Sonntag, 20. Oktober 2024

Ausflug zum Rheinfall und Bodensee

Nach unserer späten Ankunft gestern Abend haben wir heute erst einmal ausgeschlafen. Beim Frühstück überlegten wir uns ein Ausflugsziel, und um 11:30 Uhr waren wir dann auf der Autobahn Richtung Süden. Eine gute Stunde später fuhren wir über die Grenze und erreichten nach wenigen Kilometern unser Ziel. Wir parkten den Puma und mussten nun zu Fuß noch ein paar Meter den Berg hinunter gehen. Dann lag er vor uns, bzw. auf der anderen Uferseite: Der Rheinfall.

Wir kamen direkt am Kassenhäuschen vorbei, an dem man Tickets für diverse Bootstouren kaufen konnte. "Komm, das machen wir jetzt", sagte ich zu Sabine, und schwups hatten wir zwei Tickets für die Felsenfahrt in der Hand. Die nächste Fahrt startete bereits in fünf Minuten, also schnell zum Anlegesteg und rein ins Boot.



Und dann ging es auch schon los. Ohne große Umschweife fuhren wir direkt auf einen der größten Wasserfälle Europas zu. Das Rattern des Bootsmotors wurde mit jedem Meter, den wir dem Rheinfall näher kamen, vom Lärm der tosenden Wassermassen übertönt. Die Kraft des Wassers war so enorm, dass der Kapitän trotz seiner Erfahrung den Anlegesteg nicht auf Anhieb traf.





Wir verließen das Boot und kletterten die ersten Stufen der Treppe am Felsen empor. Ich drehte mich um und sah, wie das Boot mit den Menschen, die zum Ufer zurückkehrten, von den Wassermassen mit großer Wucht vom Felsen weggedrängt wurde.


Wir hatten nun ungefähr 20 Minuten Zeit, um das Naturschauspiel zu genießen. Ganz oben auf dem Felsen befanden sich zwei kleine Plattformen, wobei ich die rechte Seite wesentlich beeindruckender fand. Im Hintergrund erkennt man eine Aussichtsplattform am Ufer direkt neben dem Wasserfall. Aber wir standen mittendrin, auf einem schmalen Stück Felsen, umringt von gewaltigen Wassermassen, und die Gischt wehte uns um die Ohren. Über eine Breite von 150 Metern fallen hier jede Sekunde ca. 250.000 m³ Wasser 23 Meter in die Tiefe.




Die linke Seite beginnt mit kleineren Kaskaden. Für sich genommen ebenfalls toll, haute sie mich im direkten Vergleich nicht vom Hocker.




Wir stiegen die Stufen wieder hinunter zur Anlegestelle und machten dabei noch mehrere Fotostopps.





Das Wasser schoss zwischen den Felsspalten hindurch.




Unten angekommen mussten wir noch kurz auf unser Boot warten, das aber schon auf dem Weg war.





Dann trieben wir vom Wasserfall weg und fuhren zurück zum Ufer.





Wir spazierten die Promenade entlang und genossen das Panorama: Der Blick auf den Rheinfall mit der darüber liegenden Rheinfallbrücke und dem Schloss Laufen. Von hier war auch nochmal schön die Treppe auf dem Felsen zu erkennen.





Nach einem kurzen Stopp in einem der Souvenirshops liefen wir zurück zum Auto und fuhren zurück nach Deutschland. Auf unserem Tagesprogramm stand aber noch ein weiteres Ziel: Der Bodensee. In Konstanz parkten wir in der Nähe des Lago Shopping-Centers und liefen zu Fuß in Richtung Stadtgarten.





Leider war es heute bewölkt, aber der Bodensee ist auch vom Ufer aus schön anzusehen.


Aufgrund der Jahreszeit hatte der Bootsverleih bereits geschlossen.


Auf dem Rückweg zum Auto schlenderten wir durch die Fußgängerzone. Um 16 Uhr waren wir zurück am Lago und machten uns auf den Rückweg.





Meine Mama hatte für das Abendessen einen Tisch im Restaurant reserviert. Idyllisch mitten im Wald gelegen, genossen wir ein sehr leckeres Essen.



Zuhause unterhielten wir uns noch lange und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

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