Samstag, 26. Juli 2025

Der letzte große Transport

Gestern nach der Arbeit haben Sabine und ich bei Europcar einen 7,5 Tonner abgeholt. Ich bin noch nie mit so einem großen Lkw gefahren, aber einmal ist immer das erste Mal, und es klappte auch nahezu richtig gut. Wir bekamen eine Einweisung, und um 17:45 Uhr rollte ich mit dem Iveco vom Hof.


Bis zur Autobahn war es kein Problem, aber dann riegelte das Fahrzeug konsequent bei 93 km/h ab. Sabine, die mit dem Puma voraus fuhr, rief mich an und fragte, ob ich nicht schneller fahren könnte. Aber egal, was ich an dem Geschwindigkeitsbegrenzer drückte, das Auto fuhr einfach nicht schneller.

In Oyten wartete bereits Matthias, und zusammen haben wir dann angefangen, den Lkw zu beladen. Irgendwann kam im Gespräch heraus, dass Lkws maximal 80 km/h fahren dürfen... jetzt machte es klick 🙈

Wir beluden den Lkw bis heute morgen um 2 Uhr mit allen Möbeln: Küche, Schlafzimmer, Esszimmer usw., und auch noch ein paar Pflanzenkübel sowie die Fahrräder. Dann gönnten wir uns ein paar Stunden Schlaf, und um 6:30 Uhr trafen wir uns und brachen nach Rülzheim auf. Sabine fuhr wie immer mit dem Puma voraus, Matthias und ich folgten mit dem Iveco. Mittags hielten wir kurz an, um eine Kleinigkeit zu essen.


Kurz vor Frankfurt meldete uns Sabine, die inzwischen ein Stück vor gefahren war, einen Stau. Das war die Rettung des Tages. Denn während Sabine in einer Vollsperrung landete, konnten Matthias und ich diese aufgrund ihres Hinweises umfahren und so wie geplant um 14 Uhr in Rülzheim sein, wo mit Thomy und Sarah bereits zwei fleißige Helfer für das Ausladen des Lkws warteten. Sabine traf kurz darauf mit leichter Verspätung ein. Als wir fast fertig mit dem Ausladen waren, schaute zu meiner großen Überraschung auch noch Jörg vorbei, der auf dem Rückweg aus Freiburg war.

Es hatte alles geklappt, wir lagen hervorragend in der Zeit, und gegen 18 Uhr gaben wir wie geplant den Iveco bei Europcar in Karlsruhe ab. Bevor Sabine, Matthias und ich die Rückfahrt nach Oyten antraten, aßen wir noch ein Sandwich bei Subway. Gegen 2 Uhr, und damit 24 Stunden nach der Beladung des Lkws, waren wir Zuhause und fielen todmüde ins Bett bzw. auf die Luftmatratze, die noch als einziges auf dem Boden lag.

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