Sonntag, 28. April 2024

Rückfahrt vom Konzert

Wir hatten uns gestern für 9 Uhr zum Frühstück verabredet. Im Frühstücksraum des Hotel Zarenhof erwartete uns ein riesiges Buffet. Wir stellten zwei Tische zusammen und unterhielten uns noch eine ganze Weile. Eigentlich wollte ich noch ein Gruppenfoto machen, hab's aber dann irgendwie doch vergessen. Nochmal kurz ins Zimmer, und dann checkten wir aus und fuhren mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Hier verabschiedeten wir uns, denn jeder fuhr in eine andere Richtung: Jürgen nach Frankfurt, Anke mit der DB nach Hannover, Sabine nach Bremen und ich mit dem Flixtrain nach Hannover.

Kurz vor 12 Uhr fuhr Sabines Zug im Untergeschoss des Hauptbahnhofs ab. Ich hatte noch eine knappe Dreiviertelstunde Zeit, um in die obere Etage zu gehen, wo mein Flixtrain abfuhr.


Die Rückfahrt verlief ohne spontanem Halt auf freier Strecke, und um 14:20 Uhr kam ich pünktlich in Hannover an. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, den Eingang zum Parkhaus zu finden. Der war alles andere als gut ausgeschildert, und so irrte ich erstmal eine Runde um den Block, bis ich dann entschied, die Einfahrt für die Autos zu nehmen.

Auf dem Weg zur Autobahn tankte ich noch kurz, da der Sprit in Hannover deutlich günstiger als in Bremen war. Um 16 Uhr war ich schließlich wieder zu Hause. Sabine kam wenige Minuten nach mir an. Sie musste in Hamburg umsteigen und in Bremen die Straßenbahn nehmen.

Die Kids hatten bereits gekocht, als wir zuhause ankamen: Es gab Frikadellen (schwäbisch: Fleischküchle) mit Kartoffeln und Bratensoße. Abends gingen wir dann noch eine Runde mit Barney spazieren.


Samstag, 27. April 2024

mesh (Konzert in Berlin)

Das mesh Konzert in Berlin stand eigentlich nicht auf meiner Liste. Erst durch Sabine habe ich beschlossen, hier hinzugehen. Bei eBay fand ich vor ein paar Wochen noch ein Ticket für das bereits ausverkaufte Konzert. Durch meinen vorgezogenen Umzug nach Bremen waren nun allerdings die ebenfalls damals gekauften Zugtickets ab Karlsruhe obsolet. Da kurzfristige Tickets von Bremen nach Berlin sehr teuer waren, buchte ich mein Flixtrain Ticket einfach auf die Strecke Hannover Berlin um. Damit fuhren Sabine und ich zwar in unterschiedlichen Zügen, aber wenigstens passten die Fahrzeiten ziemlich gut zusammen.

Ich fuhr mit dem Auto nach Hannover und parkte dort am Hauptbahnhof im direkt angrenzenden Parkhaus. Pünktlich um 9:44 Uhr startete der Flixtrain nach Berlin. Unterwegs hielten wir mitten auf freier Strecke an. Die Durchsage dazu brachte mich zum Schmunzeln: "Grund für den außerplanmäßigen Stopp ist mal wieder ein verspäteter Zug der Deutschen Bahn, der das Gleis blockiert." 😉


Mit etwa zehn Minuten Verspätung kam ich um 11:35 Uhr am Berliner Hauptbahnhof an. Die Gleise auf mehreren Ebenen beeindrucken mich immer wieder. Bis zu Sabines Ankunft musste ich etwa eine Stunde überbrücken. Ich verließ das Bahnhofsgebäude und lief am Ufer der Spree entlang Richtung Regierungsviertel. Auf der gegenüberliegenden Seite gab es eine Strandbar. Über die Kronprinzenbrücke überquerte ich den Fluss und setzte mich bei warmen 25° am Ufer in die Sonne.






Kurz bevor Sabine ankam, lief ich über die Moltkebrücke zurück ins Bahnhofsgebäude.



War mein Flixtrain auf einer der oberen Ebenen des Bahnhofs angekommen, so fuhr Sabines Zug auf der untersten Ebene ein. Trotz der riesigen Menschenmenge fanden wir uns sehr schnell und begaben uns nach draußen, wo sich Sabine mit ihrer Freundin Anke verabredet hatte. Zu dritt ging es mit der Straßenbahn weiter zu unserem Hotel am Prenzlauer Berg. Dort checkten Anke und Sabine ein, und obwohl Jürgen, mit dem ich ein Zimmer teilte, noch nicht da war, bekam ich bereits eine Schlüsselkarte ausgehändigt. Unsere Zimmer befanden sich im hinteren Apartmenthaus.


