Aufgrund der
Zeitverschiebung landeten wir um 12:40 Uhr in Köln/Bonn. Ein letztes Mal
hofften wir auf einen früheren Anschlussflug. Aber am Schalter wurden wir kurz
und schmerzlos eines Besseren belehrt. Wir waren hundemüde, suchten uns eine
einigermaßen ruhige Ecke und machten uns auf den Sitzbänken lang. Einer von uns
hielt Wache wegen des Handgepäcks, die anderen beiden versuchten zu schlafen.
Das gelang deutlich besser als im Flugzeug. Zwischendrin holten wir uns bei
einem Bäckerstand ein Schnitzelbrötchen zum Frühstück bzw. Mittagessen.
Eigentlich hätten
wir um 18:50 Uhr weiterfliegen sollen. Allerdings hatten wir ausnahmsweise mal
Verspätung. Diese hielt sich mit 25 Minuten zwar im Rahmen, aber irgendwie
fragten wir uns schon langsam, ob Eurowings eine Kooperation mit der Deutschen
Bahn eingegangen war.
Um 19:15 Uhr
ging es endlich los. Für das Stückchen von Köln nach München benötigten wir
lediglich 45 Minuten, so dass wir trotz der Verspätung planmäßig um 20:00 Uhr landeten.
Als hätten
wir nicht schon genug erlebt in den vergangenen 48 Stunden, war irgendetwas mit
der Gepäckausgabe nicht in Ordnung. Wir warteten eine gefühlte Ewigkeit an
diesem leeren, sich drehenden Band. Chris fragte zwischendurch eine Mitarbeiterin
und bekam nur die Antwort „dauert noch“. Eine zähe Dreiviertelstunde später erschienen
endlich die ersten Koffer.
Nachdem wir
unser Gepäck hatten, holten wir uns beim Edeka im Flughafen ein paar Bananen
und Wasser, da wir nur sehr sporadisch gegessen hatten. Jetzt mussten wir im
Park-Sleep-and-Fly-Hotel anrufen und Bescheid geben, dass wir zum Abholen
bereit waren. An einer bestimmten Bushaltestelle vor dem Flughafengebäude
sollten wir warten.
Schon wenige
Minuten später kam das Shuttle und brachte uns zu unserem Auto. Um 21:40 Uhr
sind wir letztendlich aus München abgefahren. Mit zwei Pausen, die aufgrund
unserer Müdigkeit bitter nötig waren, kamen wir um 1:30 Uhr zuhause an. Wir
haben nur das Nötigste ausgepackt und waren gegen 2:30 Uhr im Bett. In drei
(Claus) bzw. vier Stunden (Chris und Dominic) klingelte der Wecker…
Claus
- Nicht nur
der Flug, die komplette Rückreise war sehr anstrengend und ging an die
Substanz. Dagegen ist eine Wanderung in den Grand Canyon ein Klacks.
Chris
- Anstrengender,
nutzloser, nerviger Tag mit viel Schlafmangel. Wann wird endlich das Beamen
erfunden?
Dominic
- Das Schlafen im Flughafen war sehr
ungemütlich. Dass wir alle voll müde waren und am nächsten Tag schon wieder so
früh aufstehen mussten.








Also ich muss sagen, dass ich beim Lesen mit euch regelrecht mitgelitten habe. Die ganze Rueckreise war eigentlich eine komplette Katastrophe ;-)! Ein nicht so schoenes Ende von einer tollen Urlaubsreise! "Wenn einer eine Reise tut, so kann er war erzaehlen." Und dann am naechsten Morgen ging es nach ganz kurzem Schlaf fuer euch alle los in den gewohnten Alltag...
AntwortenLöschenRückblickend sind wir dankbar, dass uns so etwas nicht auf dem Hinflug passiert ist. Wir haben bei unserem Zwangsaufenthalt in Las Vegas auch Leute getroffen, die schon beim Hinflug 27 Stunden Verspätung hatten. Das hätte unseren Urlaub komplett durcheinander gebracht.
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