell wieder abklingen.

Samstag, 11. April 2026

mesh (Konzert in Hannover)


Heute fand das letzte mesh Konzert dieser Tour statt und es war mein Geburtstag. Sabine hatte mir gleich um Mitternacht gratuliert und Geschenke überreicht, die sie in ihrem Koffer mitgenommen hatte. Ich habe ihr im Gegenzug die neue mesh Jacke geschenkt 😊

Wir checkten aus dem Hotel aus und fuhren zu Bauhaus, wo es einen Bäcker mit sehr guten Google-Bewertungen gab. Hier frühstückten wir und starteten gemütlich in den Tag.


Anschließend fuhren wir nach Hannover. In einer Seitenstraße des Hotels fanden wir einen kostenlosen Parkplatz. Wir hatten ein Zimmer im Hotel Königshof am Funkturm gebucht. In der Lobby stand jede Menge alter Kram herum. Unser Zimmer war in der zweiten Etage. Das Bild über dem Bett von Kandinsky hatte ich früher auch einmal an der Wand hängen.




Zur Location waren es nur etwa 200 Meter. Direkt gegenüber des Pavillon befand sich ein Café Extrablatt. Das war natürlich ein Volltreffer. Wir setzten uns an einen freien Tisch und bestellten uns einen Wrap und ein Schnitzel. Kurze Zeit später gesellte sich Dirk, ein Freund, den ich aus dem Deine Lakaien Forum kenne, zu uns.



Um 16:30 Uhr standen wir vor dem Pavillon und waren mal wieder die ersten vor der Tür. Während wir uns unterhielten, winkte Julia Sabine herein. Es stellte sich heraus, dass ein VIP-Platz freigeblieben war, und Julia bot uns diesen nun an. Sie meinte, dass wir beide zusammen rein dürften, also zwei Plätze zum Preis von einem bekämen. Sabine sagte zu, bezahlte, und machte mir so unerwartet ein weiteres, spontanes Geburtstagsgeschenk. Als wir in die Halle kamen, war der Soundcheck schon in vollem Gange.


Wendy war dabei, den Merchandise-Stand aufzubauen.


Wir unterhielten uns mit Sean, dem Drummer, sowie mit Mark und Rich und machten Fotos.







Dann mussten wir den Konzertsaal nochmal verlassen und im Foyer warten. Kurz vor dem offiziellen Einlass durften wir dann aufgrund des VIP-Passes vorab wieder rein und konnten uns einen guten Platz in der ersten Reihe aussuchen. Irgendwie wählten wir in geistiger Umnachtung genau die Mitte, was für Fotos eigentlich nicht so gut ist. Als die restlichen Besucher in den Saal strömten, fand uns auch Dirk wieder und stellte sich direkt hinter uns. Er hatte sein Aufnahme-Equipment dabei und wollte das Konzert mitschneiden.

Mari Kattman startete mit ihrem Programm um 19:30 Uhr, und hier zeigte sich gleich, dass die Fotos von unserem Platz wider Erwarten ausgesprochen gut wurden. Wir hatten uns im Vorfeld T-Shirts von Mari am Merchandise-Stand gekauft, was sie sichtlich freute.




Wir sangen ihre Lieder mit, und es kam wie es kommen musste. Mari machte kurz ein Zeichen, ob Sabine heute singen möchte. Ich nahm Sabine in den Arm, und - schwups - hatte ich das Mikro vor der Nase. Jetzt kam ich aus der Nummer nicht mehr heraus und antwortete auf Maris "because" mit "I'm the worst kind of bitch", und - schwups - hatte Sabine das Mikro vor der Nase, fasste sich ein Herz und sang "to myself". Daumen hoch von Mari, die sich sichtlich freute, dass wir mitgemacht hatten.






Das war echt mega! Wir haben Mari total ins Herz geschlossen. Im Herbst tourt sie mit ihrem Mann erneut durch Deutschland, und da die beiden auch in Karlsruhe Halt machen, werden wir da selbstverständlich hingehen.




Zwischenzeitlich war auch Matthias eingetroffen, Sabines Ex-Mann. Er kam zu uns nach vorne, und wir unterhielten uns kurz. Dann legten die Schweizer Blackbook los. Ich hatte meinen Platz in der ersten Reihe einem Fan gegeben, der extra für diese Band hierher gekommen war. In der Umbaupause vor mesh wechselten wir dann zurück. Die Engländer begannen pünktlich um 21 Uhr mit dem Intro zu The Truth Doesn't Matter.






My Protector ist der einzige Song vom letzten mesh Album, den ich in der jetzigen Setlist ok finde. Sabine und ich haben dazu unsere eigene Performance entwickelt 😉






Not Everyone Is Lonely wurde heute wieder durch I Lost A Friend ersetzt. Anschließend kamen wir durch einen Zwischenruf von Enrico ("Scares Me") wie gestern in den Genuss des Refrains von It Scares Me als Piano-Version.





Für die beiden Lieder Bury Me Again und Tilt kam wie immer Mari Kattman nochmal auf die Bühne. Ich freute mich im Anschluss natürlich nochmal auf State Of Mind.








Auch This World und Kill Us With Silence waren nochmal zwei Highlights für mich. Nach zwei Stunden das Konzert dann wie gewohnt mit Exile beendet.




Während sich der Saal leerte, unterhielten wir uns noch mit Dirk, Matthias und anderen Fans. Ich sah, dass Olaf Wollschläger das Mischpult abbaute und ging zu ihm, um zu sagen, dass ich speziell von seiner Abmischung der The Point At Which It Falls Apart Bonus CD richtig begeistert war. Er freute sich darüber, und wir machten noch ein gemeinsames Foto.


Zwischenzeitlich war auch die Band raus gekommen, und wir nutzten die Gelegenheit, um uns zu verabschieden und nochmal ein letztes Foto zu machen. Mari erzählten wir, dass wir uns im Herbst in Karlsruhe wieder sehen werden. Sie freute sich darüber, und auch dass wir heute beide mitgesungen hatten 😊





Nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten, verließen wir die Location. Matthias machte sich auf den Weg zum Bahnhof, und Sabine und ich liefen die kurze Strecke zurück zum Hotel.

Setlist
  1. Cipher (Intro)
  2. The Truth Doesn't Matter
  3. A Storm Is Coming
  4. My Protector
  5. Lone Wolf
  6. Crash
  7. Hey Stranger
  8. I Bleed Through You
  9. Kill Your Darlings
10. I Lost A Friend Today
11. Everything As It Should Be
12. Bury Me Again
13. Tilt
14. State Of Mind
15. This World
16. Kill Us With Silence
17. Taken For Granted
18. Be Kind
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19. Last One Standing
20. Born To Lie
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21. Exile