Ich war noch nie in Holland. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als Sabine vor kurzem vorschlug, am Feiertag einen Ausflug nach Groningen zu machen. Jonas war auf Montage, aber Lynn wollte mitkommen. Während sich die Mädels fertig machten, ging ich noch eine Runde mit Barney. Wir probierten heute mal einen anderen Weg aus.
Vielleicht, dass ich nicht so viele Fotos machen soll, denn immerhin gibt es auf einem neuen Weg auch jede Menge Neues zu erschnüffeln. Ok, überredet, der Wind wehte eh ziemlich frisch.
Die Sonne, der blaue Himmel und die saftigen, grünen Wiesen ergaben eine malerische Kulisse.
Um kurz nach 10 Uhr fuhren wir los und erreichten zweieinhalb Stunden später unser Ziel. Den Puma stellten wir in der Parkgarage Damsterdiep ab. Von hier waren es nur wenige Meter bis zur Innenstadt, die von Seitenarmen der umliegenden Kanäle eingerahmt ist.
Groningen ist eine Studentenstadt, dementsprechend gibt es hier jede Menge Fahrräder.
Wir liefen zum Großen Markt. Hier befindet sich das Grand Theatre, wo neben Theater auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Das Forum Groningen am Neuen Markt ist ein architektonisch interessantes Bauwerk. Es beherbergt die Touristen-Information mit einem Modell der Stadt und einem Souvenir-Shop, eine Bücherei, ein Kino, eine Ausstellung, ein Restaurant, man kann an Workshops teilnehmen,... und nebenbei gibt es auch noch ein WC 😉
Nachdem wir den wichtigsten Ort des Forums im Untergeschoss aufgesucht hatten, machten wir uns auf zur Dachterrasse. Während Sabine den Aufzug nahm, entschieden Lynn und ich uns für das elegante Treppenhaus. Zum Glück waren es nur zehn Etagen 😉
Der Blick über die Stadt entlohnte dann aber für die Strapaze.
Zurück am Großen Markt bummelten wir über den Flohmarkt, der dort stattfand.
Am anderen Ende des Großen Marktes befanden sich einige Food Trucks. Die Schlange am Fischstand war richtig lang und das Essen sah verdammt lecker aus. Wir stellten uns ebenfalls an, entschieden uns für fish & chips, und suchten uns anschließend zum Essen ein Plätzchen auf einer der zahlreichen Bänke.
Dann schlenderten wir gemütlich durch die schmalen Sträßchen, bummelten durch den einen oder anderen Laden, und sahen Originelles, typisch Holländisches und Weihnachtliches.
Das passiert, wenn man englische Wörter deutsch konjugiert 😉
Die Tingtangstraße. Wem fallen solche Namen ein?
Vielleicht liegt's daran, dass Gras hier legal ist. Der Gestank an gefühlt jeder Ecke ist nur schwer erträglich und definitiv ein Minuspunkt. Ansonsten hat Groningen eine richtig schöne Innenstadt. Das Wetter spielte super mit, so dass wir hier einen wunderschönen Tag hatten.
Um 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. Die untergehende Sonne tauchte die Straßen nochmal in ein ganz besonderes Licht.
Auf der Heimfahrt gerieten wir aufgrund einer Polizeikontrolle in einen Stau. Als wir kurz nach 21:45 Uhr zuhause waren, war es schon längst dunkel.





































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