Diesen Monat haben wir jede Woche ein Konzert. Den Anfang machte heute Alison Moyet. Die ehemalige Yazoo Sängerin feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum als Solo-Künstlerin. Zu diesem Anlass gab es neben dem Album Key mit Neuinterpretationen älterer Lieder und zwei neuen Songs auch eine Welttournee. Und so machten Sabine und ich uns mal wieder auf den Weg nach Hamburg.
Die Große Freiheit 36 ist nur unweit von der Reeperbahn entfernt und liegt gegenüber einer Kneipe, in der die Beatles früher Stammgast waren. Wir fanden einen kostenlosen Parkplatz in einer Seitenstraße, und obwohl vor dem Eingang der Location bereits eine lange Schlange stand, schafften wir es problemlos in die zweite Reihe.
Einen Support gab es heute nicht, was uns angesichts dessen, dass das Konzert mitten in der Woche stattfand, entgegen kam. So ging es dann auch pünktlich um 20 Uhr los. Wie schon auf den letzten beiden Tourneen wurde Alison auch diesmal von zwei Live-Musikern begleitet.
Den Anfang machte das Lied Fire vom Album The Turn. Auf die Single More folgte mit Such Small Ale einer der beiden neuen Songs der aktuellen CD Key. Alison spielt auf ihren Solo-Konzerten regelmäßig Lieder aus ihrer Yazoo Zeit. Eines davon, Nobody's Diary, schrieb sie nach eigener Aussage mit 16 Jahren.
So Am I ist eines meiner Lieblingslieder von Alisons 1993er Album Essex. Auf das zweite neue Lied, The Impervious Me, folgte nun Can't Say It Like I Mean It, wieder vom Album The Turn. Die Ballade This House ist mein all time favorite von Alison. Ich liebe das Lied, seit ich es das erste Mal gehört habe.
Mit Changeling und Beautiful Gun wurde es dann etwas flotter. Diese Lieder stammen von ihren letzten beiden, sehr elektronischen Alben The Minutes und Other und schlugen die Brücke zu einem weiteren alten Yazoo Klassiker: Only You. Diesen Hit von 1982 kennt vermutlich jeder, wenngleich viele auch nur in der Coverversion der Flying Pickets aus dem Jahr 1983.
Auf die schnelle Phase folgte nun ein etwas ruhigerer Teil. It Won't Be Long wurde in einer akustischen Version mit Gitarre gespielt. Es folgte die langsame Version von Is This Love?, die mir deutlich besser gefällt als die bekannte, schnellere Albumversion.
All Signs Of Life war nochmal ein neuerer Song. Mit Footsteps vom Album Hoodoo hatte ich nicht gerechnet. Das war eine positive Überraschung, zumal dieses Lied auf dem Key Album keine Neuinterpretation erfuhr. All Cried Out ist eines von Alisons bekanntesten Liedern aus den 80ern. Den Abschluss bildete schließlich die Single Whispering Your Name.
Bei der Zugabe kamen wir nochmal in den Genuss alter Yazoo Klassiker. Neben der B-Seite Situation spielte Alison als letztes Lied des Konzerts den Hit Don't Go.
Wir wurden sehr gut unterhalten. Sabine, die Alison heute zum ersten Mal live sah, war auch schwer beeindruckt. Sollte es irgendwann noch einmal ein neues Album und eine Tour geben, sind wir auf jeden Fall wieder dabei.
Setlist
1. Fire
2. More
3. Such Small Ale
4. Nobody's Diary
5. So Am I
6. The Impervious Me
7. Can't Say It Like I Mean It
8. This House
9. Changeling
10. Beautiful Gun
11. Only You
12. It Won't Be Long (Acoustic)
13. Is This Love?
14. All Signs Of Life
15. Footsteps
16. All Cried Out
17. Whispering Your Name
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18. Situation
19. Love Resurrection
20. Don't Go

























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