Sonntag, 23. Juli 2017

Herkulessäulen und Sebnitz

Heute morgen trödelten wir ziemlich lange und überlegten uns, was wir unternehmen könnten. Ursprünglich wollten wir zu den Herkulessäulen im Bielatal wandern, aber das Wetter sah nicht besonders gut aus. Dann hatten wir die Idee, ins Karl May Museum nach Radebeul zu fahren. Sonntags gibt es da eine Führung von Old Shatterhand. Leider beginnt diese schon um 11:00 Uhr, was wir aufgrund einer gut einstündigen Anfahrt nicht mehr schafften. Als es zu regnen begann, lasen wir erst ein bisschen und machten uns dann um die Mittagszeit ein Brunch mit den restlichen Lebensmitteln.


Erst nach 13:00 Uhr, als es aufhörte zu regnen, verließen wir unsere Ferienwohnung und fuhren nach Bielatal zum Wanderparkplatz, um den ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. In Bad Schandau hielten wir kurz beim Bäcker und kauften ein paar Brötchen als Proviant. Auf dem Parkplatz der Schweizer Mühle angekommen (zumindest glaubten wir das), bissen wir noch in die frischen Brötchen, um dann loszustiefeln.


Nach wenigen Metern an der Straße entlang führte links der Wanderweg in den Wald. Heute war besondere Vorsicht geboten, weil durch den frischen Regen die Steine und Wurzeln feucht und rutschig waren. Der erste Aussichtspunkt, den wir erreichten, war gesperrt.


Kurze Zeit später kamen wir am Gedächtnishain an. Hier ging es einige Stufen abwärts zu einem von Felsen eingesäumten runden Platz.



Dann erreichten wir eine Lichtung, die ebenfalls von steilen Felsen umgeben war.


Über eine Brücke erreichten wir einen weiteren Aussichtspunkt, der aber nicht wirklich sehenswert war.


An der nächsten Weggabelung entschieden wir uns fälschlicherweise für den Weg nach unten, so dass wir wieder an der Straße heraus kamen. Hier sahen wir auf der anderen Straßenseite den Wanderparkplatz Schweizer Mühle, auf dem wir ursprünglich hätten starten sollen. Irgendwie war der Wurm drin, nichts wollte so richtig klappen. Ein Wegweiser zeigte, dass es nur ein kurzes Stück zum Aussichtspunkt 'Nachbar' war, und so folgten wir den steilen Stein- und Metallstufen hinauf.



Das war der Aussichtspunkt. Den Blick auf den darunterliegenden Parkplatz haben wir erst gar nicht fotografiert.



Die Motivation war dahin und wir diskutierten, ob wir weiter wandern oder umkehren sollten. Claus wollte weiter gehen, Chris war der Meinung, wir sind auf dem falschen Weg und Dominic wollte am liebsten gar nicht mehr weiter wandern. Letztendlich brachen wir die Wanderung an dieser Stelle ab und gingen zum Parkplatz zurück. Dort angekommen schlug Chris vor, zum Wanderparkplatz Ottomühle zu fahren und von dort doch noch zu den Herkulessäulen zu gehen. Da es bereits 16:30 Uhr war und wir den gleichen Weg dann wieder hätten zurückgehen müssen, entschieden wir uns, stattdessen lieber den Ort Sebnitz anzuschauen.

Also fuhren wir über Bad Schandau, wo Chris und Dominic sich noch ein Eis kauften, und durch das Kirnitzschtal nach Sebnitz, parkten im Ortszentrum und schlenderten ein wenig durch die Straßen.




Der Ort riss uns aber nicht wirklich vom Hocker und so waren wir bereits gegen 18:30 Uhr zurück an unserer Unterkunft. Hier unterhielten wir uns sehr nett mit unseren Vermietern und ließen dann den Abend mit essen, spielen, Buch lesen und Blog schreiben ausklingen.

Claus
- Planloser Tag. Im Grunde hätten wir auch heute schon heim fahren können

Chris
+ Sehr herzliche Vermieter
- Wir konnten uns nicht einigen

Dominic
+ Das leckere Nuss-Nougat-Eis
- Dass wir heute gestritten haben

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