Wir haben diese Woche spontan beschlossen, das Wochenende am Timmendorfer Strand zu verbringen. Da noch keine Saison ist, waren genügend Hotelzimmer verfügbar. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen ins Auto und starteten Richtung Norden. Nach gut zwei Stunden erreichten wir um 13 Uhr unser Ziel. Ich hatte für uns ein Zimmer mit Meerblick im Hotel Mein Strandhaus gebucht.
Beim Check-in erhielten wir ein kostenloses Upgrade auf ein größeres Zimmer.
Das war der Blick von unserem Balkon.
Wir stellten unser Gepäck ab und machten uns auf den Weg zum Strand. Direkt hinter dem Hotel verlief die Strandpromenade, und wir schlenderten im Sand am Wasser entlang.
Ich musste natürlich auf die Steine klettern und bis nach vorne spazieren. 😉
Nach etwa 800 Metern Strandspaziergang kamen wir am Imbiss Hafeneck vorbei. Es war inzwischen 14 Uhr und wir entschieden, dass es Zeit für das Mittagessen ist. Mit einer Tüte voll leckerer Fish & Chips setzten wir uns auf eine Bank und ließen es uns in der warmen Sonne schmecken.
Frisch gestärkt setzten wir unseren Spaziergang fort. Auf dieser Wiese zeigte sich der Frühling in seiner bunten Pracht.
Wir folgten der Strandpromenade. Links reihte sich ein schickes Haus an das nächste, rechts war der Strand und wir genossen das Rauschen des Meeres. Die frische Luft tat sehr gut, und die Mittagssonne hatte schon ordentlich Kraft, so dass es uns mit Jacke teilweise zu warm war. Ohne Jacke ging es aber auch nicht.
Nach einer Stunde erreichten wir die Seeschlösschenbrücke, auf der sich ein Restaurant befindet. Wir liefen über die Holzplanken und blickten zurück zum Strand.
Ein paar Meter weiter befindet sich der Mikado Garden. Diese Buddha-Ausstellung gibt es neben Hamburg und Berlin auch hier am Timmendorfer Strand.
Gegen 15:30 Uhr kamen wir in der Fußgängerzone an. Hier herrschte reges Treiben. Die Leute nutzten das schöne Wetter aus, sämtliche Außenbereiche der Restaurants und Cafés waren belegt und teilweise musste man anstehen und auf einen freien Platz warten.
Am Kurpark entdeckten wir diesen großen Cartoon.
Wir hatten Lust auf ein Eis bekommen und stellten uns in die Schlange vor dem Café Fitz. Nach ein paar Minuten bekamen wir einen schönen Tisch im Café. Für einen Platz im Freien hätten wir länger warten müssen. Sabine und ich sind beide große Fans von Spaghetti-Eis, und das bestellten wir uns dann auch. Die Portion, die wir bekamen, war riesig, wunderschön in einer Schale angerichtet und schmeckte wahnsinnig lecker.
Gegen 17:30 Uhr traten wir den Rückweg an. Wir waren knappe 4 km gelaufen, und diese Strecke mussten wir jetzt auch wieder zurück gehen. Zwischendurch blieben wir immer mal wieder für ein Foto stehen.
Nach anderthalb Stunden waren wir an unserem Hotel angekommen und machten eine Pause in unserem schönen Zimmer. Vom Balkon konnten wir das Abendrot bewundern.
Einige Zeit später bekamen wir Hunger auf einen Salat und suchten uns in der näheren Umgebung ein Restaurant dafür. Wir überquerten die Straße und klapperten ein Restaurant nach dem anderen ab, aber auf den Karten im Aushang lachte uns nichts an. Fündig wurden wir beim Italiener Da Antonio, dem einzigen Restaurant auf unserer Straßenseite, das zudem direkt neben unserem Hotel lag. Es bewahrheitete sich mal wieder der Spruch: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Wir bestellten beide den Caesar Salad, der auf der Tafel vor dem Restaurant angepriesen wurde, und wow - das war der mit Abstand beste Caesar Salad, den wir bislang gegessen haben. Der Salat war mit zartem Hähnchen, Bacon und Käse in einer leckeren Sauce überzogen. Das war wahnsinnig gut. Essenstechnisch war das heute phänomenal.
So lecker der Salat war, so mächtig war er aber auch, und so machten wir uns erneut auf den Weg, um bei einem Nachtspaziergang noch ein bisschen zu verdauen. Diesmal liefen wir in die andere Richtung und gelangten zur Seebrücke Niendorf, die schön beleuchtet war.
Um 22 Uhr waren wir zurück in unserem Zimmer und konnten auf 19.720 zurückgelegte Schritte stolz sein. 😊































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