Nachdem wir inzwischen fest zusammen sind, erschien es uns doch etwas lang, bis April zu warten, und so verabredeten Sabine und ich uns kurzerhand für ein zusätzliches, verlängertes Wochenende. Diesmal entschieden wir uns für Münster als Treffpunkt und buchten dort ein Hotel im nahegelegenen Wienburgpark. Um 11 Uhr kamen wir an. Zu früh für den Check-in, der erst nachmittags möglich war.
Da wir uns eh die Stadt ansehen wollten, ließen wir ein Auto stehen und fuhren in die City. Am Aegidiimarkt fanden wir ein Parkhaus. Von dort liefen wir ein Stück durch die Fußgängerzone und dann zum nahe gelegenen Aasee. Der Aasee Park um den See herum ist sehr beliebt bei Joggern. Wir schlenderten gemütlich am Ufer entlang und trotzten dem kalten Wind.
Über die Torminbrücke wechselten wir die Uferseite und erreichten wieder unseren Ausgangspunkt, wo sich auch ein Bootsverleih befindet.
Zurück in der Fußgängerzone stärkten wir uns bei Nordsee mit einem leckeren Fischbrötchen. Dann bummelten wir durch die Altstadt von Münster und bestaunten die Häuser am Prinzipalmarkt. Wir fanden u.a. einen Stoffladen, ein Paradies für Sabine, die sehr gerne näht.
Unser Weg führte uns an Kirchen vorbei und durch schmale Gässchen hindurch.
Sabine hatte von ihrer Tochter den Auftrag bekommen, einen bestimmten Artikel aus einem dm Markt mitzubringen. Die einzige Filiale, die den Artikel vorrätig hatte, befand sich am Stadthafen. Somit hatten wir ein neues Ziel. Auf dem Weg dahin fing es an zu nieseln. Immerhin waren wir erfolgreich, denn Sabine ergatterte bei dm den letzten Artikel des gewünschten Mitbringsels. Dann ging es durch den Nieselregen zurück in die Altstadt.
So langsam knurrte unser Magen. Auf der Suche nach einem schönen Lokal für das Abendessen entschieden wir uns für das Café Extrablatt, das sich direkt neben unserem Parkhaus befand. Wir machten es uns auf einem kleinen Sofa gemütlich, beobachteten die Leute und bestellten Chicken Salad und Käsesuppe. Das Ambiente gefiel uns sehr gut, und auch das Essen war richtig lecker. Zum Abschluss gab es noch einen Cocktail für Sabine.
Inzwischen hatte es draußen angefangen, kräftig zu schütten. In strömendem Regen liefen wir die paar Meter zum Parkhaus und fuhren zu unserem Hotel. Dort checkten wir ein und bekamen das Schwarzwald-Zimmer, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.











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