Freitag, 31. Mai 2024

Dies und Das im Mai

Es gab im Mai viele kleine Dinge und einzelne Fotos, die es nicht in einen eigenen Blogeintrag schafften.

Hier hat Jonas bei ALDI einen Claus im Angebot gekauft.


Am 9. Mai war Feiertag (Christi Himmelfahrt) und wir haben bei bestem Wetter die Grillsaison eröffnet, nachdem wir uns am Vortag eine Gasflasche im Baumarkt gekauft hatten. Jonas ist unser Grillmeister.



Bei einem unserer zahlreichen IKEA Besuchen probierte ich endlich einmal die leckere Daim-Torte, von der Hedda in ihrem Blog immer schreibt.


Hier machten Sabine und ich unsere Autos startklar, bevor wir am 11. Mai zu unterschiedlichen Zielen aufbrachen (Sabine nach Leipzig zu mesh, ich nach Rülzheim).


Wir überlegten uns, als Stauraum für das neue Haus mangels Keller und Garage stattdessen ein Gartenhäuschen zu kaufen, um Fahrräder, Rasenmäher und andere Dinge wetterfest unterstellen zu können. Dazu besuchten wir u.a. die Ausstellung bei einem Händler in Oyten. Das Haus Como war unser Favorit.


Am Pfingstsonntag hat es gehagelt.


Vor unserem verlängerten Wochenende in Trier und Karlsruhe war ich mit Sabine in Frickes Gartencenter. Sabine schaut sich sehr gerne Blumen an und findet meistens etwas Schönes für den Garten. Wie sie mit leuchtenden Augen durch die Gärtnerei schlendert erinnert mich total an meine Mama, mit der ich als Kind häufig bei der Gärtnerei Flaig war.
Ich fand den Namen dieser Pflanze äußerst lustig.


Donnerstag, 30. Mai 2024

Jonas wird 18

Heute feiert Jonas seinen 18. Geburtstag. Sabine hat dazu bereits gestern Abend das Esszimmer hübsch dekoriert. Wir haben endlos viele Luftballons aufgeblasen und manche davon mit Helium befüllt. Das war total viel Arbeit, aber das Ergebnis sah auch wirklich toll aus.





Beim Frühstück hat Jonas bereits die ersten kleinen Geschenke ausgepackt.


Nachmittags wurden dann die restlichen Geschenke ausgepackt und es gab Kuchen. Er hatte sich eine Erdbeer-Quarkcreme-Torte gewünscht, die ich ihm gebacken habe.


Anschließend fuhren wir gemeinsam zu Daiys's Diner und feierten bei leckeren Burgern weiter.


Samstag, 25. Mai 2024

mesh (Konzert in Langen)

Eigentlich wollten wir uns gestern Nachmittag schon Karlsruhe anschauen, aber wir haben es zeitlich nicht mehr geschafft. Und so holten wir das heute morgen nach. Wir fanden in der Reinhold-Frank-Straße einen kostenlosen Parkplatz und schlenderten von dort über den Europa-Platz durch verschiedene Geschäfte in der Fußgängerzone bis zum Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Im Elbenwald fanden wir ein Geburtstagsgeschenk für Jonas.

Es war sonnig und warm, und Sabine gefiel es, dass es hier so viele Restaurants gibt und man überall draußen sitzen kann. Auf der Suche nach einem Lokal für das verspätete Mittagessen studierten wir einige Speisekarten, aber schließlich landeten wir wieder in unserem geliebten Café Extrablatt.

Anschließend fuhren wir zurück nach Rülzheim und zogen uns fürs Konzert um. Eigentlich wollten Bernhard und Sabine, meine Nachbarn, auch mitkommen. Bernhard fühlte sich aber nicht gut, und so machte ich mich mit zwei Sabines im Gepäck auf den Weg nach Langen bei Frankfurt. Um 17:30 Uhr standen wir vor der Stadthalle und gesellten uns zu den wenigen Wartenden. Ich schrieb Julia an, Richs Freundin, mit der ich mich verabredet hatte, um über die Mitarbeit an der offiziellen mesh Website zu sprechen. Vor knapp drei Jahren habe ich meine Arbeit an der mesh Fanclub Seite eingestellt, und die Band bedauerte dies. Das Gespräch heute war ein Versuch, mich wieder ins Boot zu holen.

