Montag, 17. Juli 2017

Dresden

Gegen 8:00 Uhr sind wir wach geworden, und eine halbe Stunde später saßen wir bei Kaffee/kalter Milch und leckerem Rotweinkuchen. Da die Wettervorhersage für heute eher schlecht war und wir außerdem einen Kontrast zum gestrigen Naturtag wollten, entschieden wir uns, Dresden zu besichtigen.


Die 60 Kilometer von Saupsdorf nach Dresden zogen sich ganz schön hin, erst knappe eineinhalb Stunden später kamen wir im Parkhaus in der Altmarkt-Galerie an. An der dortigen Info holten wir uns einen kleinen Innenstadtplan und stellten erfreut fest, dass wir schon fast mitten in der Altstadt waren. Gleich um die Ecke in der Bäckerei Möbius mussten wir auf Wunsch von Chris einen Zwischenstopp einlegen. Der Name birgt halt für Qualität - unsere süßen Stückchen waren ganz köstlich.


Eine Straße weiter sahen wir schon den berühmten Dresdner Zwinger. Über den Wassergraben führte eine Brücke in den Innenhof. Hier war es recht voll, sogar ein Brautpaar war unter den Besuchern. Zahlreiche Springbrunnen setzen die alten Gemäuer noch besser in Szene.




Wir liefen durch den Zwingergarten mit seinen hübschen Blumenbeeten hindurch und erreichten den Theaterplatz, auf dessen rechter Seite sich das Residenzschloss und die Hofkirche befanden.



Zur linken Seite erblickten wir die Semperoper. Man konnte sie von innen nur als geführte Tour sehen. Da wir nicht warten wollten, begnügten wir uns mit dem Blick von außen.


Wir liefen durch die Augustusstraße am Fürstenzug entlang, einem überlebensgroßen Bild eines Reiterzuges, bestehend aus ca. 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan.



Wenige Meter weiter kamen wir am Neuen Markt an. Hier befindet sich die Frauenkirche, die wir uns als nächstes anschauten. Sie ist innen äußerst prunkvoll eingerichtet. Chris wollte auf die 68m hohe Empore, wurde aber von den beiden Jungs überstimmt.







An den Brühlschen Terrassen am Elbufer setzten wir uns auf eine der zahlreichen Bänke und genossen den Blick über das Wasser.



Langsam konnten wir etwas zu Essen vertragen. Chris hatte auf der Fahrt nach Dresden im Internet ein Eventrestaurant gefunden, in dem das Essen über Achterbahnen, sogar mit Loopings, serviert wird. Das wollten wir uns genauer ansehen, und so machten wir uns durch die Fußgängerzone auf zum Wiener Platz am Hauptbahnhof. Das Restaurant 'Schwerelos' befand sich ganz oben in der dritten Etage des Kuppelhauses. Die Kellner trugen Star Trek Uniformen und das ganze Lokal war mit Science Fiction Motiven gestaltet. Bestellt haben wir am Tablet und sowohl Trinken als auch Essen kamen über Schienen an unseren Tisch gesaust.





Nach dem Essen sind wir gemütlich durch die Fußgängerzone zur Altmarkt-Galerie zurück gebummelt. Wir stöberten noch durch ein paar Läden und schauten auch eine Weile einem Mann zu, der Riesenseifenblasen produzierte und damit unzählige Kinder erfreute. Dominic hatte ebenfalls seinen Spaß!



Dominic wollte noch im Saturn stöbern. Praktischerweise befand sich dieser in der Altmarkt-Galerie, wo auch unser Auto stand. Um 18:30 Uhr machten wir uns zurück auf den Heimweg. Wir fuhren wieder die Landstraße über Pirna nach Königstein, wo wir einen Zwischenstopp einlegten und am Fuße der Festung ein Eis aßen.




In Bad Schandau hielten wir ebenfalls kurz an. Hier überquert man die Elbe, und der Blick in Richtung Königstein lud zum erneuten Fotostopp und kurzen Spaziergang ein.



Gegen 20:30 Uhr waren wir zurück in unserer Unterkunft und beschlossen den Abend gemütlich mit Blog schreiben und beisammen sitzen.

Claus
+ Frauenkirche, schöne Altstadt
- Schwerelos. Gute Idee, aber das Essen ist nicht überzeugend

Chris
+ Die berühmten Sehenswürdigkeiten (Zwinger, Semperoper, Frauenkirche)
- Ich wäre gerne auf die Empore der Frauenkirche gegangen (Notiz an mich: Nächstes Mal einfach allein gehen)

Dominic
+ Die lustige Möbius Bäckerei
- Der Saturn hatte nur eine kleine Auswahl an Mäusen

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