Mittwoch, 30. April 2025

Was im April sonst noch war

Auch im April habe ich wieder ein paar Fotos gemacht, für die sich kein eigener Blog-Eintrag lohnt.

Als wir vom Alison Moyet Konzert heimkamen, habe ich dieses Bild von Barney gemacht. Er war müde und hat bereits tief und fest in seinem Bettchen geschlafen.


Das Kabel der Klimaanlage unserer Ferienwohnung in Wörth brachte mich zum Lachen. Keine Ahnung, wie man das in die Steckdose kriegen sollte. Wir brauchten die Klimaanlage nicht, aber mich würde schon interessieren, ob es für den Sommer dann ein Verlängerungskabel gibt 😉


Bei unseren täglichen Gassi-Runden mit Barney bin ich jedes Mal fasziniert von der tollen Natur, die uns hier umgibt. Am Montag (14. April) hoppelten abends zwei Feldhasen einem Reh hinterher.


Zwei Tage später saß morgens ein Storch im Frühnebel auf dem Feld.


Und heute morgen um kurz nach 7 Uhr fielen die Sonnenstrahlen wunderschön durch die Bäume.


Sonntag, 27. April 2025

Bei Blumen Fricke

Sabine hatte sich letztens neue Übertöpfe für Pflanzen gekauft, und Lynn wollte nun auch welche haben. Das Gartencenter Fricke hat sonntags für ein paar Stunden geöffnet, und wir nutzten das, um nach dem Frühstück vorbeizuschauen. Die Zitronenbäume und Palmen faszinierten uns.



Die riesigen Gewächshäuser erinnern mich jedes Mal an die Gärtnerei Flaig im Schwarzwald, wo meine Mama regelmäßig einkaufte.



Die Welt ist klein. Wir trafen unsere Nachbarn, die ebenfalls ein paar Blumen einkauften und quatschten eine Weile.


Lynn fand schöne Übertöpfe, und anschließend stöberten wir noch ein bisschen in der Deko-Ecke des Ladens. Nach zwei Stunden fuhren wir dann wieder heim.



Freitag, 25. April 2025

Peter Heppner (Konzert)


Peter Heppner arbeitet momentan an einem neuen Album, und im Vorfeld dessen ging er nun auf Tour, um erste Eindrücke einem Live-Publikum zu präsentieren. Hannover ist nur eine Stunde von hier entfernt, und so lag es nahe, das Konzert dort zu besuchen. Wir fuhren direkt nach Feierabend los und waren kurz nach 18 Uhr am Musikzentrum. Einen Parkplatz hatten wir ganz in der Nähe gefunden. Überraschenderweise stand erst eine Handvoll Fans vor der Location. Die warmen Frühlingstemperaturen machten die Wartezeit bis zum Einlass sehr angenehm.

Als schließlich die Tür aufging waren wir tatsächlich die ersten, die die Halle betraten, und somit war ein Platz in der ersten Reihe sicher. Leider positionierten wir uns etwas rechts direkt vor dem Schlagzeug. Dieses hörten wir von der Bühne lauter als den Sound über die Lautsprecher, was das Konzerterlebnis klanglich stark schmälerte. Wir verbuchten es als Lerneffekt, das passiert uns nicht nochmal.

Vorband waren Wiegand, ein Elektro-Duo, das ganz nette Songs spielte. Konnte man sich gut anhören, für einen CD-Kauf reichte es aber nicht.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat dann der ehemalige Wolfsheim Sänger mit seinen beiden Live-Musikern die Bühne und legte gleich mit einem neuen Lied los. Da die Titel der neuen Lieder noch nicht feststehen, habe ich in der Setlist erst einmal einen Platzhalter drin und werde das nach Veröffentlichung des Albums dann nachträglich aktualisieren. Peter erklärte, dass die Lieder noch nicht komplett fertig sind und es noch Änderungen bis zum Release geben wird. Das nächste Lied war seine Kooperation mit Schiller: Leben... I Feel You.


Ich mag es besonders gerne, wenn Peter Heppner deutschsprachige Lieder singt, und mit Was bleibt? folgte nun ein solches. Im Original ein Duett mit Joachim Witt funktionierte der Song aber auch alleine vorgetragen sehr gut. Und es folgte gleich noch ein deutschsprachiges Lied: Kein zurück vom letzten Wolfsheim Album aus dem Jahr 2003.


Dann ging es mit englischen Liedern weiter. Unloveable durften wir komplett hören, die nächsten vier Songs gab es dagegen als Medley. Mit Künstliche Welten kamen wir in den Genuss eines weiteren Wolfsheim Klassikers, bevor erneut ein neues Lied folgte.


Die Single Meine Welt gehört zu meinen Lieblingsliedern von Peter Heppner. Wir sind wir wurde 2004 von Paul van Dyk im Auftrag des ZDF für eine Dokumentation über das Wunder von Bern geschrieben. Natürlich musste sich der Text Nationalismus-Vorwürfe gefallen lassen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde das Lied schließlich zur Hymne.


Nun gab es nochmal ein neues Lied. Und dann folgte auf Good Things Break zunächst der Wolfsheim Hit The Sparrows And The Nightingales und mit Herz (Metropolis) ein weiteres meiner Lieblingslieder. Damit war erst einmal Schluss, und die Musiker verließen die Bühne.


Als Zugabe bekamen wir schließlich die Wolfsheim Single Once In A Lifetime, den Hit Die Flut (im Original mit Joachim Witt) und Das geht vorbei... vom ersten Solo-Album von Peter Heppner. Damit ging ein schönes Konzert zu Ende.



Den schlechten Sound hatten wir, wie oben schon erwähnt, selbst zu verantworten. Ansonsten waren wir begeistert und werden selbstverständlich bei der Tour zum neuen Album wieder dabei sein.

Setlist
  1. Intro
  2. <Neues Lied>
  3. Leben... I Feel You
  4. Was bleibt?
  5. Kein zurück
  6. Unloveable
  7. Just One Word / All Is Shadow / Sedate Yourself / ...und ich tanz'
  8. Künstliche Welten
  9. <Neues Lied>
10. Meine Welt
11. Wir sind wir
12. <Neues Lied>
13. Good Things Break
14. The Sparrows And The Nightingales
15. Herz (Metropolis)
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16. Once In A Lifetime
17. Die Flut
18. Das geht vorbei...

Sonntag, 20. April 2025

Unser Osterwochenende

An Ostern gibt es hier im Norden überall Osterfeuer. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal bei einem solchen Osterfeuer dabei (siehe dieser Blogeintrag).

Wir waren gestern zwar müde, wollten uns aber dennoch ein Osterfeuer anschauen. Sabine hatte erfahren, dass beim Pferdehof gleich in unserer umliegenden Nachbarschaft eines stattfand. Gegen 20:30 Uhr machten wir uns auf den Weg und spazierten dem Abendrot entgegen Richtung Pferdehof.


Als wir uns dem Ziel näherten sah das Ganze aber eher nach einem kleinen, privaten Event aus. Wir entschlossen, wieder umzukehren, und uns einen gemütlichen Abend auf dem Sofa zu machen.



Heute fuhren wir nach dem Aufstehen nach Achim. Sabines Ex-Mann hatte einen Tisch zum Osterbrunch reserviert. Das ausgiebige Buffet ließ keine Wünsche offen. Von Rührei mit Speck bis hin zum Lachs war alles vorhanden.


Im Anschluss unterhielten wir uns noch eine Weile auf Matthias' Terrasse und probierten sein selbst gemachtes Eierlikör-Eis.

Gegen Abend machten wir eine längere Runde mit Barney und kamen am Pferdehof vorbei, wo gestern das Osterfeuer stattfand. Dieser Aschehaufen war vom Feuer übrig geblieben.



Für den Rückweg gingen wir diesmal einen gänzlich neuen Weg über das Feld. Tatsächlich kamen wir auf unseren ursprünglichen Weg zurück, den wir täglich durch das an unsere Nachbarschaft angrenzende Wäldchen spazieren.


Freitag, 18. April 2025

Solar Fake (Konzert)


Einige Leute, die wir von verschiedenen Konzerten kennen, haben uns von Solar Fake vorgeschwärmt. Ich hatte die Band vor zehn Jahren schon mal als Support von Camouflage gesehen und fand sie schrecklich. Aber das war zu deren Anfangszeiten, und Bands entwickeln sich ja auch weiter. Als dann im Rahmen der aktuellen Tour ein Konzert in Bremen angekündigt wurde, beschlossen wir, dem Ganzen eine Chance zu geben und bestellten uns Tickets.

