Nach dem Aufstehen checkten wir zeitnah aus dem Hotel aus und suchten uns wieder einen Bäcker für das Frühstück. Aufgrund des Feiertags in Deutschland war ordentlich Betrieb. Die Bäckerei bot Brunch an, und die Tische waren allesamt belegt. Wir kauften uns jeder nur ein belegtes Brötchen und fanden noch genau einen freien Platz am Fenster.
Wir wollten nach den mesh Konzerten noch ein bisschen im Norden entspannen und hatten uns Lübeck als Reiseziel ausgesucht. Online fanden wir ein günstiges Hotel, und nachdem wir mit frühstücken fertig waren, fuhren wir los. Als wir an Hamburg vorbeifuhren, stellten wir fest, dass es zum Einchecken im Hotel noch viel zu früh war. Kurzerhand fuhren wir weiter gen Norden bis Neumünster. Hier wollten wir uns ein paar Sachen genauer ansehen. Als erstes gab es aber bei KFC ein paar Pommes zum Mittagessen.
Nachdem wir unser Besichtigungsprogramm in Neumünster absolviert hatten, fuhren wir weiter nach Lübeck. Den Puma parkten wir gleich um die Ecke des Hotels auf einem öffentlichen Parkplatz. Dann checkten wir im Hotel ein. Das war unser Zimmer für die nächsten zwei Nächte. Vom Bad habe ich ganz vergessen, ein Foto zu machen.
Wir brachten unsere Koffer ins Zimmer und liefen dann zu Fuß in die Altstadt. Nach der Überquerung des Stadtgrabens standen wir auch schon vor dem 1478 erbauten Wahrzeichen der Stadt Lübeck, dem Holstentor.
Sabine und ich waren natürlich mal wieder unfähig, ein gutes Selfie zu schießen. Zum Glück liefen hier jede Menge Menschen herum, und ein freundlicher älterer Herr machte uns dann ein schönes Erinnerungsfoto 😊
Auf der anderen Seite des Stadttors befinden sich der Salzspeicher und die Holstentor-Terrassen. Letztere bieten den anliegenden Restaurants viele Sitzplätze am Wasser.
Wir schlenderten gemütlich durch die historischen Gassen der Altstadt und erreichten bald den Marktplatz. Hier findet vor Weihnachten der Lübecker Weihnachtsmarkt statt.
Dafür war unser Besuch noch etwas zu früh. Heute war eine Bühne aufgebaut, auf der eine Band bekannte Radiohits coverte. Sabine und ich teilten uns einen Crepe und schauten während des Essens der Band zu.
Dann ging die Besichtigung der Altstadt weiter. Bereits in der nächsten Straße kamen wir am Niederegger Marzipanmuseum vorbei. Der Laden hatte heute trotz Feiertag geöffnet, und wir ließen es uns nicht nehmen, reinzugehen und die riesige Auswahl an Marzipanprodukten anzuschauen. Natürlich mussten wir auch ein paar Sachen kaufen 😉
Die modernere Fußgängerzone der Lübecker Altstadt interessierte uns nicht, weswegen wir umkehrten und in die andere Richtung weiterliefen. Wir kamen am Rathaus mit der historischen Rathaustreppe vorbei.
Nach den Wasserspielen in der Fußgängerzone erreichten wir auf unserem Weg zurück zum Ufer der Trave die St. Petri Kirche.
Die Große Petersgrube, eine der zahlreichen Gassen mit Kopfsteinpflaster, sah im Licht des Sonnenuntergangs nochmal eindrucksvoller aus als ohnehin schon.
Wir entschieden uns, im Restaurant am Holstentor zu Abend zu essen. Mit Jacke war es draußen noch sehr gut auszuhalten, und daher empfahl es sich, einen freien Tisch am Wasser zu nehmen.
Unser Essen, eine Pfanne mit Geschnetzeltem und Bratkartoffeln, war super lecker.
Nach dem Essen wurde es schnell dunkel und deutlich kühler. Gegen 20 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg zum Hotel, der uns nochmal am Holstentor vorbei führte.
































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