Freitag, 28. Februar 2025

Dies und Das im Februar

Sabine und ich gehen fast täglich spazieren. Am Dienstag (11. Februar) sind wir mal ein Stück mit dem Auto gefahren und haben dann einen Spaziergang um den Oyter See gemacht. Es war schon Abend, und die Dämmerung hatte bereits eingesetzt. Der Weg um den See ist 3 km lang, und wir mussten uns am Ende beeilen, um nicht im Dunkeln über die Wurzeln im Wald zu stolpern.


Ich gehe morgens um 7 Uhr immer eine kleine Runde mit Barney. Am Donnerstag (20. Februar) leuchtete um diese Zeit der Himmel über den Häusern der Nachbarschaft im schönen Morgenrot.


Bei einem unserer täglichen Spaziergänge haben Sabine und ich diese Kühe auf der Wiese gesehen. Die hatten wie Steiff-Tiere ein Knopf im Ohr, und manche hatten ein richtig flauschiges, braunes Fell, das aussah wie Schafwolle.




Am Samstag (22. Februar) sind wir nach Hamburg zu IKEA gefahren, um uns einrichtungsmäßig ein bisschen inspirieren zu lassen.


Ganz in unserer Nähe gibt es ein Café del Sol. Als besonderes Angebot haben sie hier hin und wieder den Schnitzelurlaub. Das ist eine Art all you can eat, man kann nachbestellen, so oft man möchte. Am Dienstag (25. Februar) haben wir das genutzt und uns zu viert die Bäuche vollgeschlagen 😉


Sabine und ich waren mal wieder bei Dodenhof einkaufen. Vor dem Gebäude stand dieser große, beleuchtete Flamingo, der uns sehr gut gefallen hat.


Donnerstag, 13. Februar 2025

Carly Pearce (Konzert)


Auf Carly Pearce bin ich durch Heddas Blog gestoßen. Hedda war in North Carolina auf einem Konzert, und einer der beiden Support Acts war Carly Pearce. Ich hatte damals in ein paar Lieder reingehört und dadurch zum Fan geworden. Letztes Jahr tourte Carly mit Tim McGraw durch die USA. Da war ich kurz davor, mir ein Ticket zu kaufen, aber die guten Plätze kosteten 600 $, was mir dann ein bisschen zu viel des Guten war. Als jetzt eine Europa-Tour angekündigt wurde war klar, dass ich da hingehen musste.

Sabine mag Countrymusik nicht so sehr, und so fuhr ich heute nach der Arbeit alleine nach Hamburg. Ich hatte Glück und fand ganz in der Nähe des Grünspans einen kostenlosen Parkplatz. An der Location hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet, die aber noch überschaubar war. Es war ziemlich kalt, und die meisten gaben nach dem Einlass erst einmal ihre Jacken an der Garderobe in der oberen Etage ab. Dadurch war vor der Bühne noch nicht viel los, und ich bekam problemlos einen Platz in der zweiten Reihe.

Support war der aus Texas stammende Countrymusiker Wade Bowen, der zusammen mit zwei Mitmusikern ein akustisches Set vortrug. Ich kannte Wade bislang nicht, aber die Songs klangen richtig gut, und ich werde wohl auch hier mal genauer reinhören müssen.


Um 21 Uhr betrat Carly Pearce mit ihrer Band die Bühne und legte gleich mit einem Song ihres aktuellen Albums Hummingbird los. Nach Next Girl ging es auch direkt mit neuen Liedern weiter. Country Music Made Me Do It und Truck On Fire waren etwas flottere Nummern. We Don't Fight Anymore singt Carly auf dem Album im Duett mit Chris Stapleton, der natürlich heute nicht hier war.




Als nächstes gab es zwei Highlights: If Looks Could Kill ist ein ganz neues, noch nicht veröffentlichtes Lied, das auf Carlys nächstem Album erscheinen wird. Und My Place vom aktuellen Album Hummingbird wurde in einer sehr schönen Acoustic-Version vorgetragen, auf der Carly nur mit Gitarre und Violine begleitet wurde.




Every Little Thing vom gleichnamigen Debutalbum ist eines meiner Lieblingslieder. Es folgte Still Blue, wieder vom aktuellen Album, und dann gab es die nächste Überraschung: Wade Bowen kam nochmal auf die Bühne und coverte zusammen mit Carly das Lied Louisiana Woman, Mississippi Man aus dem Jahr 1973.






Die Hummingbird-Tour trägt ihren Namen zurecht: Carly spielte insgesamt neun Songs ihres aktuellen Albums. In Zeiten, in denen viele Musiker auf Tourneen ständig dieselben alten Hits herunterleiern, muss das mal positiv erwähnt werden. Trotzdem kamen auch ältere Lieder nicht zu kurz. 29 war eines davon, und es erzählt Carlys persönliche Geschichte, wie sie mit 29 Jahren im gleichen Jahr heiratete und wieder geschieden wurde.




Mit Things I Don't Chase und Woman To Woman wurden nochmal zwei Hummingbird Songs gespielt. Never Wanted To Be That Girl und Hide The Wine waren wieder ältere Lieder, und dann kam zum Abschluss mit I Hope You're Happy Now nochmal eines meiner Lieblingslieder, das im Original ein Duett mit Lee Brice ist. Damit verließen die Musiker erst einmal die Bühne.



Aber natürlich gab es noch eine Zugabe. Und auch hier kamen wir nochmal in den Genuss eines Hummingbird Songs: Oklahoma.