Nachdem wir unser Gepäck in die Zimmer gebracht hatten, suchten wir uns etwas zu essen. Gleich um die Ecke, bei einem Italiener to go, bestellten wir drei kleine Pizza Calzone und machten es uns auf den Bänken vor dem Laden gemütlich. So richtig lecker war das Essen aber nicht, und satt waren wir auch nicht unbedingt. Also stiefelten wir weiter die Straßen entlang, und Anke wurde bei einem Türken fündig. Sabine und ich teilten uns eine Portion Pommes. Gestärkt machten wir uns auf zur Location in der Kulturbrauerei. Eine Handvoll Leute stand bereits vor der Tür, und wir gesellten uns dazu.

Der Einlass begann wie zumeist pünktlich, und wir schafften es mal wieder in die 1. Reihe. Im Gegensatz zum Konzert in Oberhausen gab es heute eine Vorband: Psykelektric, eine Band aus England, bestehend aus einem Sänger und einem Keyboarder. Die beiden haben mich nicht umgehauen. Kann man sich mal anhören, aber wenn nicht, hat man auch nichts verpasst.


mesh legten wieder mit I Fall Over los. An dem Lied kann ich mich nicht satt hören, es war schon immer eines meiner Lieblingslieder der Band. Kleine Veränderungen in der Setlist machen jedes Konzert einzigartig. Heute gab es My Protector anstatt Adjust Your Set, was meinem Geschmack sehr entgegen kam. Und mit You Didn't Want Me, You Want What's Owed To You und People Like Me wurden gleich drei zusätzliche Lieder gespielt. Letzteres ist das erste Lied, das ich vor vielen Jahren von mesh hörte, und hat daher bis heute einen besonderen Status unter meinen Lieblingsliedern.






Der zweite Teil der Setlist war nahezu identisch mit Oberhausen. Hier wurde lediglich die Reihenfolge der einzelnen Lieder leicht verändert. Neben dem neuen Lied Not Everyone Is Lonely und Just Leave Us Alone vom Album Automation Baby freute ich mich auch sehr über Can You Mend Hearts? und Last One Standing. Den Abschluss des regulären Konzerts bildete wieder From This Height in der langen Version, was sieben Minuten Dauerhüpfen bedeutete 😉






Auch heute bestand die Zugabe aus einer Piano Acoustic Version von Not Prepared und der Single Born To Lie. Jedoch kamen die Jungs anschließend erneut auf die Bühne und überraschten uns mit Little Missile. Danach war aber wirklich Schluss.




Setlist
  1. I Fall Over (extended intro)
  2. Runway
  3. My Protector
  4. You Didn't Want Me
  5. To Be Alive
  6. Leave You Nothing
  7. You Want What's Owed To You
  8. People Like Me
  9. Kill Your Darlings
10. It Scares Me
11. Not Everyone Is Lonely
12. Just Leave Us Alone
13. The Traps We Made
14. The Fixer
15. Can You Mend Hearts?
16. Hold It Together
17. Trust You
18. Last One Standing
19. Taken For Granted
20. From This Height (extended)
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21. Not Prepared (Piano Acoustic)
22. Born To Lie
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23. Little Missile

Vor drei Wochen sind Sabine und ich nach dem Konzert zeitnah gegangen. Heute warteten wir geduldig auf die Band, um noch ein bisschen zu quatschen und Fotos zu machen. Rich war der Erste, der am Merch-Stand erschien. Mark trafen wir, als er gerade aus dem Backstage-Bereich kam.



Etwas später machten wir noch ein abschließendes Foto mit Mark und Rich zusammen.


Dann verließen wir die Location. Zusammen mit Anke, Jürgen und Claudia tranken wir im Biergarten des angrenzenden Frannz-Clubs noch etwas. Irgendwann wurde es uns zu kalt. Wir liefen zurück zum Hotel, verabredeten uns zum Frühstück und legten uns schlafen.

Montag, 22. April 2024

New home - new adventures

Sabine und ich haben beschlossen, zusammenzuziehen. Eigentlich hatten wir das mal für den Herbst angedacht, aber nachdem Sabine aufgrund einer Eigenbedarfskündigung sowieso eine neue Unterkunft suchen muss, haben wir uns überlegt, gleich gemeinsam auf die Suche zu gehen. Für Besichtigungen ist es besser, direkt vor Ort zu sein. Also habe ich am Wochenende mein Auto mit dem Nötigsten beladen: Jede Menge Klamotten, meinen Computer und den Firmen-Laptop inkl. Zubehör, ein paar Küchenutensilien wie meinen Milchaufschäumer und den Wok, usw. Das Auto war vollgepackt bis unters Dach.

Meine Kollegen ließen mich früher in den Feierabend gehen, und so machte ich mich um 15 Uhr auf den Weg in den Norden. Hier habe ich auf einem Parkplatz eine kurze Pause gemacht.


Im Gegensatz zu meinem Besuch an Ostern kam ich heute erfreulicherweise sehr gut über die Straßen und war schon kurz vor 21 Uhr am Ziel, also nach knapp sechs Stunden. Ich wurde freudig begrüßt, und als erstes wurde das komplette Auto ausgeladen und sämtliche Taschen und Kartons ins Wohnzimmer gestellt. Dann bekam ich feierlich einen Haustürschlüssel überreicht, zusammen mit einem tollen Schlüsselanhänger, den Sabine so wunderbar passend gekauft hatte. Ich freue mich riesig auf mein neues Zuhause und die Abenteuer, die mich hier erwarten 😊


Damit ich morgen problemlos arbeiten kann, bauten wir direkt im Anschluss die komplette IT auf. Diesmal gab es allerdings Probleme mit dem WLAN. Sabine hatte mir im Vorfeld erzählt, dass sie auch LAN-Dosen in den Zimmern hat, und ich hatte vorsorglich LAN-Kabel mitgebracht. Damit war dieses Problem gelöst. So sieht nun mein derzeitiger Arbeitsplatz aus:


Barney liegt häufig neben mir, wenn ich arbeite, und passt auf mich auf 😉


Samstag, 20. April 2024

Reifenwechsel

Seit einigen Jahren kaufe ich meine Reifen fürs Auto beim MS Motorshop in Hördt und lasse da auch die Reifenwechsel im Frühjahr und Herbst durchführen. Ich hatte letztens vergessen, einen Termin für die Montage der Sommerreifen auszumachen, und eigentlich war die komplette Woche bereits ausgebucht. Michael Schloß, der Inhaber, hat mich aber heute als zusätzlichen Termin hinten dran gehängt. Um 15:30 Uhr war ich bei ihm, und dann bekam mein Puma zum ersten Mal die neuen Felgen montiert, die ich letzten Herbst im Ford Onlilne-Shop gekauft hatte.




Sonntag, 14. April 2024

Wochenendausklang im Botanischen Garten

Wir haben nach dem gestrigen Tag lange und gut geschlafen und entschieden uns, bei dem schönen Wetter draußen zu frühstücken. Wir checkten aus dem Hotel aus und nahmen unsere Frühstücksboxen und Kaffee aus der Lobby mit. Mit dem Auto wollten wir zu einem schönen Platz im Grünen fahren und fanden diesen gleich zwei Straßen weiter bei einem Skatepark. Hier setzten wir uns gemültich auf eine der zahlreichen Bänke und genossen unser Frühstück an der frischen Luft.



Heute war es deutlich kälter als gestern. Vor allem, wenn die Sonne weg war, war es ordentlich frisch. Wie so häufig in letzter Zeit rückte der Abschied immer näher. Wir entschlossen uns, ein bisschen spazieren zu gehen. Vom Skatepark ging es an einer Schule vorbei durch ein kleines Wohngebiet, und plötzlich standen wir am Botanischen Garten. Wir schlenderten zwischen Blumenbeeten hindurch und setzten uns an einem Teich in die Sonne.




Um 14:30 Uhr liefen wir zurück zum Auto und fuhren nach Düsseldorf zum Hauptbahnhof. Wir hatten noch ein bisschen Zeit und tranken eine Cola Zero in einem der kleinen Bahnhofsläden. Dann brachte ich Sabine zum Gleis. Als der Flixtrain einfuhr, ging plötzlich alles ziemlich schnell, und ehe wir uns versahen, waren die Türen auch schon zu und der Zug setzte sich in Bewegung. Ein komischer, ungewohnter und dennoch wehmütiger Abschied. Ich verließ dann auch das Bahnhofsgebäude, setzte mich ins Auto und machte mich auf den Weg zurück in die Südpfalz.

Samstag, 13. April 2024

tAKiDA (Konzert)

Wir haben mal wieder viel zu lange geschlafen. Das Frühstück kann man aber in diesem Hotel nicht verpassen. Direkt vor der Tür befindet sich ein Ablagefach, und hier wird für jeden Gast ein Karton mit dem Frühstück abgelegt. Kaffee in allen Variationen kann man sich kostenlos in der Lobby an einem Vollautomaten holen. Ich habe mir zudem Milch (eigentlich für Latte Macchiato) in einen Becher gefüllt. Die Sitzgelegenheit in den geräumigen Zimmern ermöglicht ein gemütliches Frühstück.


