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Samstag, 20. Juni 2026

Wir spielen Maulwurf

Die Vorbesitzer des Hauses haben uns ein riesiges Fundament im Garten hinterlassen. Da wir für die Neugestaltung des Gartens die gesamte Fläche tiefer legen müssen, kam dieses nun zum Vorschein. Sabine und ich haben uns in den letzten Tagen daran gemacht, den kompletten Beton aus dem Boden herauszuholen. Am Donnerstag (18. Juni) haben wir nach meinem Feierabend gemeinsam einen großen Teil der Westseite des Fundaments weg gespitzt. Der Schuttberg auf unserer Terrasse nahm dabei ordentlich zu.




Gestern dann das gleiche Spiel. Sabine hatte uns einen Sonnenschirm aufgebaut, damit wir bei 36° C nicht auch noch in der prallen Sonne stehen mussten.



Wir arbeiteten nachmittags immer zwei Stunden, von kurz vor 17 Uhr bis gegen 19 Uhr. Danach waren wir bei diesen Temperaturen mit unseren Kräften am Ende. Bis gestern Abend hatten wir die komplette Westseite des Fundaments mit etwa 4m Länge und 80cm Höhe geschafft.




Am heutigen Samstag konnten wir schon früher beginnen. Um 11 Uhr starteten wir wieder im Schatten des Sonnenschirms. Der harte und mit Kieselsteinen durchzogene Boden hinter dem ehemaligen Fundament Richtung Terrasse wurde von Sabine aufgelockert. Ich machte mich derweilen daran, den Teil des Fundaments auf der Nordseite freizulegen.




Es kam einiges zu Tage, u.a. haben wir einen neuen Putzeimer gefunden 😉


Die Ölquelle und den Goldschatz suchen wir aber immer noch 😂

Gemeinsam spitzten wir das freigelegte Fundament weg, an dessen Außenseite auch noch übriggebliebene Mauersteine vergraben waren.


Nach fünf Stunden intensiver harter Arbeit machten wir um 16 Uhr Feierabend. Zwar hätte ich heute gerne das komplette Fundament aus dem Boden geholt, um morgen (Sonntag) dann die vom Bagger aufgelockerte Erde verteilen zu können, aber wir konnten schlicht und ergreifend nicht mehr. Uns war regelrecht schlecht von der Hitze und der schweren Arbeit. Sabine stellte zudem fest, dass ihr Katheder abgegangen war und sie somit seit unbestimmter Zeit nicht mehr mit Insulin versorgt wurde, was ihre Übelkeit größtenteils erklärte.




Wir sprangen unter die Dusche, und Sabine ruhte sich dann eine ganze Weile aus, da sich durch die Unterversorgung von Insulin gefährliche Ketone gebildet hatten. Um 18 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Karlsruhe, wo wir gemütlich Abendessen wollten. Im Biergarten der Studentenkneipe Kippe fanden wir ein schattiges Plätzchen und genossen bei diesen hochsommerlichen Temperaturen einen leckeren Wurstsalat und ein kaltes Getränk.



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