Im Backstage Bereich setzten wir uns zusammen. Julia erzählte, wie sie sich die neue Seite vorstellte, und wir quatschten eine ganze Weile über verschiedene Ideen und deren Umsetzung. Schließlich gab ich mein OK, wieder mitzumachen. Pünktlich zum Einlass um 19 Uhr kamen wir über den Hintereingang in die Halle und konnten uns somit unsere Wunschplätze in der ersten Reihe sichern. Bevor sich die Türen öffneten, kauften wir uns am Merch-Stand noch die neue mesh Jacke.


Heute gab es zwei Vorbands. Die erste war Ksenia Lewis, eine britische Sängerin, für die Rich erst vor Kurzem einen Remix für einen ihrer Songs angefertigt hat. Die Musik machte Lust auf mehr. Leider war das Mikrofon so leise gemixt, dass man die gute Frau kaum hörte. Der zweite Support war Die Kammer, eine lokale Band, die mit Akustikgitarren, Bass, Schlagzeug und Cello eher in Richtung Indie-Folk gingen. Das war mal etwas erfrischend Anderes, aber auf Dauer stellte sich dann doch eine gewisse Langeweile ein.



Dann endlich betraten mesh die Bühne. Wie schon bei den vorherigen Konzerten legten sie mit einer verlängerten Version von I Fall Over los. Von dem Lied kann ich nicht genug bekommen. Mit Runway folgte die bis dato letzte Single. Ich freute mich vor allem über die älteren Lieder wie You Didn't Want Me, To Be Alive und Leave You Nothing.




Auf You Want What's Owed To You vom Album Automation Baby folgte mit People Like Me das Lied, mit dem ich mesh vor knapp 24 Jahren für mich entdeckte. Natürlich kamen wir auch heute in den Genuss des neuen Songs Not Everyone Is Lonely. Mit Step By Step und Just Leave Us Alone folgten direkt weitere persönliche Highlights. Im weiteren Verlauf ragten für mich vor allem Can You Mend Hearts? und Trust You heraus.






Sabine hatte Schmerzen im Knie und deswegen heute eine Bandage an. Aber bei manchen Liedern muss man einfach hüpfen, wie beim letzten Song des regulären Sets: From This Height in der langen Version.





Als Zugabe gab es wie bei allen Legacy Shows von mesh die Akustikversion von Not Prepared. Hier singen Mark und Rich zum Klavierspiel von Keyboarder Vaughn George. Zum Abschluss spielten die Jungs noch die Single Born To Lie. Insgesamt ein richtig gutes Konzert, wenngleich Sabine anmerkte, dass das Konzert in Leipzig das beste der Tour war.



Trotz der anstehenden eineinhalbstündigen Rückfahrt warteten wir noch auf die Band. Sabine wollte noch gerne ein Foto mit Mark haben. Zu Ihrer Freude bekam sie zusätzlich zum Foto auch noch zwei Küsschen von ihm 😉



Ein letztes Foto mit Richs Schwester Wendy, die wie immer den Merchandise-Stand betreute, und dann verließen wir die Location und fuhren zurück nach Rülzheim.



Setlist
  1. I Fall Over (extended intro)
  2. Runway
  3. My Protector
  4. You Didn't Want Me
  5. To Be Alive
  6. Leave You Nothing
  7. You Want What's Owed To You
  8. People Like Me
  9. Kill Your Darlings
10. Not Everyone Is Lonely
11. Step By Step
12. Just Leave Us Alone
13. The Traps We Made
14. The Fixer
15. Can You Mend Hearts?
16. Hold It Together
17. Trust You
18. Last One Standing
19. Taken For Granted
20. From This Height (extended)
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21. Not Prepared (Piano Acoustic)
22. Born To Lie

Am nächsten Tag (Sonntag, 26. Mai 2024) schliefen wir aus, frühstückten, und fuhren dann mit weiteren Klamotten und anderem Kram von mir heim nach Oyten.

Freitag, 24. Mai 2024

Von Trier nach Karlsruhe

Für den heutigen Tag stand nicht viel auf dem Programm. Es regnete, weswegen wir unseren Kaffee bzw. die heiße Schoki drinnen zu uns nahmen. Ein letztes Mal blickten wir auf die Römerbrücke. Gegen 11 Uhr checkten wir aus dem Hotel aus.


In unmittelbarer Umgebung gab es ein paar Läden wie TEDi und Rofu, durch die wir auf der Suche nach Deko für Jonas' anstehenden 18. Geburtstag schlenderten. Dann fuhren wir weiter zur Bäckerei Wildbadmühle, wo wir ausgiebig frühstückten.


