Dienstag, 30. September 2025

Dies und Das aus dem September

Am Samstag (6.09.) waren Sabine und Lynn bei Jonas' Freisprechung in Achim. Ich war mit Barney auf unserer morgendlichen Hunderunde und konnte ihn davon überzeugen, sich mal für ein Foto hinzusetzen und in die Kamera zu schauen 😉


Zu meiner täglichen Routine gehört, dass ich morgens mit Barney eine Runde spazieren gehe, wenn Sabine zur Arbeit fährt. Am Dienstagmorgen (16.09.) ging gerade die Sonne hinter dem Spielplatz und unserem Haus auf.


Am Abend desselben Tages liefen Sabine und ich mit Barney eine größere Runde durch den Wald. Dabei kamen wir an dieser Brücke vorbei.


Im Keller fehlte noch auf einem Teil des Bodens die Fußbodenheizung. Diese wurde am Freitag (26.09.) verlegt.


Am Sonntag (28.09.) kamen Sabine und ich bei unserer Hunderunde am Eselshof vorbei. Zwei Esel nutzten das schöne Herbstwetter und grasten fröhlich im Freien.


Mit dem Gießen des Estrichs am Dienstag (30.09.) wurden die Bodenarbeiten im Keller pünktlich zum Monatsende abgeschlossen.


Donnerstag, 25. September 2025

Auri (Konzert in Mannheim)


Wenn so ein besonderes Projekt wie Auri auf Tour geht, dann bietet es sich an, mehrere Konzerte zu besuchen. Als Anfang des Jahres feststand, dass wir in den Süden ziehen, bestellte ich uns daher zwei Karten für das Konzert in Mannheim. Aufgrund des schleppenden Vorverkaufs bekamen wir noch sehr gute Plätze in der vierten Reihe.

Das Mannheimer Konzert blieb von einer Verlegung in eine andere, kleinere Location verschont, und so fuhren wir gegen 18:30 Uhr los. Das Capitol liegt in der Innenstadt, wo es bekanntermaßen schwierig ist, Parkplätze zu finden. Wir hatten aber mal wieder Glück und fanden einen kostenlosen Platz in einer der umliegenden Nebenstraßen.

Als wir am Capitol ankamen, hatte der Einlass bereits begonnen. Da wir Platzkarten hatten, war das für uns irrelevant. Allerdings stellten wir fest, dass wir trotz Reihe 4 deutlich weiter von der Bühne entfernt saßen als in Stuttgart. Alleine zwischen Bühnenrand und den Sitzplätzen der ersten Reihe waren locker drei Meter Abstand.


Auch heute gab es keinen Support, und das Konzert begann pünktlich um 20 Uhr. Die Setlist war identisch zu Stuttgart. Johanna setzte sich zu Those We Don't Speak Of wieder an den Bühnenrand, und zum Ende des Liedes betraten die restlichen Musiker die Bühne. Neben den Auri Mitgliedern Tuomas Holopainen und Troy Donockley waren das Kai Hahto (Schlagzeug), Johanna Iivanainen (Keyboard, Gesang) und Mikko Iivanainen (Gitarre).






Ein schönes Lied folgte auf das andere. Es fällt wirklich schwer, ein Highlight zu nennen, da mir nahezu alle gespielten Songs gefallen. Es war wirklich ein Genuss, und ich war froh, dass wir noch ein zweites Konzert erleben konnten. Die Atmosphäre in Stuttgart war zwar im direkten Vergleich besser, was aber vermutlich an der dortigen Nähe zur Bühne lag.






Sabine freute sich natürlich auf Kiss The Mountain, das sie auch filmen wollte, aber ein Ordner hatte vorab schon darauf hingewiesen, dass bitte nicht gefilmt werden soll. Das hielt den einen oder anderen in den Reihen vor uns trotzdem nicht davon ab, jedoch waren die Handys deutlich weniger präsent als bei anderen Konzerten, was grundsätzlich nicht verkehrt ist.






Auf der Setlist standen auch zwei Lieder, die Troy singt. Aber wie schon in Stuttgart, wurden diese auch heute leider nicht gespielt. So konnte man seiner Stimme nur bei den einen oder anderen backing vocals lauschen. Dennoch war es wieder ein fantastisches Konzert, das viel zu schnell vorbei ging.






Nach gut 90 Minuten war bereits Schluss. Bleibt nur zu hoffen, dass es nach einem etwaigen neuen Album in ein paar Jahren wieder eine Tour geben wird.





Sabine und ich schauten noch kurz am Merch-Stand vorbei, aber da gab es nichts, was wir hätten brauchen können. So machten wir uns auf den Heimweg und verließen das Capitol. Wir waren gerade mal ein paar Meter gegangen, als ich im Vorbeigehen dachte "den kennst du doch?" und meinen Augen nicht traute. Da stand tatsächlich Tuomas Holopainen und unterhielt sich mit einem Fan. Zwei weitere Fans warteten, und ich beschloss, mich ebenfalls anzustellen. Wenige Minuten später wechselte ich ein paar Sätze mit einem meiner musikalischen Idole, und Sabine machte noch ein Foto. Wow, das war das i-Tüpfelchen dieses Abends!


Ich war super glücklich und strahlte über das ganze Gesicht. Jetzt liefen wir aber wirklich zurück zum Auto und machten uns auf den Heimweg.

Setlist
  1. Those We Don't Speak Of
  2. The Space Between
  3. I Hope Your World Is Kind
  4. Skeleton Tree
  5. The Duty Of Dust
  6. Night 13
  7. Libraries Of Love
  8. Blakey Ridge
  9. Kiss The Mountain
10. Aphrodite Rising
11. The Long Walk
12. See
13. The Valley
14. Shieldmaiden
15. Museum Of Childhood
16. Them Thar Chanterelles + Reels
---------------
17. Pearl Diving

Sonntag, 21. September 2025

Auri (Konzert in Stuttgart)


Sabine und ich befanden uns gerade auf einer Wanderung in der Nähe von Oslo, als der Vorverkauf für die Auri Tour startete. Nachdem die Band mit den ersten beiden Alben keinerlei Konzerte gab, war ich total überrascht. In der Annahme, dass die Konzerte schnell ausverkauft sein würden, bestellte ich umgehend Tickets. Ich vermutete, dass viele Nightwish Fans auch das Nebenprojekt von Tuomas Holopainen mögen. Das scheint aber nicht der Fall zu sein, denn wie sich herausstellte, lief der Vorverkauf sehr schleppend, und kurz vor dem Tourstart wurden einige Konzerte in kleinere Locations verlegt. So fand auch das Stuttgarter Konzert heute nicht wie ursprünglich geplant im vornehmen Mozartsaal der Liederhalle sondern im Wizemann (Club) statt. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Veranstalter, der es hervorragend hingekriegt hat, die nummerierten Sitzplätze des abgewinkelten Mozartsaals auf den Club im Wizemann abzubilden. So saßen wir auch hier mittig in der zweiten Reihe, mit dem Vorteil, dass sich die Sitzreihen insgesamt näher an der Bühne befanden.

Der Einlass begann pünktlich um 18 Uhr. Da wir feste Plätze hatten, nutzte ich die Zeit vor dem Konzert, um mich am Merch-Stand umzusehen und kaufte mir bei dieser Gelegenheit gleich das Tourshirt. Zurück im Saal war ich vom Bühnenbild begeistert. Die grünen Tücher und jede Menge Laternen erzeugten eine mystische Atmosphäre.


Eine Vorgruppe gab es nicht, und so ging es pünktlich um 19 Uhr los. Die Laternen gingen an, Johanna Kurkela betrat zum Intro von Those We Don't Speak Of die Bühne und setzte sich zum Singen an den Bühnenrand. Gegen Ende des Liedes kamen die restlichen Musiker dazu.



Die Setlist war vom Feinsten, und die Spielfreude der Musiker bei jedem Lied spürbar. Ich bin bekanntermaßen ein großer Fan von Tuomas Holopainen, freute mich aber auch total, Troy Donockley zuzusehen, wenn die verschiedensten Flöten zum Einsatz kamen. Auch Johanna Iivanainen konnte mich mit hervorragender Zweitstimme beim Gesang und ergänzendem Keyboardspiel begeistern.



Ich kann gar nicht schreiben, dass ein Lieblingslied von mir gespielt wurde, weil nahezu alle Lieder des Konzerts wunderschön sind. Einzig Aphrodite Rising, das allererste Lied, das die Band geschrieben hat, gefällt mir nicht so gut. Sabine hatte vor diesem Konzert noch kein einziges Lied von Auri gehört, war aber ebenfalls begeistert und fand in Kiss The Mountain ihren Favoriten. Bei diesem ruhigen Lied verließ Schlagzeuger Kai Hahto, der auch bei Nightwish an den Drums sitzt, kurzzeitig die Bühne, da es hier keinerlei Percussion gibt.



