Dienstag, 16. Juni 2009

Las Vegas

Vom heutigen Tag gibt‘s nicht viel zu berichten, heute war unser dritter und letzter Shoppingtag. Gleich zwei große Outlets warteten auf unsere Kreditkarte. Gegen 10:00 Uhr starteten wir in den Las Vegas Premium Outlets mit einem Frühstück bei Starbucks (das hier genau so teuer wie in Deutschland ist). Die nächsten Stunden zogen wir von Laden zu Laden, immer wieder mit Zwischenstopps an den kleinen Bänken, Springbrunnen und Kinderfahrzeugen, die Dominic natürlich in den Bann zogen. Die Kleidungssuche ging zwar recht schleppend voran, aber was wir fanden, war richtig cool.



Erwähnenswert ist der schrägste Eis-Automat der Welt. Man schiebt 2 Dollarscheine in den Schlitz, wählt das Eis per Tasten aus und erhält das gewählte Eis samt 3 Dollar Rückgeld! Und zwar in Form von 1 Dollarschein und 8 Quarters (25-Cent-Münzen). Das Spiel machte vor uns eine asiatische Großfamilie - stets mit dem gleichen Ergebnis - und danach wir. Mit 3 Eis und 3 Dollar mehr als zuvor in der Tasche suchten wir uns kopfschüttelnd ein ruhiges Plätzchen. Den Sinn - oder besser den Sponsor dessen - haben wir nie erfahren.


Am Nachmittag gaben wir uns noch das Las Vegas Outlet Center, das komplett indoor war. Hier haben wir u.a. einen coolen ferngesteuerten Hubschrauber gefunden.

Auf dem Rückweg wollten wir noch die Wasserspiele vorm Bellagio und den Vulkan beim Le Mirage anschauen. Der Freeway Richtung Innenstadt war erschreckend voll - damit haben wir nicht gerechnet. Mit großem Glück fanden wir einen Parkplatz (nicht so ganz erlaubt, aber ok) und flitzten zu den Wasserspielen, die bald wieder losgingen. Die hübsche vollautomatische Touristenattraktion, nämlich ein knapp 5 minütiges Springbrunnenprogramm mit Musik aus Lautsprechern zieht regelmäßig Heerscharen von Menschen an.



Nur ein paar Blocks weiter wollten wir den Vulkan betrachten, auf den sich Dominic schon lange besonders gefreut hat. Zu unserem Erstaunen war dort viel weniger los, und als wir das kleine Schild im Rasen "außer Betrieb wegen Reparatur" entdeckten, wussten wir auch warum... Ein Amerikaner sagte augenzwinkernd zu uns 'Watch it on YouTube'.



Es war nicht das erste Mal, dass uns diese Stadt enttäuschte, und so zogen wir weiter ins Hotel, aßen noch eine Kleinigkeit und machten uns in unsere Hotelzimmer-Betten. Die Obdachlosen nebenan waren in unseren Gedanken ziemlich präsent.




Die Stadt Las Vegas haben wir beide als eine unsympathische, ziemlich dekadente Stadt erlebt, die weit über ihre Kapazitäten lebt. Der Glamour der Häuser und der Kampf um die größte, tollste, blinkendste Werbung hat uns statt fasziniert eher abgeschreckt. Wir beide haben einhellig beschlossen, dass Vegas uns nicht mehr freiwillig wiedersehen wird.

Unterkunft
Best Western Main Street Inn, Las Vegas

Wetter
sehr warm bis spät abends

Chris
+ der kuriose Eis-Automat, einige schicke Teile, die ich gekauft habe
- Las Vegas

Claus
+ Einkaufen im Outlet
- Las Vegas

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen