The middle of nowhere is somewhere
Seit unserer
Ankunft auf Manitoulin Island wissen wir genau, welche Gegend mit ‘somewhere’
gemeint ist. Und auch auf die Beurteilung des Frühstücks können wir verzichten,
es gab nämlich keins im Black Rock Resort.
Um 6.30 Uhr
wurden wir glücklicherweise wach und konnten den Sonnenaufgang von unserer
Terrasse aus bewundern.
Danach
legten wir uns nochmal hin und schliefen uns aus. Erst nach 10.00 Uhr starteten
wir in den Tag und suchten uns ein Frühstückslokal, aber nicht bevor wir
unseren Wasserzugang aus der Nähe erkundeten. Und auch dieser lohnt sich
allemal, so dass wir hier länger verweilten als geplant.
Beim Loco
Beanz in Manitowaning gab es um 12.30 Uhr zwar kein Frühstück mehr, aber Chris
bekam einen vorzüglichen Kaffee Latte und die beiden Jungs tranken köstlichen
Milch-Shake. Süße Stückchen dazu gibt es immer. Wenn man sich erst mal auf die
Gemütlichkeit, Ruhe und Gelassenheit der Leute einlässt, fängt man an zu verstehen,
dass diese Einfachheit hier zum Lebensstil gehört. Die winzigen Ortschaften mit
teils nur wenigen Häusern, einem einzigen Supermarkt und zwei Restaurants,
hatten wir bei der Ankunft noch als Kulturschock empfunden, mittlerweile fingen
wir an, Gefallen daran zu finden.
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| Loco Beanz |
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| Loco Beanz |
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| Loco Beanz |
Entlang des
Lake Manitou, dem größten Binnensee innerhalb der Insel, fuhren wir Richtung
Nordwesten über Green Bay nach M’Chigeeng. Dieser Ort hat ein kulturelles
Zentrum für die indianischen Ureinwohner und insgesamt hatten wir den Eindruck,
dass hier die indianische Kultur noch am Intensivsten gelebt wird. In der
kleinen Tankstelle beispielsweise hing ein Foto des Little Native Hockey Teams,
links und rechts davon standen Pokale. Nebenan lockte uns die Eingangstür von
Lillian’s indianischem Kunstgewerbelädchen. Hier verbrachten wir eine ganze
Weile und fanden richtig tolle Sachen.
Nur wenige
Kilometer weiter in Kagawong befinden sich die Bridal Veil Falls. Sie verdanken
ihren Namen der Assoziation an einen Brautschleier.
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| Bridal Veil Falls |
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| Bridal Veil Falls |
Anfangs
waren uns zu viele laute Leute in dem kleinen Becken vor dem Wasserfall, so
dass wir erst einmal ein paar Meter den Bach hinunter liefen und hier
verweilten. Wir entdeckten haufenweise Frösche, die auf Steinen chillten, und
wateten selbst durch den knöcheltiefen Bach. Hier war es ruhig, schattig und
schön.
Nun zog es
uns aber doch noch einmal zum Wasserfall und siehe da, jetzt war es deutlich
leerer. Ab in die Badeklamotten und rein ins kühle Nass.
Ein kleiner Schmetterling verflog sich
und landete im Wasser. Dominic eilte ihm zu Hilfe und so kam es, dass der
Schmetterling minutenlang auf Dominics Hand saß und seine Flügel trocknen ließ.
Ein sehr zauberhaftes Erlebnis für Kind und Schmetterling. Als die Flügel
trocken waren, flog der kleine Falter davon. Wir konnten ihm noch lange
nachsehen.
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| Bridal Veil Falls |
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| Bridal Veil Falls |
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| Bridal Veil Falls |
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| Bridal Veil Falls |
Um 17.00 Uhr
brachen wir auf und fuhren wiederum über M’Chigeeng nach Süden am Lake
Mindemoya entlang nach Providence Bay. Hier gab es direkt am feinen Sandstrand
einen großen Spielplatz. Zum Baden war es uns mittlerweile zu kühl und zu
windig, aber Schaukeln ging für Klein und Groß.
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| Providence Bay |
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| Providence Bay |
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| Providence Bay |
Im School
House Restaurant bekamen wir zwar nur noch einen Tisch draußen, haben aber
dafür vorzüglich und anscheinend auch sehr vornehm gegessen. Zum
Sonnenuntergang kehrten wir nochmal zum Strand zurück. Hier war es inzwischen
richtig kalt, so dass wir uns nur kurz aufhielten und dann zu unserer
Unterkunft zurück fuhren.
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| School House Restaurant |
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| School House Restaurant |
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| Providence Bay |
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| Providence Bay |
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| Providence Bay |
Unterkunft
Black Rock
Resort, Manitowaning
Claus
+ Loco
Beanz, Lillian’s Laden, Bach am Bridal Veil Falls
- Die
karge Landschaft auf Manitoulin Island. Mir ist das zu viel Gras.
Chris
+ Wie sich
doch die Stimmung ändern kann, wenn man sich drauf einlässt; hinterm Wasserfall
zu sitzen.
- Kein
Kaffee am Morgen.
Dominic
+ Der tolle
Spielplatz am Strand.
- Die
Steine im Bach und beim Wasserfall waren viel zu spitz.
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