Am Mittwoch (25.06.) wurde der Estrich in der Küche gegossen. Dominic hat mir Fotos geschickt, wie es geworden ist.
Heute morgen hat das Bauunternehmen den inneren Teil des Fenstersturzes im Wohnzimmer angebracht. Auch davon hat mir Dominic Fotos geschickt.
Es geht also weiter voran, auch wenn ich nicht persönlich vor Ort bin.
Sabine und ich machten uns unterdessen nach dem Frühstück auf den Weg nach Berlin. Dort fand heute das zweite Deutschlandkonzert der aktuellen Tour von Duran Duran statt. Obwohl wir viele Lieder seit den 80ern kennen, haben wir beide diese Band bislang noch nie live gesehen, und als der Vorverkauf startete war uns schnell klar, dass wir da unbedingt hin wollten. Wir hatten uns Tickets für den Golden Circle gekauft, also den Bereich direkt vor der Bühne, um möglichst nahe dran zu sein.
In Berlin angekommen, suchten wir zuerst einmal einen Parkplatz. Die Max-Schmeling-Halle verfügt über keine eigenen Parkplätze, weswegen man sich in den umliegenden Straßen umsehen muss. Und da wird am Parkscheinautomat kräftig abkassiert. Bei Veranstaltungen gibt es entsprechenden Zuschlag, so dass uns das Parken satte 26 € gekostet hat. Wahnsinn!
Vor der Halle trafen wir auf Anke und ihren Freund. Die beiden hatten uns Plätze frei gehalten, und gemeinsam warteten wir auf den Einlass um 18:30 Uhr. Dieser startete auch pünktlich, und zu unserer Freude schafften wir es leicht linkslastig in die erste Reihe. Eine gute halbe Stunde später betrat die Berliner Punkrockband Lobsterbomb die Bühne. Meine Fresse, waren die schlecht. Laut, dass es in den Ohren weh tat, und total grottig. Ich schaute um mich herum, und offenbar empfanden es die umliegenden Konzertbesucher genauso.
Die zweite Supportband hieß Sophie And The Giants. Die sagten mir zwar namentlich nichts, spielten aber nette Popmusik, und Sabine meinte, sie kenne einige Lieder aus dem Radio. Das war auf jeden Fall gut anzuhören und eine merkliche Steigerung gegenüber der ersten Band.
Um 21:10 Uhr kamen schließlich - wunderbar inszeniert mit einem tollen instrumentalen Intro - Duran Duran auf die Bühne. Nach dem ersten Lied, Night Boat, kam gleich als zweiter Song The Wild Boys, der große Hit aus den 80ern. Was für ein Start in dieses Konzert.
Und es ging richtig gut weiter. Auf Hungry Like The Wolf vom 1982er Album Rio folgte das James Bond Thema, das in A View To A Kill überging, dem Song des gleichnamigen Bond-Films mit Roger Moore (in Deutschland hieß der Film Im Angesicht des Todes). Die Stimmung war super.
Invisible war das erste neuere Lied, das gespielt wurde. Es stammt vom Album Future Past aus dem Jahr 2021. Und dann wurden wir mit Notorious zurück in die 80er katapultiert. Dieses Lied hatte ich mir als Kind vom Radio auf Kassette aufgenommen. Da wurden nun Erinnerungen wach. Ich kann mich auch noch gut an die Zeit erinnern, als ich in der Bravo Artikel über die Band las und Poster und Sticker sammelte.
Und die Engländer hielten die Stimmung mit All She Wants Is auf einem top Level. Super Lonely Freak ist ein sogenanntes Mash-up, in diesem Fall eine Mischung aus dem Duran Duran Song Lonely In Your Nightmare und dem Lied Super Freak von Rick James.
Mit Evil Woman folgte gleich noch eine Coverversion. Das Original stammt vom Electric Light Orchestra.
Die nächsten beiden Stücke Friends Of Mine und Careless Memories stammten vom Debutalbum der Briten aus dem Jahr 1981. Zehn Jahre später wurde die Single Ordinary World veröffentlicht. Und die bekamen wir als nächstes zu hören, gefolgt von Come Undone, das vom gleichen Album stammt.
Nun wurden wir wieder zurück an den Anfang der 80er katapultiert. Die wilde Achterbahnfahrt durch die Diskografie ging mit (Reach Up For The) Sunrise und Planet Earth weiter. 1984 war ein sehr gutes musikalisches Jahr. Hier erschien auch die nun folgende Single The Reflex.
Klar sind die Jungs um Sänger Simon Le Bon, Keyboarder Nick Rhodes, Bassist John Taylor und Schlagzeuger Roger Taylor älter geworden. Aber man erkennt sie immer noch, wenn man die alten Bravo Poster in Erinnerung hat, und sie legten heute auf der Bühne eine wahnsinnige Spielfreude an den Tag, die das Publikum mit riss.
Es gab noch eine weitere Coverversion, und zwar White Lines (Don't Don't Do It) von Grandmaster Melle Mel. Das letzte Lied war ein Mix aus Girls On Film vom Debutalbum aus dem Jahr 1981 und Psycho Killer vom neuesten Album Danse Macabre aus dem Jahr 2023. Dann verließen die Jungs erstmal die Bühne.
Zurück auf den Brettern dieser Welt bekamen wir als Zugabe zwei Lieder von 1982, nämlich Save A Prayer und Rio. Damit war dann endgültig Schluss. Was für ein wundervolles Konzert! Sabine und ich waren total begeistert. Es hatte sich absolut gelohnt, hierher zu fahren.
Jetzt liefen wir aber erstmal schnell zu unserem Auto zurück, um die Parkgebühren nicht noch höher zu treiben. Und dann fuhren wir etwa anderthalb Stunden Richtung Nordwesten, wo wir in Pritzwalk übernachteten. Hier hatte ich uns im Vorfeld eine Unterkunft gebucht, denn morgen stand noch ein Ausflug auf dem Programm.
Setlist
1. Night Boat
2. The Wild Boys
3. Hungry Like The Wolf
4. A View To A Kill
5. Invisible
6. Notorious
7. Nite-Runner / All She Wants Is
8. Super Lonely Freak
9. Evil Woman
10. Friends Of Mine
11. Careless Memories
12. Ordinary World
13. Come Undone
14. (Reach Up For The) Sunrise
15. Planet Earth
16. The Reflex
17. White Lines (Don't Don't Do It)
18. Girls On Film / Psycho Killer
---------------
19. Save A Prayer
20. Rio

































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen