Es war Pfingstsonntag. Während andere ausschliefen und das lange Wochenende zum Erholen nutzten, stand für uns ein weiterer arbeitsintensiver Tag auf dem Programm. Der Küchenboden musste raus. Hier soll noch eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden. Und im Wohnzimmer musste ein Durchbruch in der Außenwand vorbereitet werden, da hier ein Fenster eingebaut werden soll.
Sabine machte sich an das Herausschlagen der Fließen auf dem Küchenboden, während ich mich mit dem Meißelhammer dem Teildurchbruch in der Außenwand zuwendete.
Das war harte Arbeit, und ich kam nur langsam voran.
Für die Mittagspause bestellten wir uns wieder beim gleichen Italiener wie gestern etwas zu essen. Sabine hatte sich diesmal für ein Nudelgericht und ich mich für einen Salat entschieden.
Gegen 16 Uhr hatte Sabine den kompletten Küchenboden von den Fliesen befreit und machte sich ans Esszimmer.
Ich hörte an der Außenwand auf und begann damit, den Estrich in der Küche herauszuschlagen.
Die Kräfte ließen immer mehr nach, und von Stunde zu Stunde wurden wir langsamer, trieben uns aber gegenseitig immer nochmal an, weiterzumachen. Um 21:30 Uhr machten wir schließlich Feierabend.
Der Estrich in der alten Küche war komplett draußen.
Der Wanddurchbruch war zu etwa Dreiviertel fertig.
Und im Esszimmer waren fast alle Fliesen rausgeschlagen.
Auch wenn wir nicht alles geschafft haben, was wir vor hatten, so haben wir doch alles gegeben, uns total verausgabt und trotz allem eine super Leistung abgeliefert. Uns tat alles weh. Nach dem Duschen fielen wir auch gleich todmüde auf die Matratze und schliefen schnell ein.












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