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Freitag, 31. Juli 2026

Sonstiges aus dem Juli

Sabine hatte mit Lynn Blumenkästen und Pflanzen für den Balkon gekauft. Am Sonntag (5. Juli) haben wir die Blumenkästen montiert, und Lynn hat dann ihre Blumen eingepflanzt. So sieht das Balkongeländer nochmal deutlich schöner aus 😊



Wir hatten ab Dienstag Nachmittag (21. Juli) einen Internetausfall, der mehrere Ortschaften betraf und auch über Nacht nicht behoben wurde. Ich habe daher am nächsten Tag spontan einen Office Day eingelegt. Sabines neue Arbeit liegt noch ein kleines Stück weiter als meine Firma, so dass wir zusammen fahren konnten und sie mich kurz vor ihrem Ziel absetzte.


Im Büro bekam ich meinen üblichen Platz. Wie es der Zufall wollte, fand vormittags die Betriebsversammlung statt, weswegen auch meine Kollegin im Büro war. Ich war somit nicht alleine und konnte mal wieder an einer Betriebsversammlung teilnehmen. Um die Mittagszeit war die Internetstörung behoben, und Sabine sammelte mich auf ihrem Heimweg wieder ein.


Im August kommt Bernd aus dem Schwarzwald, um den Innenausbau des Schlafzimmers vorzunehmen. Im Vorfeld hatte ich noch ein zwei kleinere Arbeiten zu erledigen. Am Montag (27. Juli) entfernte ich ein paar Bodenfliesen im Flur und schliff den Fliesenkleber vom Estrich ab. Barney prüfte anschließend, ob ich auch alles richtig gemacht hatte 😉



Am Donnerstag (30. Juli) schloss ich im Schlafzimmer sämtliche Kabel an und prüfte, ob alles korrekt funktioniert. Ich habe neben schaltbaren Steckdosen auch zum ersten Mal eine Wechselschaltung montiert und schloss Baufassungen mit Glühbirnen an, um diese zu testen. Und tadaaa... wie man auf dem Foto sehen kann, leuchteten die Birnen und ließen sich auch korrekt ein- und ausschalten. Da war ich schon ein bisschen stolz auf mich 😊



Sonntag, 26. Juli 2026

Die Odyssee

Mein Lieblingsregisseur ist Christopher Nolan. Sein neuester Film, der komplett mit analogen IMAX Kameras gedreht wurde, läuft seit 16. Juli in Deutschland. Obwohl es einige IMAX Kinos in Deutschland gibt, haben wir hier keinen einzigen Saal, in dem man den Film so sehen kann, wie er gedreht wurde. Dazu müsste man tatsächlich nach London oder Prag fliegen, wo es entsprechend ausgestattete Kinosäle gibt. Um trotzdem ein beeindruckendes Kinoerlebnis zu haben, entschied ich, uns Karten für das IMAX Kino im Traumpalast Leonberg zu kaufen, wo wir bereits im Januar Avatar  Fire and Ash sahen (siehe dieser Blog-Post). Auch wenn sie im falschen Format ist und lediglich digital betrieben werden kann, so steht hier zumindest die größte IMAX Kinoleinwand der Welt.


Inhaltlich hat Christopher Nolan die Odyssee verfilmt. Das Epos des griechischen Dichters Homer handelt von der langen, gefährlichen Heimreise und den damit verbundenen Abenteuern des Königs Odysseus nach dem Ende des Trojanischen Kriegs. Nolan erzählt seine Geschichten häufig verschachtelt, indem er z.B. Zeitebenen benutzt, oder eine Handlung vorwärts und eine andere Handlung rückwärts laufen lässt. In Die Odyssee verzichtet er weitgehend auf solche anstrengenden Spielereien und nutzt stattdessen Rückblenden, um die Handlung nicht linear erzählen zu müssen.


Als alter Lateiner und ehemals an griechischer und römischer Geschichte interessierter Schüler, hatte ich richtig Gefallen an diesem Film. Matt Damon spielt den vom Krieg gebrochenen Odysseus, durch dessen List mit dem Pferd die Stadt Troja überhaupt erst eingenommen werden konnte, absolut glaubhaft. Der Kampf mit dem Zyklopen, die Gesänge der Sirenen, die Zauberin Circe, die Odysseus' Mannschaft in Schweine verwandelt... das alles wurde bildgewaltig von Christopher Nolan in Szene gesetzt. Am Ende kehrt Odysseus als Bettler verkleidet nach Ithaka heim und muss sich in einem Wettkampf den Freiern, die an seinem Hof seine Frau Penelope belagern, stellen.


