Dienstag, 29. Oktober 2024

Eine neue Waschmaschine

Als wir aus dem Schwarzwald zurück kamen erzählte uns Lynn, dass die Waschmaschine kaputt gegangen sei. Wir schauten uns die Maschine an, googelten nach der Fehlermeldung und beschlossen nach kurzer Beratung, uns um eine neue Waschmaschine zu kümmern. 

Bei MediaMarkt im Weserpark schauten wir uns verschiedene Marken und Modelle an und entschieden uns schließlich für eine Waschmaschine von Bosch. Heute wurde sie geliefert. Ich habe sie gleich angeschlossen und eine erste leere Testwäsche durchgeführt. Jetzt können wir uns endlich den Wäschebergen widmen, die sich hier türmen.


Wichtige Info am Rande, falls sich noch jemand aus dem Süden einen Partner aus dem Norden angelt: Als wir uns für die Waschmaschine entschieden hatten, fiel mir Sabine um den Hals und meinte: "Wir kaufen zusammen eine Waschmaschine. Jetzt wird es ernst." Ich dachte, dass mein Umzug in den Norden meine ernsten Absichten bereits untermauert hätte. Offenbar ist für Nordlichter aber erst der gemeinsame Kauf einer Waschmaschine ein eindeutiges Zeichen aufrichtiger Liebe 😂

Sonntag, 27. Oktober 2024

Noch ein Spaziergang über die Felder

Da es uns gestern so gut gefallen hat, fuhren wir heute erneut in die Nähe des Oyter Sees, und gingen mit Barney einen anderen Weg raus auf die Felder spazieren. Wir waren anderthalb Stunden früher dran als gestern, weshalb der Himmel noch nicht im Abendrot leuchtete. Zuerst liefen wir durch ein kurzes Waldstück. Dann ging es hinaus aufs Feld.




Als wir an einem Jägerstand vorbei kamen, hörte der Weg plötzlich auf. Frohen Mutes spazierten wir weiter, stellten aber bald fest, dass das Feld unter Wasser stand und wir überall einsanken. Wir versuchten, das Feld an mehreren Stellen zu durchqueren, bis wir irgendwann komplett von sumpfigem Gras umgeben waren. Mit nassen Füßen suchten wir einen Weg zurück.



Barney hatte auch seinen Spaß und wälzte sich in einem unbeobachteten Moment in Gülle. Wir traten den Rückweg an, und zuhause angekommen gab es dann erstmal eine gründliche Dusche für den Hund 😉




Samstag, 26. Oktober 2024

Mit Barney über die Felder spazieren

Es war Samstag Nachmittag und ein wunderschöner, sonniger Herbsttag. Sabine schlug vor, dass wir mit Barney mal woanders spazieren gehen als die üblichen Runden. Wir nahmen das Auto und fuhren in die Nähe vom Oyter See. Hier parkten wir am Waldrand und nahmen einen der Wege hinaus auf die Felder. Die untergehende Sonne tauchte die Landschaft in malerisches Licht.




Barney genoss die Abwechslung sichtlich, und auch wir waren froh, mal einen anderen Weg zu gehen. Für mich ist hier eh nach wie vor vieles neu und ich bin jedes Mal froh, wenn ich eine neue Ecke kennenlerne.




Der Himmel leuchtete wunderschön im Abendrot. Mir gefallen die saftigen grünen Wiesen hier in der Gegend richtig gut.




Nach einer knappen Stunde waren wir wieder am Auto und fuhren nach Hause.

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Mit Zwischenstopp nach Hause

Jede Reise endet mit der Rückfahrt, und diese stand für uns heute auf dem Programm. Ein letztes Frühstück mit meinen Eltern, und um die Mittagszeit machten wir uns dann auf den Weg. Einen ersten kleinen Stopp legten wir schon hinter der Tankstelle ein, denn hier befinden sich in einem Gebäude die Läden TEDi, JYSK und kik, sozusagen das Paradies auf Erden 😉


Nachdem wir tatsächlich noch schöne winterliche und weihnachtliche Deko gefunden haben, fuhren wir auf die Autobahn Richtung Stuttgart. Wir hatten mal wieder das 'Glück' auf unserer Seite und gerieten in zwei längere Staus. Da es allgemein auf den Straßen voll zu sein schien, entschied ich, einen Zwischenstopp einzulegen und Sabine Esslingen zu zeigen. In Ostfildern kauften wir bei Aldi Süd ein paar Dinge, die es bei uns im Norden nicht gibt, und beim Backhaus Zoller besorgte ich uns zwei leckere Butterbrezeln.


Kurz nach 16:30 Uhr parkten wir am Pliensauturm und marschierten in die Esslinger Fußgängerzone. Ausläufer des Neckars fließen als Kanäle durch die Altstadt.




Am Postmichelbrunnen vorbei führte unser Weg zum Alten Rathaus. Das dortige Glockenspiel spielt zu jeder vollen Stunde eine andere Melodie.



Wir liefen über den Marktplatz an der Stadtkirche vorbei. Auf der von zwei Kanälen umringten kleinen Insel befindet sich eine L'Osteria. Nur wenige Meter weiter steht der Schelztorturm, in dem sich ein Eiscafé befindet.




Die Nachmittagssonne tauchte die Esslinger Altstadt in wunderschönes Licht. Langsam bekamen wir Hunger. Ich erinnerte mich an das Metropolitan Restaurant im Dick Areal, einem ehemals alten Fabrikgebäude, das inzwischen verschiedene Restaurants und Geschäfte sowie ein Kino beherbergt. Hier fanden wir etwas leckeres zum Abendessen.


Um 18:30 Uhr begaben wir uns wieder auf die Autobahn. Die Straßen waren nun deutlich leerer. Durch den Zwischenstopp kamen wir zwar erst nach Mitternacht zuhause an, aber dafür hat Sabine Esslingen richtig gut gefallen 😊

Mittwoch, 23. Oktober 2024

Ausflug nach Freiburg

Nachdem es gestern durch das Konzert spät geworden war, haben wir heute ausgeschlafen und erst gegen Mittag gefrühstückt. Ich wollte Sabine noch etwas mehr von der Gegend zeigen, und so fuhren wir ins Dreiländereck nach Freiburg. Wir parkten in der Nähe des Bahnhofs und liefen am Theater vorbei in Richtung Fußgängerzone.


Die schmalen Gassen mit den Freiburger Bächle, kleinen Wasserkanälen, sind ein Markenzeichen der Studentenstadt im Breisgau. Nachdem ich Sabine die badische Sage erzählte, der zufolge jeder, der bei einem Besuch in Freiburg unabsichtlich in eines der Bächle tritt, im späteren Verlauf seines Lebens eine gebürtige Freiburgerin bzw. einen gebürtigen Freiburger heiraten wird, passte sie nun während unseres Stadtbummels vehement darauf auf, dass bloß nichts derartiges passiert 😉





Wir schlenderten gemütlich durch die Straßen und kamen dabei auch durch Ecken, an denen ich trotz mehrerer Freiburg-Besuche bislang noch nie war (oder mich nicht daran erinnern kann).


In dieser Straße fanden wir nicht nur dieses schöne Bild an der Hauswand, sondern auch einen Laden mit lustigen T-Shirts und intelligenten Uhren. Die Albert Clock hätte ich mir direkt gekauft, wenn sie nicht so teuer gewesen wäre.





Eine Zeitlang hielten wir uns in einem Bastelladen auf. Anschließend führte uns unser Weg am Freiburger Münster vorbei, das seit ich denken kann restauriert wird. Ohne Gerüst habe ich es noch nie gesehen. Wir nahmen auf einer Bank Platz und aßen eine Kleinigkeit.




Dann bummelten wir weiter durch die Straßen der Altstadt. Aufgrund der milden Temperaturen saßen überall Leute draußen.




Vorbei an der Kirche St. Martin erreichten wir die Turmstraße.





Nach drei Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg. Für die Heimfahrt wählte ich die Route durch das Höllental, die uns am Hirschsprung vorbei führte.


Leider hatten wir in der Nähe von Villingen-Schwenningen Stau, so dass wir erst mit leichter Verspätung in Schramberg ankamen. Meine Mama wartete bereits, denn wir hatten abgemacht, zum Abendessen ins Gasthaus Kreuz zu gehen. Das Essen war wie immer richtig lecker. Nur hab ich mal wieder vergessen, ein Foto zu machen. Zuhause unterhielten wir uns noch eine Weile. Dann neigte sich ein weiterer schöner Tag dem Ende.