Freitag, 22. September 2006

Ankunft auf Mallorca

Der Freitag, der 22.09. war keine 3 Stunden alt, da riss uns der Wecker aus dem Tiefschlaf, und unsere allererste Urlaubsreise als Mutter, Vater, Kind Wöhrle sollte beginnen. Jens, unser lieber Chauffeur zu nachtschlafender Zeit, stand pünktlich um 4:00 Uhr vor der Tür. Unser Flug verlief ganz prima, Dominic hatte Riesenfreude am Fliegen. Er hat sogar den Knopf gefunden, wo das Flugzeug schneller fliegt: Den Rücklehnen-Verstellknopf...

Auf Palma sind wir nach genau 2stündiger Flugzeit um 08:10 Uhr gelandet und fanden auch schnell unseren Transferbus. Nach anschließender knapp 3stündiger Busfahrt, die Dominic weitestgehend verschlief, waren wir am späten Vormittag am Ziel: Das Hotel America in Calas de Mallorca, an der Ostküste der gleichnamigen Insel. Ein großer wuchtiger Bau, aber angenehmer als im Prospekt anzuschauen.


Knappe 2 Stunden mussten wir noch auf unser Zimmer warten, aber am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr durften wir einchecken - netterweise beeilte man sich für uns mit Kind. Wir 3 machten es uns bequem in dem einfachen, aber geschmackvoll mediterran eingerichteten Zimmer und genossen den Blick aufs Meer.


Erst auf den 2. Blick waren wir rundum begeistert vom Zimmer und seiner Lage - dann aber richtig, denn wir wohnten im ruhigsten der 3 Flügel (wie wir in den Folgetagen erfreut feststellten) am Ende des Flurs auf der zweiten Etage, abgeschottet vom Geräuschpegel des täglichen Animationsprogramms mit einem unvergleichlichen allmorgendlichen Sonnenaufgang vom Bett aus.

Als erstes erkundeten wir die Hotelanlage von innen und außen mit all seinen Restaurants, Bars, Pools und Aussichten... Verhungern oder verdursten war hier offensichtlich ausgeschlossen. Die Hotelanlage war elegant, gepflegt und frisch renoviert mit schicken marmornen Treppen, dunklem Holz und schönen Farben - alles in sonnengelben, apricot- und terracottafarbenen Tönen.



Der Außenbereich war schön weitläufig und aufgelockert durch seine vielen Verwinkelungen, seine 2 verschiedenen Ebenen, 3 Pools (ein Kinderpool) und mehreren Liegebereichen, hatte aber durchaus das Zeug zum "Massentouri-Bunker", was wir dank Nebensaison nur vermuteten.



Dass es in den ersten Tagen für spanische Verhältnisse kühl und eher bewölkt war, tat uns nur gut. So konnten wir die Umstellung prima vertragen. Die Pools waren allerdings kälter als das Meer (wir waren trotzdem drin ;) ).

Und im nahe gelegenen Supermarkt gab es die Möglichkeit, vor dem Einkauf problemlos zu kontrollieren, ob man sich das Angebot leisten konnte.


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