Wir hatten Karten für die Vorstellung um 14:30 Uhr, waren aber deutlich zu früh da, so dass wir nebenan auf der Terrasse des Metropolitan noch etwas tranken. Als wir schließlich zurück ins Kino kamen, um Popcorn zu kaufen, waren dort bereits lange Schlangen an den Kassen. Wir schafften es gerade noch so rechtzeitig auf unsere Plätze, bevor der Werbeblock startete.


Die Odyssee läuft knapp drei Stunden, und die vergingen wie im Flug. Für mich zählt dieser Film als weiteres Meisterwerk meines Lieblingsregisseurs, und ich freue mich bereits jetzt auf den Heimino-Release in Form einer 4k-UHD-Disc. Sabine gefiel der Film nicht ansatzweise so gut wie mir, aber sie hat tapfer durchgehalten. Beim Verlassen des Kinosaals machte ich noch dieses Foto von dieser beeindruckenden Location.


Nach drei Stunden Film plus Werbung drückte gehörig die Blase, und so mussten wir uns zuerst einmal an den WCs anstellen, bevor wir die Heimfahrt antreten konnten. Wie es sich für eine Stadt in Süddeutschland gehört, waren am Parkhaus auch noch satte Parkgebühren von 7,50 € fällig. Das Filmerlebnis in diesem Kino war mir das allerdings wert, und beim nächsten technisch anspruchsvollen Film werden wir bestimmt erneut die Fahrt hierher auf uns nehmen.

Samstag, 25. Juli 2026

Baumarkt und Gartenarbeit

Demnächst kommt Bernd aus dem Schwarzwald, um den Innenausbau des Schlafzimmers fertigzustellen. Höchste Zeit also dafür zu sorgen, dass sämtliches benötigtes Material vorrätig ist. Dazu fuhren Sabine und ich nach Speyer zu Bauhaus und kauften Tapete, Vinylboden, Trittschall und Farbe. Zuhause habe ich alles in die Garage zu den noch vorhandenen Glattkantbrettern und Gipskartonplatten gestellt.



Gegen Abend haben wir dann im Garten weiter gearbeitet. Entlang der südlichen Hauswand musste noch eine weitere Noppenbahn für den Grundmauerschutz verlegt und mit Erde angefüllt werden.



Um 20 Uhr waren wir damit fertig und machten Feierabend. Jetzt kann im Nachgang in diesem Bereich der Garten mit weiterer Erde aufgefüllt und Rasen eingesät werden.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Lynn wird 18

Heute war ein großer Tag für Lynn, denn sie wurde 18. Sabine hatte wie immer das Esszimmer schön geschmückt und die Geschenke auf den Tisch gelegt. Zur Deko gehörten auch diverse Schilder, die sie an Latten angeklebt und vor der Haustür aufgestellt hatte.




Als Sabine von der Arbeit nach Hause kam, wurden erst einmal die Geschenke ausgepackt.


Am frühen Nachmittag schnitt das Geburtstagskind dann auf der Terrasse stolz die Torte an.


Zu 17:30 Uhr hatten wir einen Tisch im Detox Restaurant in Landau reserviert. Bei schönem Wetter saßen wir gemütlich im Freien und ließen uns das leckere Geburtstagsessen schmecken.


Anschließend begaben wir uns ein Haus weiter. Beim Bowling entfalteten sich ungeahnte Talente.








Nach dem ersten Spiel mussten wir leider die Bahn wechseln, weil die digitale Anzeige einen Kegel stets falsch wertete. Wir spielten insgesamt drei Runden und hatten dabei eine Menge Spaß.




Zuhause gab es dann noch ein Foto mit dem Geburtstagskind und der stolzen Mama 😊


Sonntag, 19. Juli 2026

Zurück nach Süddeutschland

Bis 10 Uhr mussten wir die Ferienwohnung geräumt haben. Wir hatten uns den Wecker gestellt, gefrühstückt, unsere Sachen in den Puma gepackt und waren am Ende tatsächlich früher fertig. Die Schlüssel mussten lediglich in den Briefkasten am Büro des Vermieters eingeworfen werden, und gegen 9:45 Uhr waren wir bereits auf dem Weg nach Süden.

