Als vor einigen Monaten der Vorverkauf für die Alison Moyet Tour startete, war der Server von Eventim mal wieder gnadenlos überlastet, und ich kam nicht ins System. Als ich es dann später endlich schaffte, waren die vorderen Reihen allesamt ausverkauft. Schweren Herzens verzichteten wir daher auf einen Ticketkauf. Beim OMD Konzert in Stuttgart trafen wir dann Bekannte von Sabine, die Karten für das Alison Moyet Konzert in Frankfurt hatten. Irgendwie bekamen wir doch wieder Lust darauf und schauten bei eBay und Kleinanzeigen, ob jemand Karten abgeben wollte. Tatsächlich fanden wir Tickets für zwei Plätze, die aber leider recht weit hinten auf dem Balkon waren. Nach dem Motto Dabeisein ist alles kauften wir die Karten, auch weil sie deutlich günstiger angeboten wurden als sie ursprünglich gekostet hatten.
Heute war es nun soweit, und wir fuhren in die Jahrhunderthalle nach Frankfurt. Der Vorteil eines Sitzplatzkonzerts ist, dass man seine festen Plätze hat und nicht schon ein oder zwei Stunden vor Einlass da sein muss, um vorne zu stehen. Wir nahmen bequem unsere Plätze ein, und pünktlich um 20 Uhr ging es direkt los. Keine lästige Supportband, welch ein Glück 😉
Negativ war, dass es in der Halle ziemlich kalt war. Zum Glück hatten wir Strickjacken dabei, denn das Sitzen trug nicht wirklich zur Erwärmung bei.
Alison eröffnete das Konzert mit Alive. Neben den alten Yazoo Songs spielte sie auch Lieder ihrer letzten beiden elektronischen Alben The Minutes und Other, zu deren Touren ich auf einem Konzert war. Es folgte direkt ein Yazoo Block mit vier Liedern, darunter die Single Nobody's Diary, die ein Favorit von Sabine ist, und der Ballade Mr. Blue, die für mich ein Highlight darstellt.
Die Setlist war für meinen Geschmack richtig gut gewählt. Solo-Songs wechselten sich gekonnt mit Yazoo-Songs ab, und meine Favoriten waren fast allesamt dabei. Sowohl Changeling und Lover, Go von den Solo-Alben, als auch Winter Kills und Anyone von den Yazoo-Alben. Mit State Farm gab es sogar eine B-Seite aus der Yazoo Zeit.
Alison ließ es sich nicht nehmen, zu manchen Liedern ein paar Hintergrundinfos zu liefern, was ich immer sehr spannend finde. Die erste Yazoo Single Only You und das Lied In My Room beendeten den regulären Teil des Konzerts.
Wir saßen weit von der Bühne weg. Viel zu weit für unseren Geschmack, und auch der Zoom des Smartphones hatte auf diese Distanz Probleme, weswegen viele Fotos unscharf wurden. Aber wir waren froh, dass wir das Konzert so überhaupt erleben konnten. Und wir konnten die Lichtshow in ihrer vollen Pracht genießen.
Nach wenigen Minuten kam Alison mit ihren Musikern zurück auf die Bühne, um das Konzert mit drei tanzbaren Yazoo Songs zu beenden. Auf Goodbye 70s folgten Situation und die Single Don't Go. Und während dieser drei Songs standen dann auch 90% der Zuschauer vor ihren Stühlen. Sehr schön, so muss das sein 😊
Dann war Schluss, und wir machten uns mit einer schönen Erinnerung im Gepäck auf den Heimweg.
Setlist
1. Alive
2. Bad Connection
3. Ode To Boy
4. Nobody's Diary
5. Mr. Blue
6. I Germinate
7. Changeling
8. Midnight
9. Lover, Go
10. Winter Kills
11. Filigree
12. Anyone
13. Other
14. State Farm
15. Beautiful Gun
16. Right As Rain
17. Only You
18. In My Room
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19. Goodbye 70s
20. Situation
21. Don't Go






















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