Nach einer guten dreiviertel Stunde im Death Valley stand ein ausgehungerter magerer Cojote am Straßenrand. Unser sofortiges Abbremsen (schließlich wollten wir das Tier nicht anfahren) verstand der Cojote wohl als Einladung und lief erwartungsvoll neben unserem Auto her. Nach einigen Beratungen kippten wir Wasser nach draußen, das das Tier allerdings null interessierte. Nach weiteren Beratschlagungen und 10 Minuten später spendeten wir zögerlich unsere letzten zwei Donuts, die wir noch hatten. Er verschlang sie völlig gierig. Ob er davon Bauchweh bekam?
In Badwater, dem tiefsten Punkt Amerikas mit 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel, erlebten wir nachmittags mit 106°F (41,1°C) im nicht vorhandenen Schatten die höchste Temperatur unserer ganzen Reise. Wir gingen fast ein in der brütenden Hitze, und somit blieb das Bestaunen der endlosen Dürre und dem salzigen Boden in Badwater entsprechend kurz. Ein paar Meilen weiter fuhren wir den Artist Drive, eine kleine Loop, die an Bergen vorbeiführt, die in der abendlichen Sonne bunt (u.a. kupfern und sogar türkis) schimmern.
Vorbei an der Furnace Creek Ranch, dem einzigen bewohnten Stop im Death Valley (hier kann man auch übernachten und hat das ganze Jahr über einen beheizten Außenpool), ging es bis zu den Stovepipe Wells, großen Sanddünen wie in der Wüste, in denen es sich super tobte.
Um 20:30 Uhr kamen wir an unserem heutigen Ziel, Lone Pine, an und fanden mit Ach und Krach noch ein geöffnetes Restaurant. Der tolle Sternenhimmel, den wir von der Terrasse unseres Zimmers aus bestaunen konnten, entschädigte uns für das schlechte Essen. Hier konnte man sogar die Milchstraße richtig deutlich erkennen.
Unterkunft
Best Western Frontier Motel, Lone Pine
Wetter
hot, hot, hot! Abends dunkle Wolken, ohne Regen, mild bis nachts
Chris
+ Leaving Las Vegas, Badwater, die Sanddünen
- der arme hungrige Cojote :(
- der arme hungrige Cojote :(
Claus
+ Leaving Las Vegas, Badwater
- die Hitze
- die Hitze
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