Im August
2014 spielten Mesh ein Konzert auf der Festung Königstein in der Nähe von
Dresden. Damals übernachteten wir in einer Pension und fuhren am nächsten Tag
zurück nach Hause. Die Gegend gefiel uns aber so gut, dass wir beschlossen,
beim nächsten Mal ein paar Tage dran zu hängen. Dass wir diese Chance bereits
drei Jahre später erhalten sollten, ahnten wir damals noch nicht. Als dann für
den Sommer 2017 erneut ein Mesh-Konzert auf der Festung Königstein angekündigt
wurde und der Termin auch noch auf den ersten Tag unseres geplanten
Sommerurlaubs fiel, packten wir die Gelegenheit beim Schopf und buchten eine
Unterkunft in der Sächsischen Schweiz. Unsere Wahl fiel auf den beschaulichen
Ort Saupsdorf - nur zwei Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt - am
nordöstlichen Rand des Nationalparks.
So starteten
wir am 15. Juli um 10:00 Uhr auf den Weg in unseren diesjährigen Urlaub. Wir
hatten gute 600 km vor uns und nach anfangs dichtem Verkehr wurden die Straßen
mit der Zeit immer leerer. Kurz nach Nürnberg - auf ungefähr halber Strecke -
legten wir einen ersten Stopp ein und stärkten uns mit Sandwiches und Obst aus
unserer Kühlbox.
Im Verlauf
der restlichen Strecke zogen sich die Wolken immer mehr zu und als wir bei
Dresden die Festung Königstein im Blick hatten, fing es an zu regnen. Kurz vor
dem Erreichen unserer Ferienwohnung gegen 17:30 Uhr schüttete es so stark, dass
wir kaum die Straße sehen konnten.
Wir wurden
von der Gastgeberin unserer Ferienwohnung äußert herzlich und freundlich
empfangen und fanden eine gemütliche, saubere und liebevoll eingerichtete
Unterkunft vor.
Wir zogen
uns kurz um und noch vor 18:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Festung, mit
Zwischenstopp im Edeka, wo wir uns u.a. mit Getränken für die nächsten Tage
eindeckten.
Nachdem wir
unser Auto im Parkhaus am Fuße der Festung abgestellt hatten, stiefelten wir im
Regen mit Schirm den Berg hinauf und fanden vor der Bühne in der dritten Reihe
unseren Platz. Schon kurze Zeit später begann die erste Band des Abends mit
ihrem Programm. Forced To Mode sind eine Depeche Mode Coverband aus Berlin. Sie
klangen erstaunlich ähnlich wie das Original, hatten auch viel Spaß auf der
Bühne und heizten dem Publikum ganz ordentlich ein, aber unser Geschmack war es
nicht unbedingt.
Kurz vor
22:00 Uhr betraten dann Mesh die Bühne. Pünktlich dazu hatte es aufgehört zu
regnen. Vielleicht lag das auch daran, dass Chris wenige Minuten vorher noch
Regencapes für uns drei an einem Stand gekauft hatte, denn mit Schirm in Reihe
3 ist einfach unanständig. Schließlich war die Location nahezu ausverkauft. So
feierten wir bis kurz vor Mitternacht den Live-Auftritt von Mesh.
Zur ersten
Zugabe suchte man Mark auf der Bühne vergebens. Er stand mitten im Burghof von
Fans umringt und sang von dort 'There Must Be A Way'. Zur zweiten
Zugabe waren die Meshies wieder vollzählig auf der Bühne und beendeten unter
jubelndem Applaus ihr Konzert, welches übrigens für die kommende Blu-ray/DVD
mitgefilmt wurde.
Wir trafen
noch Sandra, die wir das letzte Mal vor drei Jahren hier bei Mesh gesehen
hatten. Schön, dass man manche Leute immer wieder trifft und sich toll
unterhalten kann, egal wie viel Zeit dazwischen liegt.
Es war für
uns alle ein langer Tag, und so beschlossen wir, bereits jetzt die Location zu
verlassen und den Heimweg anzutreten. In der Ferienwohnung angekommen fielen
wir ziemlich schnell um 1:30 Uhr in unsere Betten.
Claus
+ Mesh
Konzert
- Regen
Chris
+ Festung
und Konzert. Und die netten Gastgeber
- Wetter.
Vorband (nicht schlecht, aber viel zu lang)
Dominic
+ Das Mesh Konzert
- Die
lange Autofahrt und die blöde Vorband















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