Dienstag, 31. Dezember 2024

Silvester

Das Jahr neigte sich dem Ende entgegen. Für das Abendessen an Silvester fiel die Entscheidung auf Raclette. Um 19 Uhr war der Tisch gedeckt und wir schaufelten fleißig Zutaten in die Pfännchen.


Im Anschluss spielten wir zusammen ein Spiel: Exit - Die Geisterbahn des Schreckens hatten Sabine und ich letztens bei ALDI gekauft. Sabine hatte erzählt, dass sie schon einige solcher Spiele gespielt und jedes Mal eine Menge Spaß gehabt hätten. Ich kannte diese Spielreihe bislang nicht, war aber total begeistert. Es ist ein bisschen wie in einem Escape Room, man muss gemeinsam mehrere Rätsel lösen, um ans Ziel zu kommen. Dabei wird alles in das Spiel mit einbezogen. Man muss sogar das Spielmaterial zerschneiden und auch die Verpackung kann Teil der Lösung sein. Dadurch ist das Spiel natürlich nur ein einziges Mal spielbar. Es hat aber richtig Spaß gemacht, und wir hatten einen kurzweiligen Abend.

Um Mitternacht ging es dann nach draußen. Jonas hatte sich mit Feuerwerk eingedeckt und brachte seine Batterien auf der Straße in Stellung. Es war verdammt windig, so dass die Raketen über unser Haus hinweg flogen. Außerdem war es den ganzen Tag schon extrem neblig, und man konnte nicht wirklich viel anderes Feuerwerk erkennen.




Damit war ein tolles Jahr 2024 zu Ende. Ich bin gespannt, was das neue Jahr mit sich bringt, und wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr!

Montag, 30. Dezember 2024

Was im Dezember sonst noch war

Anfang des Monats waren wir bei Peters, einem Blumenladen, der auch eine große Deko-Abteilung hat. In einem der Räume war diese Weihnachts-Band aufgebaut, die man per Knopfdruck aktivieren konnte.



Sabine hatte im Internet eine Anleitung für den Bau eines beleuchteten Sterns für Draußen gesehen und wollte das auch gerne haben. Also fuhren wir in den Baumarkt, kauften Dachlatten, Farbe und Schrauben, und bastelten gemeinsam unsere eigene Weihnachts-Deko. Der beleuchtete Stern war jeden Abend unser Highlight im Garten.



Auf der Suche nach Gemüse habe ich bei Edeka in der Tiefkühlabteilung dieses Schild gesehen und musste lachen.


Bei unserer abendlichen Runde mit Barney kommen Sabine und ich manchmal an diesem Haus vorbei. Der amerikanische Stil mit Front Porch und den drei Gauben gefällt uns außerordentlich gut. Jetzt in der Weihnachtszeit war das Haus zudem wunderschön beleuchtet. Und auch der Winkelbungalow nebenan hatte die Einfahrt und die überdachte Terrasse stimmungsvoll in Szene gesetzt.



Mittwoch, 25. Dezember 2024

Heiligabend & Weihnachten

Sabine und ich sind absolute Weihnachtsfreaks. Die Dekoration für diese Zeit des Jahres macht uns viel Freude, und wir zelebrieren Weihnachten regelrecht. Wir waren im Vorfeld beide sehr gespannt, wie unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest verlaufen wird.

Es war Heiligabend, und wir packten die Geschenke unter den Christbaum.



Kurz nach 17:30 Uhr war das Abendessen fertig. Es gab Schlesische Weißwürste mit Kartoffeln und Sauerkraut. Die Tradition mit Bratwürsten an Heiligabend kenne ich noch aus meiner Kindheit. Schön, dass es hier im Norden ähnlich ist. Sabine hatte den Tisch wunderschön dekoriert.


Nachdem wir mit Essen fertig waren und die Küche sauber war, gab es die Bescherung. Jemand nahm ein Geschenk, las auf dem Anhänger, wem es gehörte, und reichte es demjenigen. Dann wurde ausgepackt, und der soeben beschenkte nahm sich dann das nächste Geschenk unterm Baum und reichte es der entsprechenden Person. Ich fand es eine tolle Idee, die Bescherung in der Form durchzuführen. Sabine hatte sich beim Verpacken der Geschenke wahnsinnig Mühe gegeben. Sie waren aufwendig und wunderschön verpackt.


