Den heutigen Vormittag verbrachten wir bei meinen Eltern. Um die Mittagszeit sind wir Richtung Stuttgart aufgebrochen. Unser Ziel war der Esslinger Weihnachtsmarkt. In Ostfildern legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein und kauften uns eine Butterbrezel beim Backhaus Zoller. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf das Neckartal und die Städte Stuttgart und Esslingen.
Wir parkten den Puma im Parkhaus Pliensauturm und liefen durch die Fußgängerzone zum Marktplatz. Um 15:30 Uhr kamen wir am Weihnachtsmarkt an. An den Wochenenden ist es bekanntlich immer etwas voller, und wir stürzten uns in das Gedränge. An einem der zahlreichen Stände aßen wir eine Wurst im Brötchen.
Während der 'normale' Weihnachtsmarkt sich auf den Marktplatz beschränkt, breitet sich der Mittelaltermarkt über große Teile der Altstadt aus. So richtig schön und stimmungsvoll wird das Ganze erst, wenn es dunkel wird und die Fackeln und andere Feuer entzündet werden.
Ich wollte Sabine gerne die Show von Fleapit am Hafenmarkt zeigen. Bis diese um 17:30 Uhr begann, hatten wir noch etwas Zeit, so dass wir zurück zum Marktplatz gingen.
Sabine wollte gerne etwas zu Essen probieren, was es im Norden nicht gibt, und mir fielen dazu die Schneebälle ein. Es dauerte eine Weile, bis wir den Stand gefunden hatten. Die beiden Schneebälle haben wir uns gekauft.
Dann liefen wir zurück zum Hafenmarkt, um einen guten Platz vor der Bühne zu bekommen.
Als Fleapit dann die Bühne betrat, folgte die große Enttäuschung. Anstatt seiner lustigen Jonglier-Show, erzählte er heute eine Geschichte. Hintergrund war, dass aufgrund des gestrigen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg der hiesige Bürgermeister lustige Aufführungen verboten hatte. Na danke!
Während wir der Geschichte von Fleapit lauschten, ging es Sabine zusehend schlechter. Deswegen verließen wir nach der ersten Geschichte den Weihnachtsmarkt und liefen zurück zum Auto. Dort stellten wir erschrocken fest, dass sich der Schlauch von Sabines Insulinpumpe vom Katheder gelöst hatte. Das kann eigentlich gar nicht automatisch passieren, da man hierzu von zwei Seiten den Verschluss entriegeln muss. Das Insulin, das sie sich für den Verzehr des Schneeballs gegeben hatte, war offensichtlich nicht im Körper angekommen, und deswegen ging es ihr jetzt richtig schlecht.
Gegen 18:30 Uhr traten wir die Rückfahrt in den Schwarzwald an, und als wir nach anderthalb Stunden Fahrt ankamen, hatte sich Sabines Zustand nur leicht gebessert. Mir wurde wieder einmal bewusst, wie schnell sie durch irgendeinen Mist in eine lebensbedrohliche Situation kommen kann.
Den restlichen Abend verbrachten wir mit meiner Mama, und mit fortschreitender Zeit ging es Sabine glücklicherweise wieder besser.
Am morgigen Sonntag ging es für uns dann wieder nach Hause in den Norden.











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