Es gab viel zu tun, und so nutzte ich die Zeit und stand früh auf. Ein schnelles Frühstück, und um 8:30 Uhr begab ich mich auch schon wieder auf die Baustelle. So hatte ich den Küchenboden gestern Abend verlassen.
Der restliche Estrich war schnell hinaus getragen und die Styroporplatten grob gefegt.
Nach zwei Stunden war der Küchenboden für den Heizungsbauer vorbereitet. Hier soll noch Fußbodenheizung verlegt werden.
Sabine hatte letztes Wochenende enorme Vorarbeit beim Herausschlagen der Fliesen geleistet. Ich setzte nun ihre Arbeit fort. Eine Stunde auf Knien ausgeharrt, und der Esszimmerboden war von den Fliesen befreit.
Um den Kamin herum war das Herausschlagen etwas aufwendiger. Offenbar wurde hier ein anderer oder mehr Fliesenkleber verwendet. Die Fliesen gingen auch allesamt kaputt.
Im Wohnzimmer lief es wieder besser. Ich kam gut voran, aber die Arbeit ging massiv auf den Rücken und ins Handgelenk.
Gegen 14:30 Uhr war Land in Sicht. Ich hatte über die Hälfte des Wohnzimmerbodens rausgeschlagen.
Endspurt! Zwei Stunden später war ich fertig. Nicht nur mit dem Boden, auch mit meinen Kräften. Ich brauchte eine kurze Pause.
Lust hatte ich zwar keine mehr, aber die Arbeit macht sich ja nicht von selbst. Also holte ich die Geräte, um den Fliesenkleber abzuschleifen. Was für eine staubige Drecksarbeit. Da bringt auch der angeschlossene Staubsauger nicht besonders viel.
Es war jetzt 19:30 Uhr, ich war mittlerweile über 12 Stunden am Arbeiten, und hatte den Wohnzimmerboden komplett abgeschliffen.
Irgendwie konnte ich mich motivieren, noch am Esszimmerboden anzufangen. Ein Glück, denn hier stellte ich fest, dass es viel einfacher ging, den Fliesenkleber abzuschleifen. Offenbar hat Sabine das Herausschlagen der Fliesen deutlich besser gemacht als ich, denn der wenige Kleber, der hier noch auf dem Boden war, ging super leicht ab. Eine Stunde lang kam ich ausgezeichnet voran, bis plötzlich mein Schleifgerät den Dienst quittierte. Wie sich später herausstellte, hatte es sich nach vier Stunden intensivem Betrieb aufgrund der Hitze selbst abgeschaltet. Hätte es noch etwa zehn weitere Minuten durchgehalten, hätte ich den Esszimmerboden fertig gekriegt. So war um 20:45 Uhr an dieser Stelle Feierabend für heute.
Ich hatte Dominic gesagt, dass ich nach dem Duschen noch einen Salat bei McDonald's essen gehe, und er und seine Kollegin Chrissi schlossen sich spontan an.
Zurück in Rülzheim machte ich es mir direkt auf der Matratze, die auf dem Schlafzimmerboden lag, bequem.













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