Wir hatten alle zusammen einen super schönen Abend!

Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es Ente mit Klößen und Rotkohl zum Essen. Eine aufwendige Mahlzeit, aber Sabine bestand auf diese Tradition. Die Arbeit hatte sich gelohnt. Wir hatten auch heute ein hervorragendes Essen und genügend Reste für den 2. Weihnachtsfeiertag.


Samstag, 21. Dezember 2024

Auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt

Den heutigen Vormittag verbrachten wir bei meinen Eltern. Um die Mittagszeit sind wir Richtung Stuttgart aufgebrochen. Unser Ziel war der Esslinger Weihnachtsmarkt. In Ostfildern legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein und kauften uns eine Butterbrezel beim Backhaus Zoller. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf das Neckartal und die Städte Stuttgart und Esslingen.



Wir parkten den Puma im Parkhaus Pliensauturm und liefen durch die Fußgängerzone zum Marktplatz. Um 15:30 Uhr kamen wir am Weihnachtsmarkt an. An den Wochenenden ist es bekanntlich immer etwas voller, und wir stürzten uns in das Gedränge. An einem der zahlreichen Stände aßen wir eine Wurst im Brötchen.


Während der 'normale' Weihnachtsmarkt sich auf den Marktplatz beschränkt, breitet sich der Mittelaltermarkt über große Teile der Altstadt aus. So richtig schön und stimmungsvoll wird das Ganze erst, wenn es dunkel wird und die Fackeln und andere Feuer entzündet werden.





Ich wollte Sabine gerne die Show von Fleapit am Hafenmarkt zeigen. Bis diese um 17:30 Uhr begann, hatten wir noch etwas Zeit, so dass wir zurück zum Marktplatz gingen.


Sabine wollte gerne etwas zu Essen probieren, was es im Norden nicht gibt, und mir fielen dazu die Schneebälle ein. Es dauerte eine Weile, bis wir den Stand gefunden hatten. Die beiden Schneebälle haben wir uns gekauft.


Dann liefen wir zurück zum Hafenmarkt, um einen guten Platz vor der Bühne zu bekommen.


Als Fleapit dann die Bühne betrat, folgte die große Enttäuschung. Anstatt seiner lustigen Jonglier-Show, erzählte er heute eine Geschichte. Hintergrund war, dass aufgrund des gestrigen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg der hiesige Bürgermeister lustige Aufführungen verboten hatte. Na danke!


Während wir der Geschichte von Fleapit lauschten, ging es Sabine zusehend schlechter. Deswegen verließen wir nach der ersten Geschichte den Weihnachtsmarkt und liefen zurück zum Auto. Dort stellten wir erschrocken fest, dass sich der Schlauch von Sabines Insulinpumpe vom Katheder gelöst hatte. Das kann eigentlich gar nicht automatisch passieren, da man hierzu von zwei Seiten den Verschluss entriegeln muss. Das Insulin, das sie sich für den Verzehr des Schneeballs gegeben hatte, war offensichtlich nicht im Körper angekommen, und deswegen ging es ihr jetzt richtig schlecht.

Gegen 18:30 Uhr traten wir die Rückfahrt in den Schwarzwald an, und als wir nach anderthalb Stunden Fahrt ankamen, hatte sich Sabines Zustand nur leicht gebessert. Mir wurde wieder einmal bewusst, wie schnell sie durch irgendeinen Mist in eine lebensbedrohliche Situation kommen kann.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit meiner Mama, und mit fortschreitender Zeit ging es Sabine glücklicherweise wieder besser.

Am morgigen Sonntag ging es für uns dann wieder nach Hause in den Norden.

Freitag, 20. Dezember 2024

Besuch in Schramberg

Weihnachten rückte näher. Da meiner Mama am 23. Dezember eine OP bevorstand und sie die Festtage somit im Krankenhaus verbringen musste, entschieden wir uns, den Weihnachtsbesuch vorzuverlegen. Ich machte gestern früher Feierabend und nach dem Mittagessen fuhren Sabine und ich die acht Stunden zu meinen Eltern in den Schwarzwald.

