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Montag, 29. Juni 2026

Ausflug zum Geysir in Andernach

Heute war der erste Tag der Sommerferien. Sabine hatte noch Resturlaub, da ihr neuer Job erst am Mittwoch (1. Juli) beginnt. Kurzerhand nahm ich mir ebenfalls frei, und so machten wir zu dritt einen Tagesausflug. Um 8:30 Uhr starteten wir Richtung Koblenz. Unser Ziel war der Geysir in Andernach. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir am Museum in Andernach an und bekamen den letzten freien Parkplatz. Im Museum kauften wir uns Tickets und liefen dann erst einmal zum Schiff, da dieses um 11 Uhr abfuhr und die nächste Fahrt dann erst wieder zwei Stunden später stattfand.




Der Kapitän kontrollierte unsere Tickets und machte auch gleich noch ein Erinnerungsfoto von uns 😊


Wir gingen an Bord und suchten uns einen schönen Platz oben auf dem Deck.





Das Schiff legte pünktlich ab. Ein letzter Blick auf das Museum, dann wendete das Schiff und fuhr gemütlich den Rhein hinunter. Wir fuhren am ehemaligen Kloster Leutesdorf vorbei, das heute als Jugendherberge dient. Nach etwa 15 Minuten kamen wir an der Anlegestelle der Halbinsel Namedyer Werth an.





Wir gingen von Bord und liefen an Gänsen vorbei zur Hauptattraktion, dem Geysir. Auf dem Gelände befand sich auch eine kleine Kapelle.




Der Geysir selbst war abgesperrt, aber man hatte einen guten Blick darauf.




Auf mehreren Steinen waren Tafeln angebracht, auf denen die Geschichte des Geysirs erzählt wurde. Es handelt sich hier nicht um einen natürlichen Geysir, sondern er entstand im Zuge von Bohrungen in einem alten Bergwerk.


Ich suchte mir gerade ein schönes Plätzchen für Fotos, da rumpelte es auch schon, und der Geysir brach aus.




Der Andernacher Geysir ist der weltweit höchste Kaltwassergeysir. Seine Fontäne schießt bis zu 60 m in die Höhe.



Ich wurde natürlich gleich nass und musste meine Position wechseln. Hier zwei kurze Videos des Ausbruchs.



Nach wenigen Minuten war die Herrlichkeit auch schon vorbei, und wir machten uns auf den Rückweg zum Schiff. Auf der anderen Rheinseite erkennt man das Schloss Marienburg (oranges Gebäude).





Nachdem wieder alle an Bord waren, fuhr das Schiff rheinaufwärts zurück nach Andernach. Am Ufer konnten wir gut die Brücke erkennen, auf der die B9 entlang führt. Diese Straße waren wir vorhin ebenfalls gefahren.





Kurz vor dem Ziel befand sich dieser Springbrunnen. Lynn sagte im Spaß, dass wir uns hier das Gleiche auch wesentlich billiger hätten anschauen können 😉


Dann waren wir zurück an Land und besuchten das Museum.



Unsere Erwartungshaltung war nicht besonders hoch, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Das Museum war spannend aufgebaut und hatte jede Menge Stationen, an denen man mitmachen und Dinge ausprobieren konnte.




An dieser Metallleiste konnte man unterschiedliche Temperaturen fühlen. Links war eiskalt, rechts hat man sich fast die Finger verbrannt.



Das Museum war wie ein Bergwerk gestaltet. An dieser Station konnte man sehen, wie sich die Löslichkeit von CO2 im Wasser je nach Druck verändert.




Mutter und Tochter im Wettstreit, wer als erstes die Wassersäule vollgepumpt hat 😉


Hier konnte man einen Schaumgummiball mit Luftdruck schweben lassen.



Am Globus konnte man die aktiven Vulkane auf unserer Erde auswählen und dann auf den Displays Fotos dazu ansehen und weitere Informationen erhalten.


Von der Dachterrasse hatten wir einen guten Blick auf die Hauptstraße und unser Auto.



Am Ende des Museums befand sich noch ein Modell des Geysir-Geländes. Dann landete man in einem Souvenir-Shop und Café. Es war jetzt 13:30 Uhr, wir hatten tatsächlich eine gute Stunde im Museum verbracht.



Jetzt wollten wir aber auch weiter, denn es stand noch ein weiteres Ausflugsziel auf unserem Programm. Dazu mehr im nächsten Blogpost.

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