Wir haben ausgeschlafen, gegen 10 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt, und sind dann in die Innenstadt gefahren. Unser Ziel war der Dresdner Weihnachtsmarkt. Einen Parkplatz fanden wir in der Parkgarage unter dem Altmarkt, einem großen Platz, auf dem der Weihnachtsmarkt stattfand. Der Treppenaufgang endete direkt unter dem Schwippbogen, der den offiziellen Eingang zum Dresdner Striezelmarkt darstellt.
Es war mittlerweile 11:30 Uhr, die Sonne schien, und wir schlenderten gemütlich über den Markt und schauten uns die verschiedenen Stände an.
Dieses alte Karussell löste bei vielen Begeisterung aus, so etwas haben auch wir schon lange nicht mehr gesehen. Das ist noch mit viel Liebe zum Detail konstruiert und angemalt worden.
Natürlich gibt es hier viele Stände mit original Holzarbeiten aus dem Erzgebirge. Diese Tischdecken erinnerten mich an meine Großtante, die so etwas auch selbst gehäkelt hat.
Wir hatten nicht gefrühstückt und suchten uns etwas für das Mittagessen. Bei diesem Stand wurden wir fündig. Original Prager Grillschinken im Brötchen - man, war das lecker! 😊
Wir setzten unseren Weihnachtsmarktbummel fort und kamen am Christbaum und der großen Holzpyramide vorbei.
Nach einer Stunde hatten wir genug gesehen und entschieden uns, weiterzufahren. Ich wollte das schöne Wetter nutzen und Sabine noch etwas zeigen bevor wir uns auf den Heimweg machten. Deswegen fuhren wir eine gute halbe Stunde in die entgegengesetzte Richtung. Nachdem wir geparkt hatten, mussten wir noch ein Stück durch den Wald laufen. Hier kamen wir an einem ersten Aussichtspunkt, der Wehlsteinaussicht, vorbei.
Ein paar Meter weiter befindet sich das Panoramarestaurant Bastei. Kurz dahinter hat man einen schönen Blick auf die Felsen der Felsenbühne Rathen.
Wir betraten den Bastei Skywalk. Im Sommer herrscht hier reges Gedränge, heute hatten wir den Skywalk für uns allein. Wir standen 194 m über der Elbe und genossen die Aussicht. Naja, jedenfalls fast, denn Sabines Höhenangst sorgte für ordentlich weiche Knie. Leider hatte sich auch der Himmel inzwischen zugezogen.
Wir gingen zurück und nahmen auf der anderen Seite den Weg zum Aussichtspunkt Ferdinandstein. Von hier hat man den besten Blick auf die Basteibrücke.
Nach so viel Nervenkitzel und weichen Knien wurde es langsam Zeit, nach Hause zu fahren. Immerhin lagen noch fünf Stunden Fahrt vor uns. Ein letzter Blick auf die Elbe und die Felsenburg Rathen, dann liefen wir zum Parkplatz zurück.
An der Tankstelle beim P+R Parkplatz zur Bastei tankte ich den Puma nochmal voll, bzw. ließ volltanken, denn hier bekommt man noch den Service eines Tankwarts geboten, und das zum günstigsten Spritpreis in der Region. Chapeau!
Wie schon auf dem Hinweg legten wir bei Magdeburg eine kurze Pause für das Abendessen ein, und gegen 20 Uhr waren wir von unserem Wochenendausflug zurück.




























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