Support war die norddeutsche SynthPop Band Alienare. Schicke Frisuren hatten die Jungs, und die Musik war auch ok.


Sven Friedrich, der Sänger und kreative Kopf hinter Solar Fake, hatte in der Vergangenheit schon mehrere andere Bands. Ich habe ihn 2001 mit seiner damaligen Band Dreadful Shadows zum ersten Mal gesehen und ein paar Jahre später dann mit dem Nachfolgeprojekt Zeraphine. Vom gitarrenlastigen Sound weg, ist er mit Solar Fake inzwischen in der elektronischen Musik angekommen.



Zu den einzelnen Liedern kann ich nichts sagen. Wir hatten zwar im Vorfeld in eine CD reingehört, und sie hat uns auch gut gefallen, aber der Großteil der Songs sagte uns natürlich nichts. Schön war, dass richtig viele Lieder gespielt wurden. Und neben Eigenkompositionen gaben Solar Fake auch zwei Coverversionen zum Besten: Ghosts Again von Depeche Mode und Papillon von den Editors.



Zwar dienten die beiden Live-Musiker quasi nur der Attrappe - der Keyboarder sprang dermaßen auf und ab und haute in die Tasten, dass einem Blinden auffiel, dass das nicht live gespielt sein konnte - aber das Konzert war trotzdem richtig gut. Die Songs gefielen uns, und es machte Spaß, zuzuhören. Einem weiteren Konzertbesuch steht daher nichts im Wege. 

Angenehm war heute auch der äußerst kurze Heimweg.

Setlist
  1. Hurts So Bad
  2. Reset To Default
  3. This Pretty Life
  4. Under Control
  5. Not So Important
  6. All The Things You Say
  7. No Good Time
  8. I Despise You
  9. More Than This
10. Disagree
11. Invisible
12. Not What I Wanted
13. This Generation Ends
14. Ghosts Again
15. You Keep Breathing
16. Sick Of You
17. It's Who You Are
18. It's Never Been You
19. The Pain That Kills U 2
20. Observer
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21. At Least We'll Forget
22. Es geht dich nichts an
23. Just Leave It
24. Lost
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25. Papillon
26. Where Are You
27. The Pages

Samstag, 12. April 2025

Frozen Plasma (Konzert)


Das nächste Konzert stand an. Frozen Plasma feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. 
Ich hatte uns Tickets für das heutige Konzert in Oberhausen besorgt. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg. Als wir drei Stunden später am Kulttempel ankamen, standen bereits die ersten Fans vor der Tür, und wir gesellten uns dazu. Der Einlass begann pünktlich, und wie so oft standen wir in der ersten Reihe.


Support waren heute die Dancefloor Gladiatorz, ein junges DJ-Duo, das Lieder anderer Interpreten in einen tanzbaren Mix verwandelte. War jetzt nicht wirklich etwas Besonderes, aber die beiden Jungs hatten sichtlich Spaß auf der Bühne.

Dann betraten Vasi und Felix die Bühne und legten mit Age After Age los. Dann wurde mit Sekt auf das Jubiläum angestoßen.




Die Setlist des Geburtstagskonzerts unterschied sich jetzt gar nicht so großartig von der Gezeiten Tour vor zwei Jahren. Gefühlsmaschine ist ein Lied, das mir nicht sonderlich gefällt. Mit Crossroads und A Generation Of The Lost gab es Altbekanntes. Let It Rain Love war für mich das  einzige Highlight des ersten Blocks.




Nach Crazy betrat Casi, der Sänger von [:SITD:] die Bühne. Die nächsten drei Lieder waren Coverversionen von [:SITD:] Songs. Hm, eigentlich feiern doch Frozen Plasma Jubiläum, oder? Da brauche ich jetzt nicht wirklich Songs einer anderen Band.


Für Earthling wurde Lis van den Akker auf die Bühne geholt, die das Lied im Duett mit Felix sang. Die nächsten Lieder waren dann wieder altbekannte Gassenhauer wie Warmongers und Tanz die Revolution.



