Von Barrie, ebenfalls einer netten Stadt, fuhren wir auf direktem Weg nach Toronto. Zum ersten Mal fuhren wir auf einer der deutschen Autobahn ähnlichen Straße, und je näher wir Toronto kamen, desto dichter wurde der Verkehr. Toronto hat über 2.5 Millionen Einwohner, entsprechend rege und wuselig geht es auf den Straßen zu. Innerhalb der Stadtgrenze haben wir dann auch tatsächlich stockenden Verkehr erlebt.
Gegen 16.00 Uhr checkten wir in unserem Hotel ein, dem bislang abenteuerlichsten der ganzen Reise. Die Treppen nach unten in den Keller mussten wir noch nie nehmen, wenn wir zu unserem Zimmer wollten. Das Zimmer ist äußerst spartanisch eingerichtet, hat aber alles, was man braucht. Und die Inder, die diesen Laden führen, sind sehr freundlich und hilfsbereit. In Toronto sind die Übernachtungspreise grundsätzlich recht hoch.
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| Kann mir bitte jemand sagen, wie spät es ist? |
Hier im Eaton Centre wurde uns bewusst, wie verschieden die Welten sind, die wir in unserem Urlaub erleben. Vor wenigen Tagen noch waren wir auf Manitoulin Island, wo die Zeit still zu stehen scheint, und hier in der Stadt sind Alle in Hektik und Eile.
Der Yonge-Dundas Square war auch Treffpunkt mit unserer Freundin Tara, die wir vor vielen Jahren bei einem Mesh Konzert kennen lernten. Sie ist in Toronto geboren und aufgewachsen und daher die ideale Stadtführerin. Zusammen gingen wir zur Queen Street, wo wir im wohl besten Burger-Laden Torontos, dem The Burger's Priest, tatsächlich hervorragende Burger gegessen haben.
Tara zeigte uns danach direkt hinter dem Burgerladen eine Gegend, die wir auf eigene Faust nie erkundet hätten. Schmale Gassen, Hinterhof-Feeling mit Mülltonnen, aber die Fassaden der Häuser waren kunstvoll mit riesigen Graffitigemälden verziert. Es war schon faszinierend zu sehen, sogar die Fensterrahmen waren in die Gemälde eingebunden.
Wir liefen noch ein bisschen durch die Stadt und fanden eine hübsche Bar, wo wir noch Zeit und Ruhe hatten, uns angeregt zu unterhalten. Wir erfuhren spannende Dinge über Toronto, das Leben in USA und Kanada allgemein und natürlich haben wir auch in Erinnerungen geschwelgt.
Auf dem Rückweg kamen wir am Nathan Phillips Square vorbei, auf dem - hinter einem schönen Springbrunnenbecken - in riesigen Leuchtbuchstaben der Ortsname steht.
Es war ein richtig schöner Abend, an dem wir die Stadt aus Sicht eines Insiders erleben durften.
Unterkunft
Knights Inn, Toronto
Claus
+ Das
Treffen mit Tara.- Die Hektik in der Großstadt. Bin ich wohl nicht mehr gewöhnt.
Chris
+ Treffen
mit Tara. Der zweite Eindruck von Toronto.- Der erste Eindruck von Toronto.
Dominic
+ Der Burger
war super lecker.- Die lange Fahrt nach Toronto.






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