Dienstag, 7. Mai 2024

Hausbesichtigungen

Auf der Suche nach einer neuen Unterkunft ab 1.08.2024 haben wir uns bereits am 26. April zwei Häuser angeschaut.

Das erste war direkt in Oyten: Eine Doppelhaushälfte, Neubau Erstbezug mit Fußbodenheizung, elektrischen Rollläden und LAN-Dosen in den Zimmern. Die Bushaltestelle, von der die Kids in die Schule bzw. den Ausbildungsbetrieb kommen, lag schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite. Soweit so gut. Negativ war, dass Sabine ihre Küche nicht mitnehmen konnte, da bereits eine Einbauküche eingebaut war. Und die Anbindung an das Internet war hier lediglich über das altbackene Kupferkabel der Telekom möglich. Dass man damit nur Schwierigkeiten hat und die gebuchte Bandbreite nur teilweise erreicht wird, ist hinlänglich bekannt. Hier ein paar Fotos von diesem Haus.







Das zweite Haus lag etwas weiter draußen auf dem Land in Ahausen. Ebenfalls eine Doppelhaushälfte, auch Neubau Erstbezug, allerdings noch im Rohbau und erst zu unserem letztmöglichen Einzugstermin am 1. August bezugsfertig. Fußbodenheizung und elektrische Rollläden soll es auch hier geben, und die Häuser werden an das Glasfasernetz angeschlossen. Allerdings wollte der Eigentümer keine LAN-Dosen in die Zimmer legen. WLAN reiche vollkommen aus, meinte er, wenngleich er zugab, dass wir nicht die ersten seien, die das anmerkten und er darüber nachdenken würde, evtl. in ein paar Räumen eine LAN-Dose setzen zu lassen. Das K.O.-Kriterium war jedoch die Anbindung an den ÖPNV. Von hier wären die Kids echt lange unterwegs, und auch Sabine bräuchte eine halbe Stunde länger, um mit dem Auto zur Arbeit zu kommen. Außerdem gibt es am Ort keine Einkaufsmöglichkeiten, wir müssten immer in einen der Nachbarorte fahren. Fotos haben wir hier im Rohbau gar keine gemacht.

Aufgrund der schlechten Anbindung an die Infrastruktur entschieden wir uns trotz des Küchenproblems und des schlechten Internets für das Haus in Oyten und unterschrieben einen Vorvertrag, den wir per eMail zugeschickt bekamen. Und wie das Leben so spielt, entdeckte Sabine dann einen Tag später eine weitere Anzeige für eine Doppelhaushälfte. In einem Stadtteil von Oyten war gerade ein weiterer Neubau im Stil einer Stadtvilla fertiggestellt worden. Wir vereinbarten einen Besichtigungstermin und waren total begeistert: Fußbodenheizung, elektrische Rollläden und LAN-Dosen in allen Zimmern. Sabine kann ihre Küche mitnehmen, und Glasfaser liegt bereits in der Straße und kann ins Haus verlegt werden. Und das Beste: Mit 131 m² war es größer als die beiden anderen, und das zusätzliche fünfte Zimmer würde uns ein separates Arbeitszimmer ermöglichen. Dazu mit 540 m² ein großes Grundstück mit entsprechender Gartenfläche.





Schon bei diesem ersten Besichtigungstermin am 30. April wurde uns seitens der Eigentümer signalisiert, dass man uns gegenüber den bisherigen Interessenten bevorzugen würde. Wir hätten sogar die Möglichkeit, bei den Bodenbelägen für die drei Schlafzimmer mitzuentscheiden. Für uns stand sofort fest, dass wir lieber in dieses Haus einziehen möchten, und so sagten wir zu, in dem Wissen, dass wir bereits woanders einen Vertrag unterschrieben hatten. Zuhause angekommen schrieb ich den anderen Vermieter an und bat um Aufhebung des Vertrags. Zu meiner Überraschung ließ er sich ohne weitere Diskussion darauf ein.

Wir vereinbarten für heute einen zweiten Besichtigungstermin, um die Räume auszumessen, damit wir planen können, wie wir die vorhandenen Möbel unterbringen und was noch angeschafft werden muss. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch noch weitere Fotos gemacht.










Der Vermieter möchte von uns noch weitere Unterlagen, z.B. eine Schufa Bonitätsauskunft und den Nachweis, dass Sabine eine Haftpflichtversicherung für Barney hat. Sobald wir alles zusammen haben soll ein Termin für die Unterzeichnung des Mietvertrages ausgemacht werden.

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