Als Zugabe gab es Irony und Murderous Trap, beides im Duett mit Lis van den Akker. Dann wäre das Konzert eigentlich zu Ende gewesen, wenn Casi nicht nochmal auf die Bühne gekommen wäre und sich Square Rooms gewünscht hätte. Der Hit aus den 80ern war dann aber auch das letzte Lied, danach war wirklich Schluss.


Fazit: Das war mal ein Konzert, wo ich gestehen muss, dass sich die lange Fahrt nicht gelohnt hat. Sabine, die Frozen Plasma zum ersten Mal live sah, war ebenso enttäuscht. Auf dem Heimweg stoppten wir noch kurz bei einem McDonald's. Gegen 3 Uhr nachts waren wir dann wieder Zuhause.

Setlist
  1. Age After Age
  2. Gefühlsmaschine
  3. Crossroads
  4. Let It Rain Love
  5. A Generation Of The Lost
  6. Crazy
  7. Brieselang
  8. Greater Heights
  9. Amnesia
10. Earthling
11. Rain
12. Living On Video
13. Warmongers
14. Tanz die Revolution
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15. Irony
16. Murderous Trap
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17. Square Rooms

Freitag, 11. April 2025

Geburtstag

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Als ich heute morgen ins Esszimmer kam, war dort bereits alles geschmückt.



Viel Zeit zum Feiern blieb allerdings nicht, denn ich musste arbeiten. Nachmittags setzten wir uns für ein Stück Kuchen zusammen, und ich packte die Geschenke aus.


Und abends gingen wir zur Feier des Tages ins Daisy's Diner und aßen einen leckeren Burger 😊


Dienstag, 8. April 2025

Ausflug nach Straßburg

Am Sonntag (6. April) sind wir nach dem Frühstück an den Rhein gefahren. Von Leimersheim auf der pfälzischen Seite setzt eine Fähre über nach Baden-Württemberg.


Es war recht frisch und unser nächster Termin rückte näher, so dass wir nur ein paar Minuten am Rheinufer blieben.

Gestern (Montag, 7. April) hatten wir einen weiteren Termin in Wörth. Zum Mittagessen gingen wir ins nahegelegene Maximilian-Center zu Subway. Nina, die dort arbeitet, kommt auch aus dem hohen Norden, und da im Restaurant nichts los war, hatten wir natürlich viel Zeit zum Quatschen.

Lynn ist ein großer Frankreich Fan, und deshalb hatten wir uns für nachmittags eine Überraschung für sie ausgedacht. Wir fuhren über die nahegelegene Grenze und schauten uns Straßburg an. Vom Parkhaus ging es über eine der zahlreichen Brücken in die Innenstadt mit ihren schmalen Gassen.




Wir erreichten das Wohn- und Geschäftsviertel Carré d'or. Das 'goldene Quadrat' bildet das traditionelle kommerzielle, historische und touristische Herz von Straßburg. Hier sind die wichtigsten High-End- und Luxusgeschäfte der Stadt vereint.


Auf dem großen Platz hinter dem Carré d'or steht die Kathedrale Notre Dame de Strasbourg.


Weiter ging es durch die engen Gassen von Straßburg.



Über eine andere Brücke überquerten wir erneut die Ill, die die historische Altstadt umfließt.




Dieses Hotel war mit Teddybären geschmückt und hatte auch einen schön dekorierten Innenhof.



Auch in Frankreich gibt es Geschäfte, die das ganze Jahr über Weihnachtsartikel anbieten 😉


Leider hatte der Laden schon geschlossen. Gegen 19 Uhr verließen wir die Altstadt mit einer erneuten Überquerung der Ill und machten uns auf die einstündige Rückfahrt in die Ferienwohnung.


Heute war unser letzter Tag in Süddeutschland. Nach dem Frühstück checkten wir aus unserer Ferienwohnung aus und fuhren nach Landau, wo wir nochmal einen weiteren Termin hatten. Im Anschluss schlenderten wir durch die Fußgängerzone und gingen zum Mittagessen ins Mio, einem italienischen Restaurant.

Während die Mädels sich danach weiterhin in Landau herumtrieben, fuhr ich nach Kandel. Bei diesem letzten Termin mit der Scheidungsanwältin wurde u.a. der Scheidungsantrag unterschrieben. Nachdem das erledigt war, sammelte ich Sabine und Lynn in Landau ein, und wir machten uns allesamt auf den Heimweg in den Norden.