Zwei Stunden später kamen wir in Achim an. Hier lieferten wir nicht nur Jonas ab und sammelten Barney ein, sondern wir blieben auch etwas länger, denn es war Matthias' Geburtstag und er hatte uns zum Grillen eingeladen.


Gegen 15 Uhr machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Für die Rückfahrt hatten wir noch einen weiteren Passagier an Bord, denn Lynns beste Freundin Sanya kam für eine Woche zu Besuch. Mit einer kurzen Pause für Barney kamen wir knapp sechs Stunden später Zuhause an.

Samstag, 18. Juli 2026

Im Tal des Todes

Nach dem Frühstück sind Sabine und ich zum Kaufhaus Stolz gefahren. Lynn und Jonas brauchten noch etwas länger, u.a. im Bad, und wir wollten die Zeit schon mal nutzen. Das Kaufhaus ist stark auf Touristen ausgelegt. Neben jeder Menge Klamotten gibt es auch Strandutensilien und Souvenirs zu kaufen. Der Eingangsbereich war voll von maritimen Mitbringseln.



Anschließend fuhren wir zurück zur Ferienwohnung und holten die Kinder ab. Zusammen liefen wir dann zu Fuß nach Scharbeutz in die Fußgängerzone. Sabine freute sich, wieder am Meer zu sein.


Vom Pier kam uns eine Blaskapelle entgegen. Dieses Wochenende war hier Schützenfest, und diese Kameraden waren für den guten Ton zuständig. Uff-da-uff-da-uff-da-da 🙈


Auf dem Pier waren wir bereits gestern Abend, und so schlenderten wir gemütlich die Promenade entlang von Laden zu Laden.



Für den Rückweg wählten wir den Strand.





Jonas war der Einzige von uns, der sich ins Wasser traute. Die Ostsee ist hier sehr flach, so dass er ein gutes Stück hinaus laufen konnte. Hier kam er gerade wieder zurück von seinem Wasserspaziergang.


Am Pier erreichten wir wieder die Promenade. Hier stand ein Automat, den ich zuerst nicht richtig zuordnen konnte, da er wie ein Parkscheinautomat aussah, was in einer Fußgängerzone aber keinen Sinn ergibt. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass man hier Eintritt bezahlen musste, wenn man an den Strand wollte. Krass! Wir hatten aufgrund der OstseeCard, die in der Kurtaxe für die Ferienwohnung enthalten war, freien Zugang zum Strand, aber für Tagesbesucher finde ich das schon unverschämt, Eintritt für den reinen Zugang zum Meer zu verlangen.



Der Stromverteilerkasten war mit einer Karte der Umgebung bemalt. Hier konnte man schön sehen, wo wir uns gerade befanden, und auch der Timmendorfer Strand etwas weiter südlich, an dem Sabine und ich bereits zwei Mal waren, war eingezeichnet.


Wir setzten uns auf ein Bänkchen. Lynn und ich holten Crepes von einer Eisdiele auf der anderen Straßenseite, die wir hier am Strand aßen.


Dann war es auch schon Zeit, zurück zur Ferienwohnung zu gehen. Nochmal kurz durchs Bad, warme Decken eingepackt, und dann fuhren wir gemeinsam die 35 Kilometer nach Bad Segeberg. Aufgrund eines Staus benötigten wir hierfür eine knappe Stunde. Vom Parkplatz mussten wir schließlich weitere knapp 20 Minuten durch den Ort bis zum Karl-May-Platz laufen. An den Straßenlaternen waren verschiedene Poster montiert, und die Bewohner eines Hauses nutzten die Unmengen an vorbeilaufenden Touristen dazu, ein bisschen Geld einzunehmen.



Um 18 Uhr kamen wir am Karl-May-Platz an. Das obligatorische Foto mit dem Plakatmotiv der diesjährigen Vorstellung durfte genauso wenig fehlen wie die Currywurst mit Pommes. Darauf freuen wir uns jedes Jahr, denn so lecker wie hier schmeckt uns das sonst nirgendwo.




Einlass war um 19 Uhr, und eine Stunde später sollte die Vorstellung beginnen. Wir waren etwa 15 Minuten vor Beginn an unseren Plätzen. Es ist immer wieder aufs Neue schön, die Kulisse am Kalkberg zu erblicken.



