Unseren diesjährigen Konzertreigen eröffnete die Synth-Pop Band Chrom. Sabine und ich kennen nur einzelne Lieder, aber die hören wir sehr gerne. Als dann letztes Jahr die Konzertankündigung für Karlsruhe erfolgte, bestellten wir kurzerhand Tickets. Ich kaufte zudem noch eine CD, so dass wir wenigstens noch ein paar mehr Lieder beim Konzert kennen.
Heute war es dann soweit. Karlsruhe liegt praktisch vor der Haustür, die Location Die Stadtmitte ist - wie der Name schon sagt - mitten in der City. Ein Parkplatz fand sich direkt nebenan, im Parkhaus des angrenzenden Staatstheaters. Eine Dreiviertelstunde vor Einlass standen wir mit drei anderen Fans vor der Tür und warteten darauf, ins Warme zu dürfen.
Die Stadtmitte ist ein richtig kleiner Club. Wir stellten uns wie gewohnt in die erste Reihe. Nach und nach füllte sich der Raum, und wir trafen auf bekannte Gesichter. Mit netten Gesprächen vergeht die Wartezeit deutlich schneller. Kurz bevor die Vorband die Bühne betrat, machten wir noch dieses Erinnerungsfoto.
Destroy Me Again hieß die Vorband und war mal wieder von dem Kaliber 'braucht man nicht'. Ich bevorzuge inzwischen Konzerte ohne Support. Nach einer kurzen Umbaupause fing dann Chrom an. Inzwischen zum Ein-Mann-Projekt geschrumpft, wurde für das Konzert ein Live-Keyboarder engagiert. Entsprechend lag die einzige Bewegung auf der Bühne bei Sänger Christian, der dann auch sportlich über die Bühne flitzte. Auf der Leinwand hinter der Bühne flimmerten zudem Videos zur Musik.
Unser Platz in der ersten Reihe stellte sich bezüglich Fotos als nachteilig heraus, da Christian entweder direkt vor unserer Nase stand oder in Bewegung über die Bühne fegte. Wenigstens bei der einen oder anderen Trinkpause zwischen den Liedern gelang mal ein scharfes Bild.
Da wir wie oben bereits erwähnt die Lieder der Band nicht allesamt kennen, konnte ich auch keine Setlist mitschreiben. Unsere Favoriten wie Down Below, I Don't Believe, Loneliness, In My World und Heavenly wurden aber gespielt. Trotz minimalistischer Bühnenshow hatten wir einen tollen Konzertabend und im Nachgang einen kurzen Heimweg.






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