Es war schon nach 12 Uhr, als wir uns auf den zweieinhalbstündigen Weg Richtung Rülzheim machten. Eigentlich war hier nur ein kurzer Stopp geplant, da wir den Nachmittag und Abend in Karlsruhe verbringen wollten. Als wir parkten, kamen zeitgleich Bernhard und Sabine nach Hause. So lernte Sabine gleich mal meine Nachbarn kennen, mit denen wir morgen Abend zum mesh Konzert nach Langen fahren werden. Anschließend brachten wir unsere Sachen ins Haus und quatschten mit Chris, die gerade mit Rasenmähen fertig geworden war.

Jetzt mussten wir aber wirklich los, denn wir hatten uns in Karlsruhe mit meiner Freundin und Kollegin Alex verabredet. Im Café Extrablatt hatten wir bei leckerem Essen und Trinken eine tolle Zeit miteinander. Leider habe ich kein Foto dazu. Jetzt schreibe ich schon mehrere Monate diesen Blog, und immer mal wieder vergesse ich, Fotos dafür zu machen. Gegen 21 Uhr verabschiedete sich Alex. Sabine und ich bestellten uns noch eine Runde Cocktails, dann fuhren auch wir zurück nach Rülzheim, unserem heutigen (und morgigen) Übernachtungsplatz.

Donnerstag, 23. Mai 2024

Trier & Reichsburg Cochem

Im Übernachtungspreis des Hotels war bereits eine Kaffee-Flatrate enthalten, weswegen wir uns gegen eine Frühstücksbuchung entschieden haben. Wir holten einen Kaffee für Sabine und eine Schoki für mich und setzten uns auf den Balkon des Hotels. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die älteste Brücke Deutschlands - die Römerbrücke. Die Sonne hatte schon ordentlich Kraft und blendete uns.



Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Von der Römerbrücke aus sahen wir den Balkon, auf dem wir eben noch saßen.


Wenige Minuten später waren wir am Kornmarkt. Wir holten uns ein Brötchen in einer Bäckerei, setzten uns auf eine Bank am St. Georgsbrunnen und frühstückten erstmal. Nur wenige Meter weiter befindet sich der Hauptmarkt. Ab hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste. Wir waren fasziniert von den alten Häusern mit Statuen, Verzierungen, Glocken und Uhren.





Die Kirche St. Gangolf war das erste Gebäude, das wir uns von innen ansahen.




Wir liefen am Petrusbrunnen vorbei zur Porta Nigra. Das frühere römische Stadttor ist heute Wahrzeichen der Stadt.






Der Name stammt aus dem Mittelalter. Das Bauwerk blieb unvollendet und wurde später zur Simeonkirche umgebaut.




Wir liefen zurück Richtung Hauptmarkt und kamen am Dreikönigenhaus vorbei. Das Besondere an diesem Patrizierhaus ist, dass sich der Eingang im ersten Obergeschoss befand und nur über eine Treppe erreichbar war.


Auf dem Weg zum Dom kamen wir an der Welschnonnenkirche vorbei.


Ich war schon öfters im Speyerer Dom, aber der Trierer Dom stellt diesen locker in den Schatten. So ein opulentes Bauwerk habe ich noch nicht gesehen. Im Keller gibt es u.a. eine Kapelle. Der Kreuzgang führt um einen Garten herum.






Von außen ist der Dom St. Peter einfach nur ein gewaltiger, massiver Klotz. Man kann nicht im entferntesten ahnen, wie es drin aussieht.




Direkt nebenan steht die Liebfrauenkirche. Hier war allerdings gerade ein Gottesdienst, weswegen wir nicht hinein konnten. Wir setzten uns gegenüber hin und machten eine kurze Verschnaufpause.


Dann liefen wir weiter zur Konstantin-Basilika. Von außen einfach nur ein hässlicher Klotz, und von innen... auch. Diese evangelische Kirche kann mit den katholischen Kirchen nicht mal ansatzweise mithalten. Man kann der katholischen Kirche viel vorwerfen (und auch zu recht), aber beeindruckend bauen konnte sie. So schnell, wie wir in der Konstantin-Basilika drin waren, waren wir auch wieder raus - ohne Foto.


Das kurfürstliche Palais mit seinem großen Garten befindet sich direkt daneben und sieht deutlich schöner aus.




Wie macht man ein Selfie? Ich tu mich damit immer noch schwer, aber immerhin haben wir viel zu lachen.