Bei der Abendvorstellung wird es nach Sonnenuntergang meistens ziemlich frisch, weshalb wir dieses Jahr genügend warme Decken mit hatten. Das gemeinsame Foto wollte heute nicht so recht gelingen, irgendwer schaute immer komisch aus, aber wir hatten unseren Spaß und alberten viel herum.




Dann ging es endlich los. Es dauerte nicht lange, bis die bösen Schurken aufkreuzten und unbescholtene Bürger entführten, um sie in einer Quecksilbermine schuften zu lassen. Auch die Postkutsche wurde überfallen und fing dabei Feuer.




Der Erste der Guten, der auf der Bildfläche erschien, war Sam Hawkens, wenn ich mich nicht irre 😉



Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand trafen sich in einem Indianerdorf und erfuhren, dass Böses im Gange ist.






Im mexikanischen Dorf wurde getanzt und gefeiert, bis auch hier die Schurken aufkreuzten.



Die Inszenierung der Karl May Abenteuer in Bad Segeberg geht stets mit einigen coolen Stunts vonstatten. Feuer spielt dabei eine wichtige Rolle, wie hier, wo ein Mann durch eine Explosion in Brand gerät.




Diese beiden Statisten hatten den schwersten Job von allen 😂


Die bösen Schurken versuchten, zwei Indianerstämme gegeneinander aufzuwiegeln. Winnetou und Old Shatterhand wollten das verhindern, konnten aber nur hilflos mit ansehen, wie die Schamanin des einen Stammes entführt wurde.






Nach einer Stunde war Pause. Ich nutzte die Gelegenheit, ging hinunter an den Rand des Freilichttheaters und schaute mir die Kulissen aus der Nähe an.




Zusammen mit Lynn ging ich anschließend ins Indian Village. Hier waren wir noch nie, Sabine sagte mir später, dass sie da auch noch nie gewesen sei. Es sind ein paar Spielstationen für Kinder aufgebaut, wie das Hufeisenwerfen, das wir gerne ausprobierten und kläglich scheiterten 😉



An einem Zaun hängen die Portraits der verschiedenen Schauspieler, die bei den Karl May Inszenierungen in Bad Segeberg im Laufe der Jahre dabei waren. U.a. ist hier der Original Winnetou – Pierre Brice – zu sehen, der hier von 1988 bis 1991 seine Paraderolle spielte.




An einer anderen Wand hängen die Poster sämtlicher Aufführungen der Karl-May-Spiele von 1952 bis heute.




Nach zwanzig Minuten ging die Vorstellung weiter. In der zweiten Hälfte befreiten Winnetou und Old Shatterhand die Schamanin. Dann machten sie Jagd auf die bösen Ganoven.




Eine weitere Besonderheit bei den Inszenierungen in Bad Segeberg ist es, dass die Schauspieler auch die Wege zwischen den Sitzplätzen des Publikums nutzen. Hier rennen gerade Sir Raffley und sein Anwalt an uns vorbei. Die beiden waren in dieser Aufführung für einige Lacher zu haben.


Auch Tierstunts gehören zur Aufführung, wie der Falke, der über die Köpfe der Zuschauer hinweg fliegt.



Am Ende kämpften Winnetou und Old Shatterhand gegen die Banditen, und es kam zum Finale an der Quecksilbermine.






Winnetou stand oben auf dem Berg und schoss einen brennenden Pfeil auf die Mine, die daraufhin in Flammen aufging.




Der böse Roulin wurde besiegt, und die beiden Blutsbrüder verabschiedeten sich von ihrem Freund Sam Hawkens und der Schamanin. Wieder einmal hatten die Guten gewonnen.





Nach dem Ende der Vorstellung wurden alle Darsteller vorgestellt und versammelten sich vor den Kulissen.



Die Abendvorstellungen enden immer mit einem Feuerwerk am Kalkberg.






Es war inzwischen 22:30 Uhr, und wir verließen die Location. Auf dem Weg nach draußen gab es bereits die Vorankündigung auf das nächste Stück. Im kommenden Jahr wird Unter Geiern aufgeführt. Auf diese Geschichte bin ich jetzt schon mächtig gespannt, denn der Karl May Film dazu aus den 60ern gehört zu meinen Lieblingsfilmen aus der Reihe.


Wir hatten nun erneut zwanzig Minuten Fußweg bis zum Parkplatz vor uns und fuhren dann direkt in unsere Ferienwohnung.