Freitag, 20. Dezember 2024

Besuch in Schramberg

Weihnachten rückte näher. Da meiner Mama am 23. Dezember eine OP bevorstand und sie die Festtage somit im Krankenhaus verbringen musste, entschieden wir uns, den Weihnachtsbesuch vorzuverlegen. Ich machte gestern früher Feierabend und nach dem Mittagessen fuhren Sabine und ich die acht Stunden zu meinen Eltern in den Schwarzwald.

Für heute hatte sich auch Dominic angekündigt, da er einen Werkstatttermin (TÜV und Inspektion) für sein Auto bei meinem Cousin hatte. Ich sammelte ihn um 8 Uhr bei der Werkstatt ein. Auf dem Rückweg zu meinen Eltern holten wir beim Bäcker noch Brötchen fürs Frühstück. Während wir es uns schmecken ließen, passte Dominic bei den Brötchen und begnügte sich mit einem weichen Stück Obst. Er hatte Anfang der Woche eine Weisheitszahn-OP gehabt und noch Schwierigkeiten beim Beißen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zu Mister Music, meinem Instrumentenhändler, bei dem ich einen Termin für die jährliche Inspektion meiner Gitarre vereinbart hatte. Wir gaben die Gitarre ab und warfen einen Blick in den Verkaufsraum. Letztes Jahr hatte ich spontan bei der Inspektion ein Upgrade auf eine andere Gitarre gemacht (siehe dieser Blog-Eintrag). Da ich inzwischen meine absolute Wunschgitarre besitze, bestand diese Gefahr diesmal nicht.




Im Anschluss verbrachten wir Zeit mit meinen Eltern. Zum Mittagessen fuhren wir gemeinsam ins Gasthaus Kreuz. Das ist Dominics Highlight bei Besuchen bei seinen Großeltern. Er liebt die Schnitzel mit Spätzle und Rahmsauce dort sehr und hatte im Vorfeld extra bei seinem Zahnarzt gefragt, ob er trotz der Weisheitszahn-OP vor vier Tagen schon ein Schnitzel essen darf. Er durfte, und mit vorsichtigem Kauen war es auch kein Problem. Sabine hatte ich vom Schweizer Sahnesteak vorgeschwärmt, das sich meine Mama und ich immer teilen, und das kam bei meinem Nordlicht tatsächlich sehr gut an 😉

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, war der Wunsch nach etwas Bewegung groß. Sabine, Dominic und ich fuhren zur Burgruine Hohenschramberg hinauf und genossen den Blick auf die Talstadt.




Am Burgfried hing der Weihnachtsstern, der abends beleuchtet aus der Ferne zu sehen ist.


Wir schauten uns verschiedene Bereiche der Burgruine an.





Als ich klein war, gab es hier oben noch das Gasthaus Burgstüble. Meine Eltern waren mit mir und meinem Bruder hier regelmäßig einkehren. Inzwischen ist das Restaurant dauerhaft geschlossen und das Gebäude wird für Gruppenveranstaltungen vermietet.



Nach einer Dreiviertelstunde fuhren wir wieder hinunter in die Stadt, parkten den Puma und liefen zum Kurpark.




Ich habe schöne Erinnerungen an diesen Park, auch wenn er heute nicht mehr das Flair aus meiner Jugendzeit hat. Es gibt aber nach wie vor sehr schöne Stellen, z.B. diese Holzbrücke neben einem Teich, der von einer Quelle gespeist wird.



Auf dem Weg zurück nach unten kamen wir an der Konzertmuschel vorbei.


An diesem Teich lebten früher zwei Schwäne. Da der Teich gleich am unteren Eingang des Parks liegt, war ich früher häufig da und habe die Schwäne beobachtet.


Für die Strecke zurück zum Parkplatz wählten wir den Weg durch die Fußgängerzone. Am Rathaus war eine Krippe aufgebaut. Es war inzwischen fast 17 Uhr, und mit Einbruch der Dämmerung ging die weihnachtliche Beleuchtung an.



Zwischenzeitlich hatte mein Cousin angerufen, dass Dominics Auto fertig sei, und so fuhren wir jetzt direkt in die Werkstatt und holten es ab.


Im Anschluss verbrachten wir nochmal Zeit mit meinen Eltern. Gegen 18:30 Uhr brach Dominic auf und machte sich auf die Rückfahrt nach Rülzheim. Sabine und ich entschieden uns, nochmal einen Spaziergang zu machen. Unser Ziel war der kürzlich neu eröffnete ALDI. Auf dem Gelände war früher ein Autohaus ansässig. Nachdem es viele Jahre brach lag, wurde dieses Jahr nun der Supermarkt gebaut.


Wir kauften natürlich wieder mehr ein, als wir ursprünglich wollten, und mussten dementsprechend einiges den Berg hinauf zu meinen Eltern schleppen 😉

Als wir dort ankamen fiel mir siedendheiß ein, dass ich total vergessen hatte, meine Gitarre von der Inspektion abzuholen. Mist! Jetzt hatte Mister Music geschlossen, und bis sie am Montag wieder aufmachten, waren wir längst weg. Was man nicht im Kopf hat...! Tja, das Alter lässt grüßen. Meine Schwägerin Sarah bot an, die Gitarre am Montag abzuholen und zu meinen Eltern zu bringen.

Den Abend ließen wir bei schönen Gesprächen mit meiner Mama ausklingen.

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