Donnerstag, 11. August 2016

Toronto von oben und unten

Das Frühstück in unserem Hotel war zwar nichts Besonderes, aber ok. Allerdings war der Raum etwas klein für die anwesenden Gäste, so dass wir uns hier wirklich nur kurz aufhielten. Im Zimmer schrieben wir noch den Blog vom gestrigen Tag und gingen die Route durch, die wir uns für heute vorgenommen hatten. Als wir das Hotel verließen, war es wieder so heiß wie gestern. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg in die Old Town von Toronto.





Der St. Lawrence Market ist ein großes Gebäude, in dem man frische Lebensmittel kaufen kann. Es duftete sehr lecker an den verschiedenen Ständen, vor allem beim Obst (weniger beim Käse). Im Grunde ist der St.Lawrence Market wie die Stuttgarter Markthalle, nur größer da auf zwei Etagen. Auf der unteren Etage gab es außerdem Schmuck und Kleidung.



Auf unserer Erkundungstour durch die Old Town sahen wir immer wieder alte Gebäude umringt von modernen Häusern. Die hohen Wolkenkratzer waren fast alle verglast und glitzerten in der Sonne.





Vorbei an der Union Station, dem Hauptbahnhof Torontos und gleichzeitig Hauptknotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs, legten wir bei Tim Horton's unsere erste Pause ein. Claus wollte diese Kette immer mal ausprobieren und bestellte sich einen Garden Salad mit Hähnchenstreifen. War super lecker, genauso wie Dominics Trinkschokolade und Chris' Frozen Joghurt. Chris und Dominic entschieden sich beim Straßenfest vor der Union Station für einen Burger bei The Burger's Priest (im dazugehörenden Laden waren wir gestern Abend mit Tara).




Gegen 14.30 Uhr kamen wir am am 553 m hohen CN Tower an. Wir kauften Kombitickets für die Aussichtsplattform (in 346 m Höhe) und den nochmals höher gelegenen Skypod (447 m hoch). Man sagte uns, dass die Wartezeit ca. 1 Stunde beträgt. Letztendlich waren es sogar fast zwei Stunden, die wir in der langen Schlange bis zu den Aufzügen warten mussten. Dafür wurden wir - auf der Aussichtsplattform angekommen - mit einem atemberaubenden Blick auf Toronto und seine Vororte bzw. südlich auf die Toronto Islands und den Lake Ontario belohnt. Die von unten so riesigen Wolkenkratzer erschienen von hier oben wie kleine Bauklötzchen.





Eine Etage tiefer konnte man sich auf einen Glasboden stellen und unter sich in die Tiefe schauen. Außerdem gab es einen Außenbereich, der allerdings komplett engmaschig vergittert und daher zum Fotografieren ungeeignet war.



Schließlich fuhren wir mit dem Aufzug nochmal höher auf den Skypod. Die zusätzlichen knapp 100 Meter merkt man deutlich. An klaren Tagen kann man von hier oben sogar die Gischt der 120 km entfernten Niagara Fälle sehen. Ein Lot zeigt an, wie stark der Turm in dieser Höhe schwankt.




Vom Skypod kann man auch die Leute beobachten, die den Edge-Walk gebucht hatten. Dabei geht man, an starke Seile angeleint, auf Höhe der Aussichtsplattform ins Freie und hängt sich über den Rand. Für Leute mit Höhenangst eine gruselige Vorstellung. Uns hat der Glasboden völlig ausgereicht.



Erst am späten Nachmittag verließen wir den CN Tower und gingen weiter zur Harbour Front. Ursprünglich wollten wir mit einem der Boote auf die Toronto Islands fahren, aber nachdem wir gesehen hatten, wie viele Menschenmassen da rüber geschaufelt wurden, entschieden wir uns, stattdessen an der Hafenfront etwas zu trinken und unseren Füßen ein bisschen Ruhe zu gönnen.





Mit Beginn der Dämmerung machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel und hielten Ausschau nach einem Restaurant für unser Abendessen. Hierbei kamen wir nochmals am Nathan Phillips Square vorbei, wo die hübsch beleuchteten Toronto Buchstaben stehen. Auch hier verweilten wir noch ein ganzes Weilchen.




Beim Yonge-Dundas Square fanden wir eine hübsche Brauerei, in der wir mal wieder sehr lecker gegessen haben. Toll war die Idee, die Speisekarte als Zeitung zu gestalten. Als wir zur Tür raus kamen verweilten wir noch ein bisschen auf dem Square, wo ein südamerikanischer Indianer musizierte. Müde, zufrieden und satt fielen wir in unsere Betten.





Unterkunft
Knights Inn, Toronto

Claus
+ CN Tower (war schon in der Planungsphase mein heutiges Highlight), zum ersten Mal bei Tim Horton's.
- Das Warten war eindeutig zu lang.

Chris
+ Der Ausblick vom CN Tower.
- Die knapp zweistündige Wartezeit mit Fuß aua. Viele Obdachlose in der Stadt.

Dominic
+ Der coole Turm.
- Die lange Warteschlange, ganz klar.

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