Nach gut anderthalb Stunden ging ein wunderschönes Konzert zu Ende. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zu McDonald's, um eine Kleinigkeit zu essen, und fuhren dann nach Hause, wo wir gegen 23 Uhr ankamen und schnell ins Bett huschten, da eine anstrengende Arbeitswoche vor uns lag.

Setlist
  1. Those We Don't Speak Of
  2. The Space Between
  3. I Hope Your World Is Kind
  4. Skeleton Tree
  5. The Duty Of Dust
  6. Night 13
  7. Libraries Of Love
  8. Blakey Ridge
  9. Kiss The Mountain
10. Aphrodite Rising
11. The Long Walk
12. See
13. The Valley
14. Shieldmaiden
15. Museum Of Childhood
16. Them Thar Chanterelles + Reels
---------------
17. Pearl Diving

Samstag, 20. September 2025

Container beladen + Essen in Speyer

Seit wir Ende Mai mit dem Umbau und den Renovierungsmaßnahmen begonnen haben, hat sich einiges an Bauschutt angesammelt. Eingerissene Mauern, Estrich und Fliesen zieren seitdem unseren Garten. Da für die komplette nächste Woche Regen angekündigt wurde, war es an der Zeit, einen Container zu bestellen. Das Ziel war, vor Herbsteinbruch den Schuttberg aus dem Garten zu bekommen und dadurch einen schöneren Blick aus dem Wohnzimmerfenster zu erhalten.

Gestern wurde der Container geliefert, und direkt nach Feierabend haben Sabine und ich zwei Stunden lang Bauschutt entsorgt. Sabine befüllte Eimer, die ich dann in die Schubkarre lud, ums Haus zum Container fuhr und sie in selbigen schüttete.

Heute morgen fuhren wir mit dieser Arbeit direkt nach dem Frühstück fort. Wir wollten so weit wie möglich kommen, bevor die Sonne ums Haus kam, denn im Schatten war die Arbeit deutlich angenehmer.


Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden war der Container voll, und wir hatten immer noch einen kleinen Schuttberg im Garten.




Die Rechnung ergab später, dass Sabine und ich in den knapp fünf Stunden etwas mehr als 6 Tonnen Bauschutz bewegt haben. Eine starke Leistung!

Zur Belohnung fuhren wir nach Speyer, wo wir uns ein gemütliches Restaurant für das verspätete Mittagessen suchten. In einer Seitengasse der Fußgängerzone fanden wir einen schönen Platz im Freien und bestellten uns beide einen leckeren Wurstsalat.



Anschließend bummelten wir noch ein bisschen durch die Fußgängerzone, schauten bei Nanu-Nana und TEDi rein, und kauften uns auf dem Rückweg zum Auto noch ein Eis.

Sonntag, 7. September 2025

Radtour mit den Nachbarn

In Germersheim fand dieses Wochenende ein Straßenfest statt. Bernhard und Sabine fragten nach dem Frühstück, ob wir Lust hätten, mit ihnen da hin zu radeln. Wir hatten aber noch zu tun, und fanden zudem heraus, dass mittags nur ein Kinderprogramm stattfand. Wir verabredeten uns dann zu 14:30 Uhr und fuhren mit unseren Rädern zunächst einmal an den Fährhafen bei Leimersheim. Unterwegs kamen wir an diesem Springbrunnen vorbei.


Am Rhein setzten wir uns auf eine Bank und machten eine kurze Pause. Der Fluss führte ordentlich Wasser mit sich, und die Strömung war schnell.



Wir beobachteten die Fähre und unterhielten uns eine Weile. Dann setzten wir unsere Radtour fort und fuhren weiter nach Neupotz, wo wir im Anglerheim einkehren wollten. Tatsächlich bekamen wir noch einen schönen Platz im Freien unter den schattenspendenden Bäumen und bestellten uns ein leckeres Fischgericht.


Um uns den Nachtisch zu verdienen, schwangen wir uns erneut auf unsere Fahrräder und radelten nach Rheinzabern. Auch dort hatten wir Glück und bekamen den letzten freien Tisch auf der Terrasse des Eiscafés. Sabine und ich bestellten uns wie so oft ein Spaghetti-Eis.


Gegen 19 Uhr waren wir wieder Zuhause. Das war mit etwa 20 Kilometern zwar eine etwas kleinere, aber doch sehr schöne Radtour und eine tolle sonntägliche Unternehmung.