Ursprünglich
wollten wir nach unserem letztjährigen Urlaub in der Sächsischen Schweiz, der
uns sehr gut gefallen hat, uns dieses Jahr ein wenig an der mecklenburgischen
Seenplatte erholen. Als dann Ende März ein Newsletter mit günstigen
Übersee-Flügen eintraf, reifte nach und nach die Idee, ein Vorhaben, das in den
letzten Jahren entstanden ist, in die Tat umzusetzen. Das stellte unsere Planung
komplett auf den Kopf. Anstatt im Sommer sollte unser Jahresurlaub nun in den
Herbstferien stattfinden. Nach etwa einer Woche, in der wir u.a. die
Urlaubssituation auf Arbeit klärten, entschieden wir uns Anfang April, die
Flüge zu buchen. Das war ein Novum: Wir hatten bislang noch nie Flüge gebucht,
ohne vorher eine Routenplanung erarbeitet zu haben. Das war nun Claus‘ Aufgabe
in den folgenden Wochen.
Zentraler
Angelpunkt war dabei Claus‘ lang gehegter Wunsch, den Grand Canyon komplett
hinunter zu wandern. Drum herum entstand Schritt für Schritt eine Rundreise,
die uns so ziemlich alle Ecken des Grand Canyon zeigen und dabei auch noch auf
individuelle Wünsche aller Familienmitglieder eingehen sollte. So war es z.B.
Dominics Wunsch, trotz Rundreise nicht jede Nacht woanders zu übernachten.
Bereits 2009
kamen wir auf unserer Rundreise durch den Südwesten der USA am Grand Canyon
vorbei. Neben den Aussichtspunkten am South Rim (die Claus bereits aus seinem
USA-Urlaub 2000 kannte) konnten wir die enormen Ausmaße des Canyons bei einem
Helikopterflug bestaunen. Dermaßen von der Größe beeindruckt und durch diverse
Reiseberichte anderer Urlauber befeuert, entstand bei Claus der Wunsch, den
Grand Canyon noch ein drittes Mal zu besuchen und dabei hinunter zum Colorado
River zu wandern. Eigentlich wollte er dabei den Canyon von Nord nach Süd
durchqueren, während Chris mit dem Auto außen herumfahren und ihn abends wieder
einsammeln sollte. Als Chris dann äußerte, auch (zumindest teilweise) in den
Canyon wandern zu wollen, wurde das Vorhaben in eine Wanderung mit Start/Ziel
South Rim geändert. Die besondere, sportliche Herausforderung bei dem
Unternehmen ist, dass die 1,400 Höhenmeter an einem Tag bewältigt werden
müssen, denn ein Übernachtungsplatz am Grund des Canyons wird durch eine
Lotterie über ein Jahr im Voraus vergeben.
Und so sieht
unsere Route en detail aus:


Beneidenswert, was ihr da für eine Route vor euch habt!!
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