Mittags fuhren wir mit dem Auto nach Köln und parkten in der Nähe des Palladiums. Es war gerade mal kurz vor 14 Uhr, und vor der Tür standen schon die ersten Fans. Wir machten aber erst einmal einen Spaziergang zum Rheinpark. Dafür benötigten wir eine ganze Stunde, und das bei sommerlichen Temperaturen von 27° C. Der Rheinpark ist eine grüne Oase entlang des Rheins. Aufgrund des Wetters war hier einiges los.




Wir waren ziemlich durstig und fanden beim Beach Club glücklicherweise ein Plätzchen unter dem Sonnenschirm. Bei einer kalten Cola Zero genossen wir den Ausblick auf den Rhein und den Kölner Dom.



Um 16:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Palladium. Fast am Ziel holte ich uns bei Five Guys noch eine Portion Pommes Frites. Ich hatte Sabine schon so viel davon vorgeschwärmt, aber irgendwie waren die heute nicht so gut gewürzt wie sonst.



Als wir beim Palladium ankamen traf uns fast der Schlag. Die Schlange am Einlass reichte etwa 250m die komplette Straße entlang. Wir stellten uns brav hinten an, und ich sah uns schon beim Konzert irgendwo in der Mitte der Halle stehen. Als sich die Menge endlich in Bewegung setzte, ging es doch erstaunlich schnell, bis wir in der Location standen. Keine Ahnung, wo die ganzen Leute, die in der Schlange vor uns standen, hin sind, aber wir bekamen einen richtig guten Platz genau mittig in der dritten, vierten Reihe. Uns taten die Füße weh, außerdem waren wir ziemlich verschwitzt von der Lauferei bei der Wärme, und jetzt mussten wir noch fast eine Stunde warten, bis es los ging.


Support war eine Rockband aus Wales namens Those Damn Crows. Wir wurden positiv überrascht, hatten eigentlich eher etwas aus der Heavy Metal Ecke erwartet.



Obwohl die Briten nur eine knappe halbe Stunde spielten, dauerte es tatsächlich bis 21 Uhr, ehe tAKiDA die Bühne betraten und mit Third Strike von ihrem neuen Album The Agony Flame starteten. Ich hatte mir zwar im Vorfeld mehrere CDs der Schweden gekauft, aber nach einmaligem Hören die Lieder noch nicht so gut im Ohr, so dass die erste Hälfte des Konzerts für mich eher aus unbekannten Songs bestand. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. tAKiDA machten von Anfang an einen super sympathischen Eindruck und legten eine Spielfreude an den Tag, die wirklich beeindruckte.




Sänger Robert Petterson interagierte sehr viel mit dem Publikum, stellte Fragen und verwies dabei häufig auf seinen Akzent oder die schwierige Übersetzung vom Schwedischen ins Englische, wenn etwas nicht leicht zu verstehen oder zu beschreiben war. You Learn, eines unserer gemeinsamen Lieblingsliedern, wurde in einer ruhigeren Version mit Keyboard und Gesang vorgetragen. Nach vierzehn Songs verließ die Band die Bühne, kam aber nach kurzer Zeit für die Zugaben zurück ins Scheinwerferlicht.




Die Zugabe begann mit The Loneliest Hour, dem Lied, das mir Sabine als erstes tAKiDA Lied überhaupt vorspielte und mit dem ich in den Bann dieser Band gezogen wurde. Und dann kamen wir auch noch in den Genuss von Your Blood Awaits You, einem meiner Lieblingslieder vom aktuellen Album.




Um 22:30 Uhr war das Konzert schließlich zu Ende. Sabine und ich begaben uns zum Merch-Stand und kauften uns jeweils ein T-Shirt. Wir waren uns einig, dass wir hier heute ein super Konzert gesehen haben, und dass wir bei der nächsten tAKiDA Tour definitiv mehr als einmal dabei sein werden.




Setlist
  1. Third Strike
  2. Don't Wait Up
  3. Goodbye
  4. We Will Never Be
  5. Flowerchild
  6. Better
  7. What About Me?
  8. Willow & Dead
  9. On The Line
10. Master
11. Morning Sun
12. You Learn
13. Sickening
14. Skid Row
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15. The Loneliest Hour
16. Edge
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17. Your Blood Awaits You
18. Feel You Falling Again

Jetzt waren unsere Akkus aber wirklich leer. Die halbe Stunde Rückfahrt ins Hotel verzögerte sich noch etwas, weil die Straßen um das Palladium verstopft waren. Als wir endlich in unserem Zimmer ankamen, duschten wir noch kurz, und dann fielen wir todmüde ins Bett und schliefen schnell ein.