Plötzlich wurde es hektisch in der ersten Reihe. Carly hatte einen Stift gezückt, beugte sich über den Fotograben und signierte ihr entgegengehaltene Schallplatten und Eintrittskarten. Das bedeutete wohl, dass sie im Anschluss des Konzerts nicht am Merch-Stand auftauchen wird. Also hielt ich ihr auch kurzerhand mein Ticket entgegen. Noch ein paar Danksagungen, und dann war es Zeit für das letzte Lied des Abends.

What He Didn't Do zählt zu meinen absoluten Favoriten. Es war das erste Lied, das ich von Carly Pearce gehört habe. Carly winkte nochmal und verließ dann die Bühne, während ihre Band den Song zu Ende spielte. Dann war endgültig Schluss.




Ich schaute kurz am Merchandise-Stand vorbei, konnte mich aber nicht durchringen, ein T-Shirt zu kaufen. Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Auto. Immerhin war es schon 22:45 Uhr, und die Heimfahrt dauerte auch nochmal knappe anderthalb Stunden. Aber trotz der kurzen Nacht, die vor mir lag, war ich froh, heute hier gewesen zu sein.

Setlist
  1. Rock Paper Scissors
  2. Next Girl
  3. Country Music Made Me Do It
  4. Truck On Fire
  5. We Don't Fight Anymore
  6. If Looks Could Kill
  7. My Place
  8. Every Little Thing
  9. Still Blue
10. Louisiana Woman, Mississippi Man
11. Should've Known Better
12. 29
13. Things I Don't Chase
14. Never Wanted To Be That Girl
15. Woman To Woman
16. Hide The Wine
17. I Hope You're Happy Now
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18. Oklahoma
19. What He Didn't Do

Montag, 10. Februar 2025

Bremer Gewürzhandel

Bereits letztes Jahr bin ich einmal mitgegangen, als Sabine zum Bremer Gewürzhandel fuhr. Damals hatte ich aber vergessen, Fotos zu machen. Auf der HanseLife war der Bremer Gewürzhandel dann auch mit einem Stand vertreten (siehe dieser Blogeintrag).

Jetzt war es mal wieder soweit, dass uns verschiedene Gewürze fehlten, und deswegen fuhren Sabine und ich heute nach der Arbeit nach Bremen. Der Eingang des Ladens befindet sich unscheinbar am Ende eines langen Gebäudes.


Drinnen gibt es Gewürze aus aller Herren Länder und in unzähligen Varianten. Alleine vom Pfeffer gibt es schwarzen Pfeffer, weißen Pfeffer, bunten Pfeffer, grünen Pfeffer, Malabar Pfeffer, Szechuanpfeffer, Tellicherry Pfeffer, Andaliman Pfeffer, tasmanischen Pfeffer, Neptuns-Pfeffer, Banasura Pfeffer, Kubebenpfeffer, Voatsiperifery-Pfeffer, Königspfeffer, gewürzter Pfeffer, Bremer Steakpfeffer usw. Man kann gar nicht alles aufzählen. Bei Curry ist es ähnlich umfangreich.



Ich fand die Bezeichnung mancher speziellen Gewürzmischungen sehr kreativ, wie z.B. Schweigen der Lämmer. Die ehemalige irische Band The Cranberries ist hier ebenfalls vertreten 😉



Man kann hier auch Salz- und Pfefferstreuer bzw. -mühlen kaufen, oder Gewürzdosen zur Aufbewahrung. Neben Gewürzen sind auch Kräuter, Tee, Honig und Nüsse im Sortiment zu finden. Der ganze Laden duftet sehr angenehm und interessant.

Das Preis-/Leistungsverhältnis beim Bremer Gewürzhandel ist sehr gut. Wir haben einige Gewürze, die uns ausgegangen sind, nachgekauft und neues zum Ausprobieren mitgenommen.

Sonntag, 9. Februar 2025

Ein langer Spaziergang

Es war Sonntag. Wir haben nach dem langen gestrigen Tag ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, und sind dann gegen Mittag mit Barney zu einem langen Spaziergang aufgebrochen. Als erstes ging es durch das kleine Wäldchen in der unmittelbaren Umgebung unseres Hauses.




Barney fand offenbar viel zum Schnüffeln und war ein ganzes Stück zurück geblieben. Als Sabine ihn rief, gab er mit seinen kurzen Beinchen richtig Gas, um uns einzuholen.



Am Ende des Wäldchens schlugen wir heute eine andere Richtung ein und liefen in Richtung des nahegelegenen Pferdehofes. Wir kamen an einer Wiese vorbei, und hier graste um die Mittagszeit eine ganze Herde Rehe.


Ein Stück weiter ist der Pferdehof. Zwei Pferde standen auf der Koppel, und als wir näher kamen, galoppierte eines der beiden in hohem Tempo los. Das war ein bisschen wie im Film, total schön anzusehen. Leider war ich nicht schnell genug, um ein Video davon aufzunehmen.


Auf der anderen Straßenseite beim Pferdehof steht dieses Haus im amerikanischen Stil mit einer Front Porch.


Wir ließen den Pferdehof hinter uns, und nach ein paar hundert Metern bogen wir in einen unbefestigten Weg ab.



Barney konnte hier wieder frei laufen, was er sichtlich genoss. Wir liefen diesen Weg zum ersten Mal, und es war für ihn bestimmt aufregend, so viel Neues zu sehen und zu erschnüffeln.




Gegen Ende dieser langen Gassirunde kamen wir über eine Bahnbrücke. Normalerweise fahren wir hier immer mit dem Auto drüber, denn das ist die Straße, die in unser Wohngebiet führt.


Wir waren insgesamt anderthalb Stunden unterwegs. Barney war müde und hat sich gleich in sein Bettchen gelegt 😉