Der Freitag,
der 22.09. war keine 3 Stunden alt, da riss uns der Wecker aus dem Tiefschlaf,
und unsere allererste Urlaubsreise als Mutter, Vater, Kind Wöhrle sollte
beginnen. Jens, unser lieber Chauffeur zu nachtschlafender Zeit, stand
pünktlich um 4:00 Uhr vor der Tür. Unser Flug verlief ganz prima, Dominic hatte
Riesenfreude am Fliegen. Er hat sogar den Knopf gefunden, wo das Flugzeug
schneller fliegt: Den Rücklehnen-Verstellknopf...
Auf Palma
sind wir nach genau 2stündiger Flugzeit um 08:10 Uhr gelandet und fanden auch
schnell unseren Transferbus. Nach anschließender knapp 3stündiger Busfahrt, die
Dominic weitestgehend verschlief, waren wir am späten Vormittag am Ziel: Das
Hotel America in Calas de Mallorca, an der Ostküste der
gleichnamigen Insel. Ein großer wuchtiger Bau, aber angenehmer als im Prospekt
anzuschauen.
Knappe 2
Stunden mussten wir noch auf unser Zimmer warten, aber am frühen Nachmittag
gegen 14 Uhr durften wir einchecken - netterweise beeilte man sich für uns mit
Kind. Wir 3 machten es uns bequem in dem einfachen, aber geschmackvoll
mediterran eingerichteten Zimmer und genossen den Blick aufs Meer.
Erst auf den
2. Blick waren wir rundum begeistert vom Zimmer und seiner Lage - dann aber
richtig, denn wir wohnten im ruhigsten der 3 Flügel (wie wir in den Folgetagen
erfreut feststellten) am Ende des Flurs auf der zweiten Etage, abgeschottet vom
Geräuschpegel des täglichen Animationsprogramms mit einem unvergleichlichen
allmorgendlichen Sonnenaufgang vom Bett aus.
Als erstes
erkundeten wir die Hotelanlage von innen und außen mit all seinen Restaurants,
Bars, Pools und Aussichten... Verhungern oder verdursten war hier
offensichtlich ausgeschlossen. Die Hotelanlage war elegant, gepflegt und frisch
renoviert mit schicken marmornen Treppen, dunklem Holz und schönen Farben -
alles in sonnengelben, apricot- und terracottafarbenen Tönen.
Der
Außenbereich war schön weitläufig und aufgelockert durch seine vielen
Verwinkelungen, seine 2 verschiedenen Ebenen, 3 Pools (ein Kinderpool) und
mehreren Liegebereichen, hatte aber durchaus das Zeug zum
"Massentouri-Bunker", was wir dank Nebensaison nur vermuteten.
Dass es in
den ersten Tagen für spanische Verhältnisse kühl und eher bewölkt war, tat uns
nur gut. So konnten wir die Umstellung prima vertragen. Die Pools waren
allerdings kälter als das Meer (wir waren trotzdem drin ;) ).
Und im nahe gelegenen Supermarkt gab es die Möglichkeit, vor dem Einkauf problemlos zu kontrollieren, ob man sich das Angebot leisten konnte.







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