Für heute hatte sich auch Dominic angekündigt, da er einen Werkstatttermin (TÜV und Inspektion) für sein Auto bei meinem Cousin hatte. Ich sammelte ihn um 8 Uhr bei der Werkstatt ein. Auf dem Rückweg zu meinen Eltern holten wir beim Bäcker noch Brötchen fürs Frühstück. Während wir es uns schmecken ließen, passte Dominic bei den Brötchen und begnügte sich mit einem weichen Stück Obst. Er hatte Anfang der Woche eine Weisheitszahn-OP gehabt und noch Schwierigkeiten beim Beißen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zu Mister Music, meinem Instrumentenhändler, bei dem ich einen Termin für die jährliche Inspektion meiner Gitarre vereinbart hatte. Wir gaben die Gitarre ab und warfen einen Blick in den Verkaufsraum. Letztes Jahr hatte ich spontan bei der Inspektion ein Upgrade auf eine andere Gitarre gemacht (siehe dieser Blog-Eintrag). Da ich inzwischen meine absolute Wunschgitarre besitze, bestand diese Gefahr diesmal nicht.




Im Anschluss verbrachten wir Zeit mit meinen Eltern. Zum Mittagessen fuhren wir gemeinsam ins Gasthaus Kreuz. Das ist Dominics Highlight bei Besuchen bei seinen Großeltern. Er liebt die Schnitzel mit Spätzle und Rahmsauce dort sehr und hatte im Vorfeld extra bei seinem Zahnarzt gefragt, ob er trotz der Weisheitszahn-OP vor vier Tagen schon ein Schnitzel essen darf. Er durfte, und mit vorsichtigem Kauen war es auch kein Problem. Sabine hatte ich vom Schweizer Sahnesteak vorgeschwärmt, das sich meine Mama und ich immer teilen, und das kam bei meinem Nordlicht tatsächlich sehr gut an 😉

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, war der Wunsch nach etwas Bewegung groß. Sabine, Dominic und ich fuhren zur Burgruine Hohenschramberg hinauf und genossen den Blick auf die Talstadt.




Am Burgfried hing der Weihnachtsstern, der abends beleuchtet aus der Ferne zu sehen ist.


Wir schauten uns verschiedene Bereiche der Burgruine an.





Als ich klein war, gab es hier oben noch das Gasthaus Burgstüble. Meine Eltern waren mit mir und meinem Bruder hier regelmäßig einkehren. Inzwischen ist das Restaurant dauerhaft geschlossen und das Gebäude wird für Gruppenveranstaltungen vermietet.



Nach einer Dreiviertelstunde fuhren wir wieder hinunter in die Stadt, parkten den Puma und liefen zum Kurpark.




Ich habe schöne Erinnerungen an diesen Park, auch wenn er heute nicht mehr das Flair aus meiner Jugendzeit hat. Es gibt aber nach wie vor sehr schöne Stellen, z.B. diese Holzbrücke neben einem Teich, der von einer Quelle gespeist wird.



Auf dem Weg zurück nach unten kamen wir an der Konzertmuschel vorbei.


An diesem Teich lebten früher zwei Schwäne. Da der Teich gleich am unteren Eingang des Parks liegt, war ich früher häufig da und habe die Schwäne beobachtet.


Für die Strecke zurück zum Parkplatz wählten wir den Weg durch die Fußgängerzone. Am Rathaus war eine Krippe aufgebaut. Es war inzwischen fast 17 Uhr, und mit Einbruch der Dämmerung ging die weihnachtliche Beleuchtung an.



Zwischenzeitlich hatte mein Cousin angerufen, dass Dominics Auto fertig sei, und so fuhren wir jetzt direkt in die Werkstatt und holten es ab.


Im Anschluss verbrachten wir nochmal Zeit mit meinen Eltern. Gegen 18:30 Uhr brach Dominic auf und machte sich auf die Rückfahrt nach Rülzheim. Sabine und ich entschieden uns, nochmal einen Spaziergang zu machen. Unser Ziel war der kürzlich neu eröffnete ALDI. Auf dem Gelände war früher ein Autohaus ansässig. Nachdem es viele Jahre brach lag, wurde dieses Jahr nun der Supermarkt gebaut.


