Freitag, 12. August 2016

Wann wird endlich der Niagara-Fall gelöst?

Nach dem Frühstück und Check-out verließen wir Toronto in westlicher Richtung und fuhren dabei am Lake Ontario entlang. Unser erstes Etappenziel am heutigen Tag hieß Niagara-On-The-Lake. In diesem beschaulichen Örtchen mündet der Niagara River in den Lake Ontario. Die Gegend rings um den Ort ist vom Weinbau geprägt. Wir parkten unser Auto und spazierten gemütlich in Richtung Seeufer.



Hier mündet der Niagara River (rechts) in den Lake Ontario (links)
Hier steht eine Vielzahl an wunderschönen Häuschen. Auf unserem Weg durch die Ortsmitte kamen wir an unzähligen Boutiquen und Cafés vorbei. Plötzlich setzte ein kräftiger Regenschauer ein und wir mussten kurz unterstehen. Sehr viel kühler ist es dadurch aber nicht geworden. Kein Wunder, dauerte schließlich auch nur drei Minuten. Bevor wir zu unserem Auto zurück kehrten, kauften wir uns noch ein leckeres Eis.


Dominic bezeichnete dieses Haus mit Gartenstühlen als die 'Villa Kunterbunt'
Niagara-on-the-Lake
Niagara-on-the-Lake
Der nächste Regenschauer war so freundlich zu warten, bis wir im Auto saßen. Es regnete genau so kräftig, dieses Mal allerdings länger. Als wir eine halbe Stunde später in Niagara Falls ankamen, guckte wieder die Sonne hervor. Wir checkten im Marriott Fallsview Hotel ein und bekamen ein Zimmer in der 6. Etage. Der Blick war cool, aber es geht auch besser. Nach Rückfrage an der Rezeption checkten wir nun endgültig in der 9. Etage ein und waren zufrieden. Das Zimmer war richtig klasse und der Ausblick zum Fenster hinaus einzigartig.




In der Lobby buchten wir kurz entschlossen ein Paket mit drei verschiedenen Events. Als erstes ging es auf die Journey behind the Falls. Hier kann man durch ein Tunnelsystem ganz dicht neben bzw. durch zwei Löcher im Felsen auch hinter die Fälle schauen. Letztere waren jetzt nicht so spektakulär, aber die Aussichtsplattform unterhalb der Fälle, bei der man platschnass wird, ist schon ein Erlebnis wert.





Dann ging es weiter mit dem Bus zu den Whirlpool Rapids. Hier waren wir ein bisschen enttäuscht, da es sich lediglich um einen Aussichtspunkt von einem öffentlichen Parkplatz aus handelte. Bei der Buchung glaubten wir, dass man die Treppen zu den Stromschnellen runter gehen darf. So sahen wir von oben den Booten und dem Aero Car zu.


Als drittes und letztes Event innerhalb des Pakets wurden wir zur Hornblower gefahren. Das Boot fuhr uns direkt in die Gischt der kanadischen Horseshoe Falls. Unnötig zu erwähnen, dass es nicht möglich ist, hier trocken zu bleiben. Dafür bekommt man allerdings die geballte Wasserkraft am ganzen Körper zu spüren.




Hungrig sind wir im Anschluss in das Outback Steakhouse gegangen, das direkt gegenüber unseres Hotels lag. Dort stärkten wir uns wieder qualitativ sehr hochwertig bei Steak und Rippchen für den Abend. Interessanterweise wird hier eine sogenannte Niagara Falls Gebühr berechnet, die einfach so auf der Rechnung steht. Sicher vergleichbar mit unserer Kurtaxe, allerdings zahlt man sie, wo immer man Geld liegen lässt.



Um 21.00 Uhr stiefelten wir zu Fuß zu den Fällen. Wir fanden ein freies Plätzchen am Sidewalk und bestaunten die in bunte Farben gefärbten Wasserfälle. Da wir an einem Freitag vor Ort waren, kamen wir um 22.00 Uhr in den Genuss eines 5-minütigen Feuerwerks. In Ermangelung von Treppenstufen fuhren wir mit der Falls Incline Railway die wenigen Höhenmeter zu unserem Hotel hinauf und genossen noch eine Weile den Blick aus unserem Fenster, bevor wir einschliefen.


Amerikanische Wasserfälle
Kanadische Wasserfälle
Feuerwerk über den amerikanischen Wasserfällen
Abschließend die Antwort zur Frage in der Überschrift: Der Fall ist gelöst! Das Wasser fällt von oben nach unten :)

Unterkunft
The Mariott Fallsview Hotel & Spa, Niagara Falls

Claus
+ Niagara-on-the-Lake. Ein zauberhaftes Örtchen mit wunderschönen Häuschen.
- Der Touri-Nepp in Niagara Falls.

Chris
+ Die gewaltigen Wassermassen (im Hornblower und auch behind the falls).
- Das große Geschäft, das mit den Fällen hier gescheffelt wird (jeder Pups ist kostenpflichtig).

Dominic
+ Eis essen in Niagara-on-the-Lake.
- Die Regencapes waren nicht dicht. Ich bin trotzdem nass geworden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen