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Sonntag, 4. Oktober 2026

Ausflug nach Fehmarn

Für heute hatten wir uns Frühstück im Hotel gebucht. Wir hatten gelesen, dass sie hier glutenfreies Brot anbieten, und deswegen wollten wir das mal ausprobieren, wobei der Preis für das Frühstück mit 21 € pro Nase schon heftig war. Das Frühstück war es dann auch tatsächlich nicht wert. Zwar war es schön, dass Sabine soviel glutenfreies Brot bekam, wie sie wollte, aber das Buffet war nichts Besonderes. Für den Preis muss man mehr bieten. Das Rührei schmeckte zudem komisch und hatte eine merkwürdige Konsistenz. Ob das wirklich Ei war? Naja, Haken dran. Morgen gehen wir wieder zu einem Bäcker.


Wir hatten uns vorgenommen, einen Ausflug auf die Insel Fehmarn zu machen. Auf dem Weg stoppten wir in Oldenburg in Holstein. Sabine hatte schon seit vorgestern Ohrenschmerzen, die nun richtig schlimm wurden. Hier in Oldenburg hatte ein HNO-Arzt am heutigen Sonntag Notdienst. Die Praxis war nett eingerichtet, und das Personal super freundlich. Der Arzt war wohl ebenfalls richtig klasse, und nach kurzer Zeit konnten wir unseren Ausflug fortsetzen.


Um die Mittagszeit kamen wir auf Fehmarn an. Unseren ersten Stopp legten wir bei LIDL ein. Auf der Insel haben die Läden auch teilweise sonntags geöffnet. Der größte Ort der Insel heißt Burg. Das ist deswegen wichtig zu wissen, weil ich im Vorfeld dachte, dass es auf Fehmarn eine Burg gibt, die wir später suchten, aber nicht fanden. 🙈

Burg sah gemütlich aus. Wir parkten den Puma und schlenderten die Straße entlang und durch ein paar Geschäfte. Neben dem Rathaus fand ein kleiner Rummel statt. Hier kauften wir uns eine Tüte gebrannte Mandeln, die wir später unterwegs aßen.




In einem der Läden gab es diese Karte.



Nachdem wir feststellten, dass es auf Fehmarn keine Burg gibt, fuhren wir an den Hafen. Hier gibt es ein U-Boot Museum, aber wir genossen lieber das schöne Wetter und setzten uns gemütlich in die Sonne.






Nach einer halben Stunde steuerten wir das nächste Ziel an: Die Steilküste Staberhuk. Von da konnte man anderthalb Kilometer zu einem Leuchtturm laufen. Leider hatten wir am Parkscheinautomaten keinen Empfang, um das digitale Ticket zu kaufen. Deutschland halt. Deswegen blieben wir hier nur kurz, machten ein paar Fotos und fuhren dann direkt weiter.



Unser nächster Stopp war Puttgarden. Von hier starten die Fähren nach Dänemark. Außerdem gibt es ein riesiges Bauprojekt. Ein Tunnel unter der Ostsee soll es ermöglichen, nach Fertigstellung mit dem Auto oder dem Zug das Nachbarland zu erreichen. Wir warfen einen Blick auf die Baustelle. Die Betonklötze um den Parkplatz sahen aus wie große Lego Duplo Steine 😉




Am Fährhafen gab es außer einem alten, leer stehenden Hotel nicht viel zu sehen.


Also machten wir uns auf den Weg zur Westermarkelsdorfer Huk. Am dortigen Strand sollte es eine Aussichtsplattform geben. Wir spazierten am Strand entlang und sahen ein paar große Frachtschiffe vorbeifahren. Eines davon war ein riesiges Containerschiff.




Die Sonne hatte noch viel Kraft, so dass man es auch im T-Shirt gut aushalten konnte. Das Café, das es hier gab, hatte zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen. Wir setzten uns an den Strand und genossen den Blick aufs Meer.





Ich wollte mir gerne noch den Leuchtturm anschauen, so dass wir hier nochmal einen kurzen Stopp einlegten. Leider war gerade eine Baustelle und der Zutritt nicht gestattet. Vom Damm hatte man aber einen etwas besseren Blick.




Es war inzwischen 17 Uhr, und wir überlegten, wo wir heute Abendessen wollten. Eigentlich wären wir gerne nochmal zu den Terrassen in Lübeck gelaufen und hätten uns dort ein nettes Restaurant ausgesucht. Aber das wäre inklusive Rückfahrt viel zu spät geworden. Also suchten wir uns etwas auf der Strecke. Nachdem wir Fehmarn verlassen hatten, stoppten wir in Heiligenhafen. Auf dem Weg zum Hafen, an dem sich viele Restaurants befinden, kamen wir an diesem Mural vorbei.




Die Abendsonne tauchte den Hafen in ein schönes Licht. Wir entschieden uns heute für den Käppen Plambeck. Wir hatten eine nette Kellnerin und unser Essen war super lecker.




Gegen 19:30 Uhr traten wir schließlich die Rückfahrt nach Lübeck an, wo wir direkt vor unserem Hotel einen kostenlosen Parkplatz bekamen und den restlichen Abend im Hotelzimmer ausklingen ließen.

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