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Mittwoch, 12. August 2026

OMD (Konzert)


Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass wir uns Karten für das OMD Konzert in Stuttgart gekauft hatten. Sabine hat die Band 1991 schon einmal live gesehen, ich hatte bislang noch nicht das Vergnügen und freute mich darauf, diese Lücke zu schließen. Nachdem ich heute früher Feierabend gemacht hatte, fuhren wir nahezu staufrei nach Stuttgart und hatten Glück, denn wir fanden direkt am Eingang zum Höhenpark Killesberg einen kostenfreien Parkplatz an der Straße.

Am Eingang zur Freilichtbühne stand bereits eine Handvoll Hardcore-Fans. Es war wieder ein heißer Sommertag, wenngleich nicht ganz so schlimm wie vor ein paar Wochen bei Duran Duran. Und hier auf dem Killesberg gab es viele schattenspendende Bäume. Während wir anstanden, wurden irgendwann die Sperrgitter aufgestellt. Wir standen mal wieder am richtigen Fleck und waren somit bei den Ersten.

Einlass war um 18:30 Uhr, und nachdem mein Ticket gescannt war rannte ich los und überholte noch zwei andere Fans. Als Belohnung für den Sport standen wir mittig in der ersten Reihe 😊
Ein Bekannter von Sabine schaffte es mit seiner Frau direkt hinter uns. In Gespräche vertieft verging die Zeit bis zum Beginn recht zügig.

Support war das Duo Zoot Woman aus England. Die beiden Musiker hatten schicke Anzüge an. Einer stand in rosa auf der Bühne, der andere in rot. Das war's aber auch schon, musikalisch blieb da nichts hängen, und die halbe Stunde konnte man das Gedudel bzw. den Gesang einigermaßen aushalten 😁

Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr war es dann soweit und die Briten Andy McCluskey und Paul Humphreys betraten mit ihren beiden Live-Musikern die Bühne. Das Motto des Abends war OMD's Summer of Hits, und so wurden ausnahmslos Singles der 80er Jahre Band gespielt.



Ich kenne mich mit der Diskografie der Engländer nicht aus, aber die großen Hits hatte ich als Kind natürlich auch aus dem Radio aufgenommen. Isotype, das erste Stück des Abends, war ein neueres Lied aus dem Jahr 2017.





Für (Forever) Live And Die trat Paul Humphreys hinter seinem Keyboard hervor und übernahm den Gesang.






Maid Of Orleans kennt vermutlich jeder, dieses Lied fehlt auf keiner 80s Compilation.




Zur Halbzeit wurden von den Roadies Instrumente an den vorderen Bühnenrand gestellt. Nach einem erneuten Intro kamen wir in den Genuss des Songs Veruschka vom neuesten OMD Album Bauhaus Staircase. Das war auch das einzige Lied des Abends, das keine Single war.


Bei Dreaming war ich total überrascht, dass das Lied ebenfalls von OMD ist. Natürlich kannte ich den Song, hatte ihn aber nicht den Briten zugeordnet. Mit Locomotion und Enola Gay folgten direkt weitere 80er Jahre Hits. Sailing On The Seven Seas ist ebenfalls sehr bekannt, wurde aber erst 1991 veröffentlicht.







Im Übrigen fand heute eine partielle Sonnenfinsternis statt. Während des Konzerts hatte man das gar nicht wirklich wahr genommen. Als ich irgendwann nach hinten schaute fiel mir auf, dass es heute etwas früher dunkel wurde, aber durch die Bäume ringsherum merkte man das nicht wirklich.

Es war Zeit für die Zugaben, und auch diese bestand ausschließlich aus Hits. Auf Walking On The Milky Way folgte Pandora's Box, auch ein Lied das eigentlich jeder kennen sollte.






Den krönenden Abschluss bildete Electricity, die allererste OMD Single aus dem Jahr 1979. Damit ging ein fantastisches Konzert zu Ende.






Es war inzwischen 22 Uhr, das Mittagessen war schon lange her, und so holten Sabine und ich uns jeweils eine Grillwurst an einem der Stände. Das Trinken war uns hier aber deutlich zu teuer, weswegen wir auf dem Weg zur Autobahn nochmal kurz an einem McDonald's anhielten und uns dort zwei Getränke für unterwegs kauften.


Wir kamen erst nach 0:30 Uhr ins Bett und hatten somit eine kurze Nacht vor uns. Aber das Konzert war die Reise auf jeden Fall wert.

Setlist
Intro: Atomic Ranch
  1. Isotype
  2. Messages
  3. Tesla Girls
  4. History Of Modern (Part I)
  5. (Forever) Live And Die
  6. If You Leave
  7. Souvenir
  8. Joan Of Arc
  9. Maid Of Orleans (The Waltz Joan Of Arc)
Intro: The Rock Drill
10. Veruschka
11. Talking Loud And Clear
12. So In Love
13. Dreaming
14. Locomotion
15. Sailing On The Seven Seas
16. Enola Gay
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17. Walking On The Milky Way
18. Pandora's Box (It's A Long, Long Way)
19. Electricity

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