Um 10.15 Uhr verließen wir das Super 8 und machten uns auf, die letzten 100 Meilen nach Detroit zum Flughafen zurückzulegen. Kurz nach Sandusky fuhren wir über eine Brücke auf eine Halbinsel, an deren Ende der Marblehead Leuchtturm liegt. Es heißt, dieser Leuchtturm sei einer der schönsten der ganzen Gegend um den Lake Erie. Uns war er auf jeden Fall einen Abstecher wert. Dominic genoss es, auf den Felsen am Ufer herumzuspringen.
| Marblehead Lighthouse |
| Marblehead Lighthouse |
| Marblehead Lighthouse |
In Monroe machten wir Mittagspause und probierten im Cracker Barrel den Lunch aus. Wir dachten zuerst, die falsche Tür erwischt zu haben, denn wir befanden uns in einem Shop mit allem Möglichem (Kleidung, Tassen, Schokolade,...). Dies gehörte aber zum Eingangsbereich und dahinter befand sich das Restaurant. Unser letztes Lunch war nochmal sehr lecker (für Claus gab es Truthahn), und mit der Kellnerin hatten wir auch wieder eine äußerst sympathische und gesprächige Person erwischt.
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| Lunch im Cracker Barrel |
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| Lunch im Cracker Barrel |
Anschließend tankten wir unseren Jeep Renegade ein letztes Mal voll, bevor wir ihn an der Alamo Station am Detroiter Flughafen wieder abgaben. Die Rückgabe ging völlig problemlos und dauerte keine zwei Minuten. Mit dem Shuttle-Bus wurden wir zum Terminal gebracht, wo wir unser Gepäck eincheckten und den Security Check absolvierten. Die Schlangen waren hier viel kürzer als beim Hinflug in Frankfurt. Entsprechend länger hatten wir dann Zeit, in der Abflughalle auf das Boarding zu warten, das pünktlich um 18.40 Uhr begann.
Um 19.35 Uhr verließen wir Detroit über den Luftweg in Richtung Frankfurt. Der 8-stündige Flug war zwar fast eine Stunde kürzer als der Hinflug, aber dennoch nervig und zäh. Wir hatten Glück, dass das Flugzeug nicht ausgebucht war und wir uns deshalb etwas ausbreiten konnten. Dominic durfte z.B. auf zwei freien Plätzen hinter uns lang liegen.
Am Freitag morgen um 9.35 Uhr (deutsche Zeit) betraten wir wieder deutschen Boden, holten unser Gepäck und unser Auto und fuhren zurück nach Hause.
Claus
+ Das Marblehead Lighthouse, der Truthahn und dass ich meinen Pullover noch bekommen hab.
- Der lange Flug hat voll genervt.
Chris
+ Das felsige Ufer am Marblehead Leuchtturm war ein toller Abschluss des Urlaubs.
- Eine Nacht im Flugzeug oder Schlafen auf 80 cm².
Dominic
+ Die große Waffenabteilung bei Dunham's war interessant.
- Die lange Wartezeit am Flughafen.








Super schön geschrieben euer Urlaubsblog mit tollen Fotos. Ich habe es genossen, euch auf eurer Reise zu verfolgen. Es waren Orte dabei, die wir schon besucht haben und Orte dabei, die wir (noch?) nicht besucht haben.
AntwortenLöschenEure Rundreise war - meiner Meinung nach - gar nicht die typische Rundreise, die die deutschen Touristen machen. Normalerweise fahren deutsche Touristen eher in den Südwesten der USA, oder Florida oder machen irgendwelche Stadtouren.
Tolle Ecke habt ihr euch da ausgesucht mit der Umrundung der grossen Seen. Da habt ihr mir schöne Sehenswürdigkeiten von dort oben gezeigt, von denen ich gar keine Ahnung hatte, dass es so was auch gibt ;-)
VG aus North Carolina
Danke! Es freut mich, dass Dir der Blog gefallen hat.
LöschenIch plane unsere Rundreisen selbst und irgendwie sind wir wohl eher die untypisch Deutschen ;) Wir lieben die Natur. Klar schauen wir uns auch die Städte an, die auf unserem Weg liegen, aber unsere Interessen liegen eher abseits der breiten Masse. Zwar hole ich mir bei der Planung Inspiration aus Reiseführern und USA-Reiseforum, aber wir erarbeiten unsere Schwerpunkte und planen dann da herum.
Bei der Great Lakes Tour stand eigentlich der Besuch des Pow-Wow fest, um den wir herum geplant haben. Leider hatten wir uns im Wochenende vertan. Außerdem waren drei Wochen Urlaub nicht genug Zeit, um alle Seen zu umfahren, weswegen wir die Tour in zwei Abschnitte splitteten. Der westliche Teil folgt dann noch irgendwann.
Den Südwesten haben wir 2009 besucht. Den Blog dazu findest Du hier: http://ccd-usa-2009.blogspot.de/
Das war eher die klassische Südwesttour, die wir ein bisschen erweitert hatten. Damals war Dominic 5 Jahre alt und es war unsere letzte Chance, Urlaub außerhalb der Schulferien zu machen. Das Frühjahr war gesetzt, weil ich im Yosemite unbedingt die Wasserfälle sehen wollte, die im Herbst nicht mehr vorhanden sind. Zu früh durfte man aber auch nicht unterwegs sein, weil dann der Tioga-Pass wegen Schnee noch geschlossen ist.
Es gibt immer viel zu beachten bei der Planung. Schon allein deswegen ist ein solcher Urlaub nur alle zwei bis drei Jahre machbar. Die Planung und die Nachbearbeitung (Fotobuch, Videos schneiden) nimmt einfach sehr viel Zeit in Anspruch.
Viele Grüße
Claus