Auf unserem weiteren Weg zu den Kaiserthermen kamen wir an einem Springbrunnen vorbei.


Um für eine bevorstehende Veranstaltung aufzubauen, war das Gelände an den Kaiserthermen abgesperrt, so dass wir sie nicht besichtigen konnten. Wir hatten aber die Dinge von meiner Liste so weit gesehen und entschieden uns, Mittagessen zu gehen. Ich hatte bereits vorab online das Restaurant Kartoffel Kiste entdeckt, und uns lachten beide die Bratkartoffeln mit Speck und Spiegeleiern an. Wir fanden einen Tisch im Freien. Während wir aufs Essen warteten, regnete es kurz aber heftig. Unter den Schirmen war das kein Problem, und wir merkten es nur, weil die Leute in der Fußgängerzone plötzlich so flott unterwegs waren. Leider waren die Bratkartoffeln nicht der erhoffte Hit.



Mittlerweile war es kurz nach 13 Uhr und wir überlegten, was wir mit der zweiten Tageshälfte noch anstellen könnten. Zur Auswahl standen der Geysir in Andernach und die Reichsburg Cochem. Nachdem Schnick-schnack-schnuck uns nicht weiter brachte (wir sind uns einfach zu ähnlich, und nach dem fünften Versuch gaben wir auf), entschied eine Münze, dass wir uns den Geysir anschauen. Sabine meinte dann aber, dass die Burg vielleicht doch schöner sei, und so verließen wir die Altstadt wieder über die Römerbrücke, liefen zum Hotel zurück und fuhren mit dem Auto in Richtung Burg. Das letzte Stück der Fahrt über die kurvenreiche und bergige Landstraße war sogar als Beifahrerin eine Herausforderung für Sabine, die das platte Land gewöhnt ist.

Um 15:45 Uhr parkten wir in Cochem. Wir liefen durch die engen Gässchen der Fußgängerzone, kamen am Marktplatz vorbei und fanden auf Anhieb den schmalen, steilen Weg hinauf zur Reichsburg.




Zwanzig Minuten benötigten wir für den Aufstieg. Oben angekommen wird man mit einem tollen Blick auf Cochem und die Mosel belohnt.




Die im Jahr 1100 erbaute Burg machte richtig was her. Da man den größten Teil der Burg nur mit einer Burgführung sehen kann, entschieden wir uns kurzerhand, eine solche mitzumachen.






Wir wurden durch verschiedene Räume geführt und über einen Geheimgang in die Stadt und Geheimtüren, die in andere Etagen führen, informiert.






Im Übergangszimmer, das die Verbindung zwischen zwei Gebäuden darstellt, hängt ein ganz besonderer Kerzenleuchter. Wer sich hier drunter stellt, die Augen schließt, und sich etwas wünscht, dessen Wunsch geht in Erfüllung, wurde uns gesagt. Wir haben es ausprobiert. Ob mein Wunsch wirklich in Erfüllung geht, wird sich zeigen. Ich werde es im Blog erwähnen, wenn es soweit ist.

Über eine Wendeltreppe gelangten wir eine Etage tiefer ins Jagdzimmer.



Von dort ging es durch ein weiteres Zimmer weiter zu einem großen Balkon, von dem man wieder einen herrlichen Blick auf die Mosel hatte.








Dann waren wir zurück im Innenhof mit dem Burgbrunnen, wo die Führung nach einer Dreiviertelstunde endete.







Es war inzwischen 17:15 Uhr. Wir verließen die Burg und machten uns auf den Weg hinunter nach Cochem.





Auf der Rückfahrt nach Trier machten wir noch drei Fotostopps. Einmal an einem Parkplatz, von dem man die Pestkapelle St. Rochus und dahinter die Reichsburg Cochem sieht. Ein weiteres Mal an einem anderen Parkplatz direkt am Moselufer mit tollem Blick auf die Burg, und ein letztes Mal an einem Aussichtspunkt oberhalb der Burg.




Um 19 Uhr waren wir zurück in Trier, parkten vor dem Hotel und liefen erneut zum Kornmarkt, wo wir im Louisiana eine Kleinigkeit aßen und einen leckeren Cocktail tranken. Wir ließen den Tag Revue passieren. Wir haben sehr viel erlebt und wunderschöne Dinge gesehen. Besser kann ein Urlaubstag kaum sein. Glücklich schlenderten wir zu später Stunde zurück ins Hotel.