Samstag, 14. Dezember 2024

mesh (Konzert in Dresden)

Das letzte Konzert des Jahres stand an. Unsere Jungs aus Bristol kamen für ein einmaliges Konzert nach Deutschland. Zum 25-jährigen Jubiläum wurde das Album The Point At Which It Falls Apart neu aufgelegt, und um das zu feiern, fand heute das Konzert mit dem Titel The Show At Which If Falls Apart statt. Sabine und ich machten uns am späten Vormittag auf den Weg nach Dresden. In der Nähe von Magdeburg legten wir eine Pause ein und aßen ein Sandwich bei Subway.



Die Hotels in Dresden waren dieses Wochenende ziemlich ausgebucht, vermutlich auch wegen des Weihnachtsmarktes. Wir hatten ein Zimmer etwas außerhalb gebucht. Um 16 Uhr erreichten wir das Ibis Hotel in Kesselsdorf und checkten ein. Nach einer Weile fuhren wir weiter zur Konzertlocation. Anderthalb Stunden vor Einlass wartete vor der Halle bereits eine Handvoll Fans, zu denen wir uns gesellten. Es war arschkalt, und wir waren froh, als sich um 19 Uhr endlich die Tür öffnete und wir hinein durften. Den erhofften Platz in der ersten Reihe hatten wir uns somit redlich verdient.


Support war die deutsche Synth-Pop Band Beborn Beton, die ich vor vielen Jahren auf dem WGT live gesehen hatte. Ich habe die letzten beiden Alben der Band und kannte daher einige Lieder, wie She Cried und Dancer In The Dark.

Nach einer kurzen Umbaupause kamen mesh auf die Bühne. Wie zu den Anfängen meines Fan-Daseins wurde das Konzert mit dem instrumentalen These Empty Rooms eröffnet. Dann ging es los mit I Fall Over, dem ersten Lied des Albums The Point At Which It Falls Apart. Bis auf Self-Healing Lie und Fallen wurden alle Songs des Albums gespielt, allerdings in anderer Reihenfolge. Auf The Damage You Do folgte People Like Me, das sowohl Sabines als auch mein Favorit ist.





Während die Single It Scares Me immer mal wieder den Weg auf die Setlist findet, waren Needle In A Bruise und Is Nothing Sacred? zwei willkommene Lieder an diesem Abend. Auch My Saddest Day verbreitete nochmal nostalgische Gefühle und ließ uns in alten Zeiten schwelgen.





Mit The Fixer startete dann der neuere Teil des Konzerts, wobei immer wieder alte Songs dazwischen gemischt wurden. So kamen wir in den Genuss von Leave You Nothing, Friends Like These und To Be Alive. Den Abschluss bildete nach langer Zeit einmal wieder Confined.





Nach einer kurzen Pause kamen Mark, Rich und die beiden Live-Musiker für die Zugabe auf die Bühne. Und die wartete mit einer riesigen Überraschung auf: This Without You, die B-Seite der Single It Scares Me, hatte ich bislang noch nie live gehört. Bei 79 besuchten mesh Konzerten will das was heißen.





Der Schlusspunkt wurde mit From This Height gesetzt. Ein einzigartiges Konzert war zu Ende, und wir stellten uns am Merch-Stand an, um noch ein paar Worte mit den Jungs zu wechseln. Rich war wie so oft als erstes da. Bis Mark kam, dauerte es ein wenig, und dann war er auch wie immer schnell umlagert, so dass wir etwas Geduld brauchten, bis wir an der Reihe waren.


Gegen Mitternacht verließen wir die Location und fuhren zurück ins Hotel.

Setlist
  1. These Empty Rooms
  2. I Fall Over
  3. The Damage You Do
  4. People Like Me
  5. Needle In A Bruise
  6. It Scares Me
  7. My Defender
  8. Is Nothing Sacred?
  9. My Saddest Day
10. Not Prepared
11. The Fixer
12. Leave You Nothing
13. Friends Like These
14. My Protector
15. Can You Mend Hearts?
16. Kill Your Darlings
17. To Be Alive
18. Just Leave Us Alone
19. The Last One Standing
20. Taken For Granted
21. Confined
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22. This Without You
23. Born To Lie
24. From This Height

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