Wir kauften natürlich wieder mehr ein, als wir ursprünglich wollten, und mussten dementsprechend einiges den Berg hinauf zu meinen Eltern schleppen 😉

Als wir dort ankamen fiel mir siedendheiß ein, dass ich total vergessen hatte, meine Gitarre von der Inspektion abzuholen. Mist! Jetzt hatte Mister Music geschlossen, und bis sie am Montag wieder aufmachten, waren wir längst weg. Was man nicht im Kopf hat...! Tja, das Alter lässt grüßen. Meine Schwägerin Sarah bot an, die Gitarre am Montag abzuholen und zu meinen Eltern zu bringen.

Den Abend ließen wir bei schönen Gesprächen mit meiner Mama ausklingen.

Sonntag, 15. Dezember 2024

Striezelmarkt & Bastei

Wir haben ausgeschlafen, gegen 10 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt, und sind dann in die Innenstadt gefahren. Unser Ziel war der Dresdner Weihnachtsmarkt. Einen Parkplatz fanden wir in der Parkgarage unter dem Altmarkt, einem großen Platz, auf dem der Weihnachtsmarkt stattfand. Der Treppenaufgang endete direkt unter dem Schwippbogen, der den offiziellen Eingang zum Dresdner Striezelmarkt darstellt.


Es war mittlerweile 11:30 Uhr, die Sonne schien, und wir schlenderten gemütlich über den Markt und schauten uns die verschiedenen Stände an.


Dieses alte Karussell löste bei vielen Begeisterung aus, so etwas haben auch wir schon lange nicht mehr gesehen. Das ist noch mit viel Liebe zum Detail konstruiert und angemalt worden.



Natürlich gibt es hier viele Stände mit original Holzarbeiten aus dem Erzgebirge. Diese Tischdecken erinnerten mich an meine Großtante, die so etwas auch selbst gehäkelt hat.



Wir hatten nicht gefrühstückt und suchten uns etwas für das Mittagessen. Bei diesem Stand wurden wir fündig. Original Prager Grillschinken im Brötchen - man, war das lecker! 😊


Wir setzten unseren Weihnachtsmarktbummel fort und kamen am Christbaum und der großen Holzpyramide vorbei.



Nach einer Stunde hatten wir genug gesehen und entschieden uns, weiterzufahren. Ich wollte das schöne Wetter nutzen und Sabine noch etwas zeigen bevor wir uns auf den Heimweg machten. Deswegen fuhren wir eine gute halbe Stunde in die entgegengesetzte Richtung. Nachdem wir geparkt hatten, mussten wir noch ein Stück durch den Wald laufen. Hier kamen wir an einem ersten Aussichtspunkt, der Wehlsteinaussicht, vorbei.



Ein paar Meter weiter befindet sich das Panoramarestaurant Bastei. Kurz dahinter hat man einen schönen Blick auf die Felsen der Felsenbühne Rathen.




Wir betraten den Bastei Skywalk. Im Sommer herrscht hier reges Gedränge, heute hatten wir den Skywalk für uns allein. Wir standen 194 m über der Elbe und genossen die Aussicht. Naja, jedenfalls fast, denn Sabines Höhenangst sorgte für ordentlich weiche Knie. Leider hatte sich auch der Himmel inzwischen zugezogen.





Wir gingen zurück und nahmen auf der anderen Seite den Weg zum Aussichtspunkt Ferdinandstein. Von hier hat man den besten Blick auf die Basteibrücke.






Nach so viel Nervenkitzel und weichen Knien wurde es langsam Zeit, nach Hause zu fahren. Immerhin lagen noch fünf Stunden Fahrt vor uns. Ein letzter Blick auf die Elbe und die Felsenburg Rathen, dann liefen wir zum Parkplatz zurück.






An der Tankstelle beim P+R Parkplatz zur Bastei tankte ich den Puma nochmal voll, bzw. ließ volltanken, denn hier bekommt man noch den Service eines Tankwarts geboten, und das zum günstigsten Spritpreis in der Region. Chapeau!

Wie schon auf dem Hinweg legten wir bei Magdeburg eine kurze Pause für das Abendessen ein, und gegen 20 Uhr waren wir von unserem Wochenendausflug zurück.